Der junge Asif lebt mit seiner Familie in der Stadt Tipton, England. Er möchte heiraten und fliegt mit drei Freunden nach Pakistan. Es ist das Jahr 2001; die USA und ihre Verbündeten agieren in Afghanistan. Die Hochzeitsvorbereitungen ziehen sich hin und die vier beschließen gemeinsam mit weiteren Bekannten ins Nachbarland zu fahren und humanitäre Hilfe anzubieten.
Die Fahrt wird zu einem Höllentrip. Im ganzen Land herrscht Krieg. Sie werden beschossen und gefangen genommen. Der einheimischen Sprache nicht mächtig, fällt die Verständigung schwer. Verschleppt und gequält werden sie weitergereicht. Das Leben hängt an einem seidenen Faden und unterliegt den Launen ihrer Bewacher.
Nach einige Transporten gelangen sie in ein Lager der US-Amerikaner. Sie werden verhört und der Mitgliedschaft der Taliban beschuldigt. Ihre Beteuerungen, das sie englischen Staatsbürger sind, finden erst spät Gehör. Es kommen englische Ermittlungsbeamte, deren Methoden aber keineswegs humaner sind.
Sie werden in das us-amerikanische Gefangenenlager Guantanamo auf Kuba überführt und weiteren Verhören unterzogen. Unter strengster Überwachung leben sie hier in nicht überdachten Käfigen. Erst nach zwei Jahren ist der Leidensweg zu Ende.
Auch wenn die Medien seit Anfang der neunziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts immer wieder den falschen Eindruck erwecken; ein Kriegsgebiet ist kein Ausflugziel für Touristen. Die fehlenden Genfer Konventionen, begründet in einem Feind, der diese nicht achtet, ja sogar verachtet, führt unvermeidlich zu überdurchschnittlicher Vorsicht und Härte im Umgang mit Gefangenen. Unverständlich, das fehlende Interesse Unschuldige schnellsten auszusortieren, um die so gewonnene Zeit den wirklichen Verbrechern zu widmen. Trotz aller Polemik und der einseitigen Berichterstattung ist der Film sehenswert.