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Road to Guantanamo
 
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Road to Guantanamo

Farhad Harun , Arfan Usman , Michael Winterbottom , Mat Whitecross    Freigegeben ab 12 Jahren   DVD
3.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (9 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Darsteller: Farhad Harun, Arfan Usman, Riz Ahmed
  • Regisseur(e): Michael Winterbottom, Mat Whitecross
  • Komponist: Molly Nyman, Harry Escott
  • Format: Dolby, PAL, Surround Sound
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Englisch (Dolby Digital 5.1)
  • Untertitel: Englisch
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
  • Studio: Universum Film GmbH
  • Erscheinungstermin: 26. Februar 2007
  • Produktionsjahr: 2006
  • Spieldauer: 92 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (9 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B000LXGWTO
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 51.236 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Ruhel, Asif, Shafiq und Monir sind Anfang 20 und zusammen in der englischen Kleinstadt Tipton aufgewachsen. Im September 2001 reist Asif gemeinsam mit seinen Freunden nach Pakistan, um seine Braut kennen zu lernen. In einer Moschee hören sie die Predigt eines Iman, der dazu aufruft, humanitäre Hilfe in Afghanistan zu leisten. Gemeinsam mit Asifs Cousin und anderen Männern machen sich die vier auf die Reise. Doch was im jugendlichen Leichtsinn gut gemeint war, endet in Schrecken, Folter und Tod. Die Männer geraten in den Bombenhagel der Amerikaner und verlieren in den Wirren der Flucht ihren Freund Monir aus den Augen. Die anderen werden von der Nordallianz gefangen genommen und gemeinsam mit Kämpfern der Taliban den Amerikanern übergeben. Nun beginnt ihr Leidensweg erst richtig: Über zwei Jahre lang werden sie ohne Anklage und unter unmenschlichen Bedingungen in dem berüchtigten Lager in Guantanamo gefangen gehalten. Sie werden brutal gefoltert und sollen gestehen, Mitglieder von Al-Quaida zu sein. Obwohl die drei sogar Alibis für die ihnen zu Last gelegten Verbrechen vorweisen können, werden sie immer wieder den gleichen Fragen in immer brutaler werdenden Verhören unterzogen. Nur zögerlich nimmt sich die britische Botschaft der so genannten „Tipton Three“ an.

Der englische Regisseur Michael Winterbottom ist bekannt für seine zum Teil sehr extremen Geschichten und deren außergewöhnliche visuelle Umsetzung. Nach dem Flüchtlingsdrama In This World, in dem Winterbottom ebenfalls Spielszenen mit realen Filmaufnahmen verband, ist Road to Guantanamo das zweite Doku-Drama, das sich kritisch und sehr engagiert mit einem politischen brisanten Thema auseinander setzt. Ausgehend von Interviews mit den drei jungen Männern, die von ihren Erfahrungen gezeichnet sind, zeigt der Film mit Schauspielern nachgestellte Sequenzen. Der Dokumentarfilmcharakter wird zusätzlich durch Ausschnitte damaliger Nachrichtensendungen sowie weiteres authentisches Filmmaterial und Interviews mit Beteiligten unterstrichen. Stellenweise hätte man sich mehr fundierte Informationen über die Hintergründe der Ereignisse gewünscht. Aber Winterbottom und sein Co-Regisseur Mat Whitecross betonen ausdrücklich, dass sie die Geschichte der drei jungen Muslime ausschließlich aus deren Sicht erzählen und zeigen wollten, wie diese die Geschehnisse erlebt haben. Ein Filmdokument, was zutiefst bestürzt und nachdenklich macht – vor allem da man sich beim Zuschauen bewusst wird, dass es jeden hätte treffen können. Road to Guantanamo wurde auf der Berlinale 2006 mit dem Silbernen Bären für die beste Regie ausgezeichnet. -- Birgit Schwenger

