Der Killer Michael Sullivan hat den Auftrag einen Mann gemeinsam mit seinem Komplizen Rooney umzubringen. Michaels Sohn Mike verfolgt seinen Vater heimlich, da er nicht weiß, was sein Vater eigentlich genau für eine Arbeit macht. Dabei wird Mike Zeuge des Mordes durch Rooney, dieser entdeckt ihn und daraufhin sind Michael und Mike ständig auf der Flucht vor Rooney, der diese beiden "Zeugen" nun auch erledigen möchte. Eine fulminante Verfolgungsjagd in nahezu jedem Winkel Illinois' beginnt...
"Road to Perdition" ist ein Gangster- und Mafiadrama, die amerikanische Geschichte in dieser Hinsicht kaum besser verkörpernd, das durch seine knallharte "Wahrheit" und Realität in seinen Bildern überzeugt. Wollte man Killer sein, so musste man seinen Job damals gut ausführen, musste dicht halten und keinen falschen Ton an den Tag legen, denn sonst hätte man schon gleich das nächste potentielle Opfer sein können. Dieser Film ist nicht wie Martin Scorseses "Casino", das mehr über die Hintergründe und Taktiken hinter den Kulissen rund um das Geld der Mafia erzählt, sondern eher ein Film über Mord, Verrat und Vertrauen in der Gangsterwelt rund um das damalige Chicago, das Al Capone zu beherrschen schien. Der Film fängt sogleich mit düsteren Erwartungen an, man merkt als Zuschauer, dass die Handlung auf verschiedene Höhepunkte hinarbeitet, die sich besonders in den Verfolgungsjagden und Schießszenen wiederfinden lassen, der Schluss des Films überrascht jedoch allemal und wirkt wie eine "Dolchstoßlegende", doch hier sei einmal nicht zu viel davon verraten. Auf jeden Fall sehr sehenswert auch aufgrund der makaberen Machenschaften des Journalisten Maguire, gespielt von Jude Law und, weil man Tom Hanks einmal in einer sehr ernsten Rolle wahrnehmen kann und er das Forrest-Gump-Image und andere "nette" Rollen hier abgeschält bekommt.
Dieser Text wurde von einer 18-jährigen verfasst.