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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
4.0 von 5 Sternen
Eine klare Übersicht des Mobilfunk-Geschäfts,
Von
Rezension bezieht sich auf: Roam: Making Sense of the Wireless Internet (Gebundene Ausgabe)
Der Italienischschweizer Bruno Giussani hat für den "Industry Standard" bis zu dessen bitterem Ende und für die digitale "New York Times" über Mobilfunktechnik und -geschäft geschrieben, über Trends, Hoffnungen und Enttäuschungen, neutral aus Zürich. Er lehrt unter anderem an der École Polytechnique Fédérale in Lausanne (EPFL) und wurde im September 2001 "Innovationsdirektor" der Telefónica-Tochter 3G Mobile. In Frühjahr 2001 hat er - in gehörigem zeitlichen Abstand zur der High-Tech-Euphorie um die Jahrhundertwende - seine Gedanken zu allem Drahtlosen zusammengefasst, und noch ein benutzerfreundliches Interview mit dem »Erfinder« des Mobiltelefons hintangehängt. Mit Geschäftsprognosen hält sich Giussani wohlweislich zurück. Dafür bringt er Technik bis hin zu drahtlosen Lans in ihrer Konkurrenz zu UMTS, von Handys bis zu Handsprings, und freilich ein wenig Phantasie auch. Das 320seitige Buch ist locker geschrieben, episodenhaft, nicht gerade unter Hintanstellung der eigenen Person, aber durchaus autoritativ. In vernünftigen Worten werden alle diese draht- und grundlosen Abkürzungen aufgedröselt, wie nebenher, denn Giussani will uns selbst unsere Schlüsse ziehen lassen. Was lernen wir von Japan? Was will der Verbraucher? Wie wird Papier drahtlos, wer sind die Spieler in diesem Match um Märkte, Mobilität und Modetrends der Technik. Die leidige Geschichte der Lizenzgebühren wird noch einmal dargestellt, das SMS-Wunder und der Wap-Reinfall, sogar die Strahlenangst der Bevölkerung bleibt nicht ausgeklammert, nur im Kapitel über den drahtlosen Konsumenten und die neuen "Player" überliest man Längen. Die Gerätefrage wird bedacht - Wollmilchsäue oder lauter einzelne Module mit Steckern und Verbindungen -, Verschlüsselung selbst dem Laien verständlich. Ein knappes, erklärendes Glossar und Stichworte runden das Buch ab, das zeitlos wenig Diagramme und gar keine Bilder hat, nicht einmal eines vom Autor. Das muss man schon im Netz suchen, allerdings nicht im mobilen, denn Wap-Konterfeis sind winzig.
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4.0 von 5 Sternen
Mobilfunk, realistisch gesehen,
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Roam: Making Sense of the Wireless Internet (Gebundene Ausgabe)
Der Italienischschweizer Bruno Giussani hat für den „Industry Standard" bis zu dessen bitterem Ende und für die digitale „New York Times" über Mobilfunktechnik und -geschäft geschrieben, über Trends, Hoffnungen und Enttäuschungen, neutral aus Zürich. Er lehrt unter anderem an der École Polytechnique Fédérale in Lausanne (EPFL) und wurde im September „Innovationsdirektor" der Telefónica-Tochter 3G Mobile. In Frühjahr 2001 hat er - in gehörigem zeitlichen Abstand zur der High-Tech-Euphorie um die Jahrhundertwende - seine Gedanken zu allem Drahtlosen zusammengefasst, und noch ein benutzerfreundliches Interview mit dem »Erfinder« des Mobiltelefons hintangehängt. Mit Geschäftsprognosen hält sich Giussani wohlweislich zurück. Dafür bringt er Technik bis hin zu drahtlosen Lans in ihrer Konkurrenz zu UMTS, von Handys bis zu Handsprings, und freilich ein wenig Phantasie auch. Das 320seitige Buch ist locker geschrieben, episodenhaft, nicht gerade unter Hintanstellung der eigenen Person, aber durchaus autoritativ. In vernünftigen Worten werden alle diese draht- und grundlosen Abkürzungen aufgedröselt, wie nebenher, denn Giussani will uns selbst unsere Schlüsse ziehen lassen. Was lernen wir von Japan? Was will der Verbraucher? Wie wird Papier drahtlos, wer sind die Spieler in diesem Match um Märkte, Mobilität und Modetrends der Technik. Die leidige Geschichte der Lizenzgebühren wird noch einmal dargestellt, das SMS-Wunder und der Wap-Reinfall, sogar die Strahlenangst der Bevölkerung bleibt nicht ausgeklammert, nur im Kapitel über den drahtlosen Konsumenten und die neuen „Player" überliest man Längen. Die Gerätefrage wird bedacht - Wollmilchsäue oder lauter einzelne Module mit Steckern und Verbindungen -, Verschlüsselung selbst dem Laien verständlich. Ein knappes, erklärendes Glossar und Stichworte runden das Buch ab, das zeitlos wenig Diagramme und gar keine Bilder hat, nicht einmal eines vom Autor. Das muß man schon im Netz suchen, allerdings nicht im mobilen, denn Wap-Konterfeis sind winzig (siehe wap.joern.de).
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