Produktbeschreibungen

Von Großbritannien aus reist der junge Pakistani Asif 2001 nach Faisalabad, um seine Frau kennen zu lernen. Drei Freunde von ihm reisen nach und lassen sich in der Moschee vom Imam überreden, in Afghanistan humanitäre Hilfe zu leisten. Als sie ankommen, beginnen die Amerikaner mit ihrem Bombardement des Landes. Beim Versuch, nach Pakistan zurückzukehren, geraten sie noch tiefer ins Kampfgebiet, wo sie von den Amerikanern festgenommen werden. Sie werden für Al-Quaida-Terroristen gehalten und nach Guantanamo transportiert. Dort beginnen unmenschliche Verhöre und brutale Einzelhaften. Die drei Engländer verbringen über 2 Jahre in der amerikanischen Militärbasis, da die Alibis gnadenlos

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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Erschütternde Dokumentation 15. September 2007
Dieser Film erzählt die wahre Geschichte von 3 Engländern, die nach Afghanistan reisen.
Dort geraten sie in den Verdacht Terroristen zu sein.
Deshalb werden sie in das Gefangenenlager Guantanamo Bay auf Kuba gebracht.
Dort herrschen harte Haftbedingungen.
So werden die Häftlinge ohne Anklageerhebung und ohne Rechtsbeistand jahrelang in Käfigen gehalten.
In dem Film wird dargestellt, dass die Insassen misshandelt und teilweise gefoltert werden.

Hätte ich den Film gesehen, bevor ich das Buch von David Rose gelesen haben

_ _ _ Guantanamo Bay. Amerikas Krieg gegen die Menschenrechte
_ _ _ ISBN-10: 3100663004

hätte ich der untenstehenden Kritik von Sebastian J. mit der Überschrift "Dümmliche Propaganda - eine große Enttäuschung" vielleicht sogar zugestimmt.

Aber da ich das oben erwähnte Buch gelesen habe, halte ich die Misshandlungs- und Foltervorwürfe, die in dem Film erhoben werden für glaubwürdig.

Der Film verzichtet auf detailgenaue Gewaltdarstellungen und zeichnet stattdessen ein sensibles Psychogramm der Gefangenen.

Der Film beeindruckt durch seine feinfühlige Erzählweise, die das Leid der Insassen ergreifend aber ohne Sentimentalität wiedergibt.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Retro Kinski TOP 500 REZENSENT
Werke von Michael Winterbottom sind ja meist nicht einfach zuzuordnen. Dies ist auch so in diesem Falle. Der indirekt schon reisserische Titel lässt vermuten, dass es sich hierbei um eine "Shockumentary" handeln könnte. Es ist tatsächlich mehr eine Dokumentation als ein Spielfilm.

Es geht hier um mehrere Personen die über 2 Jahre ohne Anklage im Lager festgehalten werden. Der Leidensweg über mehrere Stationen und Lager wird sehr realistisch und glaubwürdig dargestellt. Verhöre, Denunzierungen und die nachfühlbare Furcht der Protagonisten bestimmen den Verlauf des Hauptteils des Films. Dafür werden auch reale Nachrichtenclips mit in die Handlung eingebaut was auch sehr gut gelingt. Die Angst und Ungewissheit der Darsteller kommt sehr authentisch rüber, dies passt gut zum vornehmlich dokumentarischen Stil des Werkes. Die Darsteller agieren äusserst glaubhaft und man ist schnell von der eigenen Optik des Films gefangen.

Die nervenaufreibenden Folterszenen und Drangsalierungen sorgen für eine starke Emotionalisierung des Themas was für einen reinen Spielfilm ok wäre. Da das ganze sich aber stark dokumentarisch gibt wäre mehr Faktenorientierung besser gewesen und das ist die Hauptschwäche des Films.

