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Hanks liefert anfangs eine täuschend verschlossene Darbietung und öffnet sich erst gegen Ende des Films, womit er der persönlichen Verwandlung seiner Figur etwas Glaubwürdiges verleiht. Newman bietet eine meisterhafte Leistung, die Rooneys Älterwerden seiner erschreckenden Macht gegenüberstellt. Auch Jude Law ist in Bestform -- er spielt seinen Killer-Fotografen mit unheimlicher Kälte. Dieser Film verlangt dem Zuschauer ein wenig Geduld ab, aber für die hervorragende Kameraarbeit und den bewegenden Schluss lohnt sich das Warten. --Ali Davis
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
28 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Ruhiges Gangsterepos,
Rezension bezieht sich auf: Road to Perdition (DVD)
Road to Perdition ist kein Film für jedermann. Durch die vorher erschienen Trailer glaubt man es mit einem reinen Actionstreifen im Chicago Mafia Style der 30er Jahre zu tun zu haben. Dem ist aber nicht so, es handelt sich hier um ein sehr ruhiges Gangsterepos mit dem Hauptaugenmerk auf eine Vater Sohn Beziehung in einer mehr als schwierigen Zeit. Wer großes Tam Tam oder riesen Explosionen erwartet ist hier falsch. Nicht mal das Ende kann überraschen, da man es am Anfang mitgeteilt bekommt. Dafür ist dieser Filme darstellerisch das absolut Beste was ich in den letzten Jahren gesehen habe. So haben Sie Tom Hanks, Paul Newman und Jude Law noch nie erlebt. Einfach unglaublich.Einziges Manko dieses Films die Extras. Man darf auf eine Special Edition mit mehr Extras und eventuellem Directors Cut hoffen. Fazit: Wer den anspruchsvollen Film liebt muß hier einfach zugreifen. Die Leute die auf Action und Popcornkino stehen werden diesen Film weder verstehen noch mögen. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Toller Mafiastreifen,
Rezension bezieht sich auf: Road to Perdition (DVD)
In fünf bis zehn Jahren wird Road to Perdition ein Klassiker sein und in einer Reihe mit Mafiafilmen wie der Pate, Good Fellas oder Carlito's Way genannt werden.Road to Perdition besticht duch seine brillante Machart. Dem Regisseur Sam Mendes ist es gelungen die Zeit der Depression und Prohibition einzufangen. Die Bilder dieses Filmes sprechen ihre eigene Sprache, und sie überzeugen. Ein großes Plus des Filmes sind seine grandiosen Darstelle. Allen voran Tom Hanks, der auch als Hitman überzeugen kann. Aber auch Paul Newman hat sich seine Oscar-Nominierung durchaus verdient. Jude Law agiert gewohnt souverän. Zur Story: Michael Sullivan (Hanks) geht einem Beruf als Geldeintreiber und Auftragskiller für seinen Ersatzvater Rooney nach. Seine Kinder wissen nicht was er für einen Beruf ausübt, und eines Tages ist sein zwölfjähriger Sohn Zeuge einer von seinem Vater durchgeführten Exekution. Als der leibliche aber weniger geliebte Sohn Rooneys dieses mitbekommt, sieht er seine Chance um die Nachfolge seines Vaters aufzutrumpfen. Ein packendes Katz und Maus Spiel entwickelt sich. Road to Perdition ist großes Kino. Der Film ist zu keiner Zeit kitschig und ist einfach grandios anzusehen. Auch weil die DVD relativ gut ausgestattet ist, ist eine Empfehlung an dieser Stelle gerechtfertigt. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
14 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Mehr als nur eine Gangsterballade!,
Von tob4ever "tobias" (Schweinfurth) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Road to Perdition (DVD)
Der Geschichte beginnt geradlinig, doch es wird schnell klar, daß viel mehr als nur eine simple Gangsterballade hinter diesem Film steckt. Sam Mendes hat einen nahezu perfekten Film geschaffen, fast ein Kunstwerk, in dem jede Einstellung stimmt, kein Dialog zuviel steht und die Grundstimmung konstant düster ist.Zur Handlung: Der Film spielt im Amerika der 30 Jahre. Sullivan (ein grandioser Tom Hanks) lebt scheinbar wohlhabend, hat eine bezaubernde Frau, 2 Söhne, ein großes Haus. Doch er arbeitet als Auftragskiller für John Rooney (oskarverdächtig: Paul Newman), der irische Patron der Stadt. Dieser hält seine schützende Hand über die Familie. Dieses Privileg hat jedoch seinen Preis: Rooney ist ein „Pate" wie er im Buche steht. Ein Gangsterboss, der in seinem Gebiet das alleinige Sagen hat und mit Al Capone im nahen Chicago gute Geschäfte macht. Sullivan ist sein bester Mann, ein Kriegsveteran und der ideale Auftragskiller. Doch Rooneys Sohn Conner hintergeht seinen Vater, Sullivan wird zum Konkurrenten und ungeliebten Zeugen eines Mordes. Conner will ihn aus dem Wege zu räumen, aber der Plan schlägt fehl: Zwar erschießt Conner Sullivans Frau und dessen jüngsten Sohn Peter, doch Sohn Michael und sein Vater überleben. Sullivan tritt zum blutigen Rachefeldzug gegen seinen Clan an, sein Sohn Michael begleitet ihn auf Schritt und Tritt. „Vater und Sohn" lautet somit auch das eigentliche zentrale Leitmotiv in dieser äußerst gewalttätigen Familiensaga. Es geht um zwei Väter, die sich schützend vor ihre Söhne stellen und um zwei Söhne, die um deren Anerkennung ringen. Fazit: „Road to Perdition" ist eigentlich eine ganz konventionelle Gangstergeschichte. Aber was Sam Mendes daraus gemacht hat, verdient höchsten Respekt und zumindest auch ein bisschen Bewunderung. Die optische Umsetzung dieses Films ist eine Sensation, wirkt weder überladen noch verspielt. Herausragend: Die große Schießerei in einer vom ständigen Regen fast überfluteten Straße gänzlich ohne Geräusche, nur mit Musik untermalt. Herausragend auch: Die schauspielerische Leistung von Jude Law, der noch nie so böse und so gefährlich war wie in der Rolle des auf Sullivan angesetzten Killers. Hanks spielt seine sicherlich nicht einfache Rolle mit Überzeugung. Er spricht zwar eher wenig, hat aber mit Sicherheit noch nie so einen "düsteren" Charakter gespielt, dessen innere Gefühle man nicht sehen sondern nur an wenigen Gesten und Blicken erahnen kann. Man fragt sich mehr als nur einmal: war Sullivan nun eigentlich ein "böser" oder doch ein "guter" Mensch? Der Film füllt die filmische Lücke zwischen „Der Pate" und „Miller's Crossing" und leidet keineswegs unter diesem Vergleich. Mendes selbst zu seinem Film: "There's no message from it. Except there are many questions asked, and it's up to people to answer them when they leave the theater." Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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