Nachdem der Opener noch nicht so richtig zünden will, kommen mit "St. Petersburg" und "Sad Girl" gleich zwei Supergrass-Hits wie wir sie kennen und lieben. Auffällig ist, dass über grosse Teile des Albums hinweg ein breiteres Spektrum an Instrumenten als auch schon vorzufinden ist (Streicher, Perkussion, etc.). So auch im nächsten Track "Roxy". Wie die das wohl live umsetzen wollen?? Nach einer Atempause mit dem Frühstücks-Instrumental "Coffe in the Pot" erst ein mässiges "Road to Rouen", dann schliesslich aber doch noch vollwertige Kost mit typischen SG-Harmonien ("Kick in the Teeth") oder gediegener Schunkelmusik ("Low C"). Der Schlusssong "Fin" erinnert mit seinen Vocal-Effects gar ein wenig an die guten alten WEEN.
Das Album ist sicher nicht das beste von Supergrass, trotzdem würd ich von einem Kauf nicht abraten. Leider ist es mit 9 Tracks/35 min definitiv zu kurz geraten!