Eine weitere Einschränkung ist die teils nicht nachvollziehbare Rückschau in Form von Rückblenden die man manchmal den Handelnden nicht zuordnen kann. Auch hätte man noch etwas mehr recherchieren können und das ganze Thema weiter darstellen können als nur aus der Sichtweise der Inhaftierten. Dennoch sollte man dieses ausserordentlich wichtige Thema im Rahmen des Films würdigen und somit bekommt er insgesamt gut gemeinte - politisch gefärbte ;-)

4/5 Sterne.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Mitgefangen, mitgehangen. 12. März 2008
Der junge Asif lebt mit seiner Familie in der Stadt Tipton, England. Er möchte heiraten und fliegt mit drei Freunden nach Pakistan. Es ist das Jahr 2001; die USA und ihre Verbündeten agieren in Afghanistan. Die Hochzeitsvorbereitungen ziehen sich hin und die vier beschließen gemeinsam mit weiteren Bekannten ins Nachbarland zu fahren und humanitäre Hilfe anzubieten.

Die Fahrt wird zu einem Höllentrip. Im ganzen Land herrscht Krieg. Sie werden beschossen und gefangen genommen. Der einheimischen Sprache nicht mächtig, fällt die Verständigung schwer. Verschleppt und gequält werden sie weitergereicht. Das Leben hängt an einem seidenen Faden und unterliegt den Launen ihrer Bewacher.

Nach einige Transporten gelangen sie in ein Lager der US-Amerikaner. Sie werden verhört und der Mitgliedschaft der Taliban beschuldigt. Ihre Beteuerungen, das sie englischen Staatsbürger sind, finden erst spät Gehör. Es kommen englische Ermittlungsbeamte, deren Methoden aber keineswegs humaner sind.

Sie werden in das us-amerikanische Gefangenenlager Guantanamo auf Kuba überführt und weiteren Verhören unterzogen. Unter strengster Überwachung leben sie hier in nicht überdachten Käfigen. Erst nach zwei Jahren ist der Leidensweg zu Ende.

Auch wenn die Medien seit Anfang der neunziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts immer wieder den falschen Eindruck erwecken; ein Kriegsgebiet ist kein Ausflugziel für Touristen. Die fehlenden Genfer Konventionen, begründet in einem Feind, der diese nicht achtet, ja sogar verachtet, führt unvermeidlich zu überdurchschnittlicher Vorsicht und Härte im Umgang mit Gefangenen. Unverständlich, das fehlende Interesse Unschuldige schnellsten auszusortieren, um die so gewonnene Zeit den wirklichen Verbrechern zu widmen. Trotz aller Polemik und der einseitigen Berichterstattung ist der Film sehenswert.
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Die neuesten Kundenrezensionen
Böser Amerikaner, armer Taliban...
Ein wirklich guter Propagandafilm, Goebbels hätte seine wahre Freude daran.
Ich kann es nicht fassen, daß solch ein billiges Machwerk auch noch mit dem Silbernen... Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von Ronald Czissowski veröffentlicht
Danach ist man auch nicht schlauer
Film ist weder richtig lehrreich als Dokumentation noch spannend als Unterhaltungsfilm.
Leider versteht man nach dem Film nicht, was Guantanamo genau ist (für die, die es... Lesen Sie weiter...
Vor 23 Monaten von Tanit veröffentlicht
Clash of cultures
Semi-dokumentarisch wird vom Schicksal der "Tipton Three" erzählt, dreier junger Briten mit pakistanischen Wurzeln, die während einer Reise in Afghanistan festgenommen... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 19. September 2009 von Martin Ostermann
toll gemacht, ergreifend erzaehlt und dennoch nicht uebertrieben
ich weiss wirklich nicht wie man auf die idee kommt, diesen film als propaganda darzustellen, denn hier wird genau das gegenteil getan, hier wird eine anti-propaganda betrieben. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 26. März 2008 von amigoleo
Dümmliche Propaganda - eine große Enttäschung
Ganz ehrlich, der Film ist technisch schön gemacht. Mehr als ein Stern kann er aufgrund seiner einseitigen und anstrengend naiven Darstellung aber definitiv nicht bekommen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 2. Juni 2007 von Sebastian J.
armes amerika
der film zeigt wie verlogen die usa sind und wie sie unschuldige menschen wie tiere behandeln...dann wundern die sich das mann sie hassen tut... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 27. Januar 2007 von Zoran Marjanovic
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