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Der Tribut für den "coolsten Mann, der je lebte" beginnt mit Sinatras "Have You Met Miss Jones" während Dean Martin, Sammy Davis jr. und Frank Sinatra von einem riesigen Bildschirm über das Ganze wachen. Während "Let's Face The Music And Dance" lässt Williams eine Horde Tänzerinnen auf die Bühne, die neben schicken grauen Hütchen auch ein Halsband mit einem glitzernden "R" tragen. Nachdem er also ein wenig den Schwerenöter hat heraushängen lassen, entledigt er sich des Jacketts und singt "The Lady Is A Tramp". Dann setzt er sich neben das Piano, zündet sich eine an und schmachtet "One For My Baby", um gleich darauf für "Mr. Bojangles" ein Liedchen zu pfeifen.
Williams ist bester Laune, scherzt mit dem Publikum und bringt tatsächlich die Stimme mit, um all diesen Bar-Klassikern gerecht zu werden. Trotz aller selbstverliebten Posen wird stets seine Ehrfurcht vor diesen Grundfesten des Showbusiness deutlich. Aber Robbie Williams wäre nicht er selbst, wenn es an diesem Abend nicht auch ein wenig um ihn ginge: "I Will Talk And Hollywood Will Listen" ist eine Eigenkomposition. Und schließlich kommt mit "It Was A Very Good Year" sogar eine Art Duett mit "Ol' Blue Eyes" zustande: wie der gesamte Abend eine wunderbare Verbeugung vor Frankie und seinem "Rat Pack". --Alexander Röder
Die Tribut-CD "Swing when you're winnig" war wohl einer der größten musikalischen Wünsche von Robbie Williams - auch um seinen "Vorbildern" vom Rat Pack seine Bewunderung und Anerkennung auszusprechen.
In "Live at the Albert" ist ihm die Begeisterung für die Songs von Frank Sinatra, Dean Martin und Sammy Davis Jr. sichtlich anzusehen. So locker und lässig arrangiert er Klassiker wie "Mr. Bojangles" (übrigens von keinem der drei, arranged by Don Costa 1972), "My Way" oder "Have you met Miss Jones?", dass man denken muss er hätte nie etwas anderes gemacht. Von Big-Band-Orchester begleitet, bringt Robbie Williams ein Gesangstalent mit von dem man nur schwer denken kann, dass es mal in der britischen "Ur-Boy-Group" "Take That" zum Einsatz kam.
Wie er sich auf diesem Konzert - im Oktober 2001 in London - in Szene setzte, verdient absoluten Respekt. Von Mr. Williams darf man noch viel erwarten. Diese Konzert-DVD gehört in jede Sammlung: Nicht nur weil man hier nicht den arrogant-wirkenden, skandlösen R.Williams sieht, sondern den "Rising Entertainer" R. Williams.
DVD: An den technischen Referenzen der DVD gibt es nicht das Geringste auszusetzen. Räumliches Widescreen Bild, das durch Kontrast- und Schärfe- Brillianz besticht. Der Ton - wahlweise 5.1. Dolby Digital oder Stereo - ist fantastisch abgemischt: Einen besseren hat man bei Konzert-DVDs noch nicht gehört.
Die Extras kommen mit einer Backstage Reportage, einer Enstehungs-Doku "Swing When You're winnig" aus LA und einer Photo-Gallery daher.
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