Es läst sich wohl nicht nur über Geschmack streiten (anscheinend auch über Kompetenz). Habe mir die Scheibe angehört und kann beim bestem Willen keinen Zusammenhang mit Duffy, Melua oder gar mit Amy MacDonald feststellen. Hier vergleicht einer Äpfel mit Birnen.
Es mag durch aus sein, dass man vielleicht die Musik nicht mag. Aber das man im Vergleich mit den 3 vorgenannten Künstlerinnen Aussagen trifft wie:
"Kreativitätslosigkeit", "keine musikalische Entwicklung/ Reife", "nichts eigenständiges", "Durchschnittspop" und die zitierten Vergleiche (Duffy, Melua; Mac Donald) dagegen als toll, tiefsinnig und wahre Kunst hinstellt, ist durch mangelnden Geschmack alleine nicht zu erklären. Hier schmeißt einer alles durcheinander und merkt es vermutlich noch nicht einmal.
Nichts gegen die 3 genannten Beispiele, aber ich habe es genossen mal etwas Anderes als die aufgewärmten Folk- Songs der 60/70 er Jahre im postmodernem "Outfit" zu hören. Hier gibt es eine Reihe von Titeln, die nicht den allseits bekannten und in x- fachen Variationen wiederkehrenden Arrangements und Sounds entsprechen. Ich finde die ausdrucksstarke Stimme in Verbindung mit den Arrangements/ Texten und den verschiedensten Sounds sehr beeindruckend und vor allem authentisch. Etwas was vielen Künstlern aus der heutigen "Musikindustrie" (im wahrstem Sinne des Wortes) leider fehlt.
Wenn es dann auch noch stimmt, dass die Dame ihre Titel/ Arrangements selbst komponiert hat; Hut ab!!
Mir geht diese Musik unter die Haut.