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Produktinformation
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Moviemans Kommentar zur DVD: Die Farben des Films sind gewollt trist und matt. Eine kalte, düstere und beklemmende Atmosphäre wird erschaffen. Farblich immer stimmig. Rauschen ist kaum erkennbar und die Kompression arbeitet ebenfalls großteils ohne auf sich aufmerksam zu machen. Der Kontrast ist ausgewogen (00:26:18) und lässt Vorder- und Hintergründe gut korrellieren. Details sind bei Nahaufnahmen sehr schön gezeichnet, so die Textur eines Pullovers bei 01:04:42). Der Ton ist in beiden Sprachfassungen gut. Effekte sind gezielt eingesetzt und sorgen ebenso wie Umgebungsgeräusche für Atmosphäre. Denn in der Welt des Films sind Geräusche auch immer mit Gefahr verbunden. Neben einem informativen Audiokommentar mit Regisseur John Hillcoat gibt es auch ein Interview mit diesem. Das Making Of ist kurz und unergiebig. Eine Handvoll entfallener und erweiterter Szenen ist vorhanden. Allesamt sind sie interessant, vor allem die letzte, die zeigt, dass der Junge sicher sein wird. --movieman.de
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
157 von 170 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
"Sind wir noch die Guten?",
Von
Rezension bezieht sich auf: The Road (DVD im Pappschuber) (DVD)
... fragt der Sohn mehr als einmal den Vater, der nicht nur dessen einzige Bezugsperson ist, sondern das gesamte Weltbild einschließlich der Unterscheidung von Gut und Böse repräsentiert. Der Junge ist vielleicht zehn oder elf Jahre alt und steht für die Zeit nach der Katastrophe, denn er ist erst nach einem nicht näher definierten Ereignis geboren, welches die Zivilisation auslöschte, die Natur zerstörte und die Tiere sterben ließ. Wenige Überlebende ziehen durch das Land auf der Suche nach Nahrung und sonstigen brauchbaren Überbleibseln aus der "Zeit davor". Da nichts mehr wächst und tierische Nahrung ebenfalls fehlt, sind einige Menschen zu Kannibalen geworden. Der Vater, der mit seinem Sohn die Straße immer weiter entlang zieht, um ans Meer zu gelangen, denn "dort soll es besser sein", versichert, dass sie niemals andere Menschen töten, um diese zu essen. "Wie müssen das Feuer bewahren", sagt er zu seinem Sohn und zieht durch den Respekt vor dem menschlichen Leben die Grenze zwischen Gut und Böse.Der australische Regisseur John Hillcoat (The Proposition - Tödliches Angebot) hat sich in seinem ersten amerikanischen Film auf die Herausforderung eingelassen, den 2007 mit dem Pulitzer-Preis ausgezeichneten Roman von Cormac McCarthy (Die Straße) dem Buch getreu, ebenso unsentimental und ohne Abschweifungen zu erzählen. Optisch hat er die zerstörte Welt auf monochrome Landschaften reduziert, deren Ödnis hier und da durch den Kontrast farbkräftiger Erinnerungsbilder (der Zeit vor der Katastrophe, als die Ehefrau und Mutter noch lebte) noch verstärkt wird. Gedreht wurde in der durch den Vulkan Mount St. Helen zerstörten Natur, so dass es sich nicht um eine rein computergenerierte Welt handelt. "The Road" interessiert sich nicht für die Gründe oder Zusammenhänge der umfassenden Katastrophe und er will auch keine postapokalytischen Schlachten á la "Mad Max" oder wie zuletzt in "The Book of Eli" entwerfen. Vielmehr wird erschreckend konsequent und daher für den aufgeschlossenen Betrachter umso eindrucksvoller die Frage behandelt, was aus dem Menschen wird, wenn die (Schutz-)Schichten der Zivilisation Stück für Stück von ihm abfallen und nur noch der nackte Überlebenswille in einer feindlichen Umwelt zurückbleibt. Den Vater hält die Sorge um seinen Sohn am Leben und es ist zugleich die Sorge um eine Menschheit, für die es auch nach dem Ende noch eine Zukunft gibt, weil es noch "das Gute" und "die Guten" gibt. "The Road" hat ebenso beklemmende, angsteinflößende Bilder der Bedrohung (gefangen im Haus von Kannibalen), wie von einem tiefen Humanismus geprägte Eindrücke von Zuneigung und menschlicher Nähe (die Begegnung mit einem alten Mann oder der Unterschlupf in einem Vorratskeller) zu bieten. Ein insgesamt eher ruhig erzählter, aber zugleich sehr verstörender Einblick in die menschliche Existenz. Sehr sehenwertes, anspruchsvolles Kino! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
On "The Road" to Nowhere,
Von
Rezension bezieht sich auf: The Road [Blu-ray] (Blu-ray)
Bei "The Road" handelt es sich um die Verfilmung einer Erzählung Cormac McCarthys, für die er 2007 den Pulitzer-Preis erhielt. McCarthy schrieb unter anderem das Buch "No Country for Old Men", welches von den Coen-Brüdern verfilmt und mit 4 Oscars ausgezeichnet wurde. Wer die lakonischen Charaktere und die triste Grundstimmung dieses Films gut fand, wird mit "The Road" nicht unglücklich werden.Technik: Bild und Ton sind sehr gut und fangen die apokalyptische Welt in ihren grauen Details sehr gut ein. Die Extras der Scheibe sind gut, aber nicht sonderlich umfangreich. Der Audiokommentar des Regisseurs ist hingegen hörenswert und man merkt, dass sich John Hillcoat sehr lange mit dem Thema beschäftigte, bevor er sich an die Umsetzung des Stoffes machte. Zum Film: Eine Pistole mit zwei Patronen, mehr ist Vater und Sohn nicht geblieben, um sich in einer verbrannten, sterbenden Welt in der jede Farbe vom Grau der Asche wie ausgelöscht scheint, zu verteidigen. Menschen gibt es kaum noch, wenn ja, sind sie auf der Suche nach Nahrung und Wasser und schrecken nicht einmal vor Menschenfresserei zurück. Der Vater wird getrieben von der Liebe zu seinem Sohn, wird getrieben von dieser Aufgabe, irgend etwas Positives in dieser postapokalyptischen Welt am Leben zu erhalten. Das Buch legt die Vermutung nahe, dass ein Asteroideneinschlag die Erde verdunkelte und alles Leben entweder ausgelöscht und vergangen ist, während die Reste sterbend zurück blieben. So legen sie durch Ruinen, Asche, Schnee und Eis, Kilometer um Kilometer Richtung Meer und Süden zurück - auf der Straße nach Nirgendwo. Auf ihrer Odyssee begegnen sie mehr Unheil, als der Vater dem Sohn zumuten kann. Eine Aufgabe haben oder aufgeben und untergehen, von mehr erzählt der Film nicht. Selten war der Begriff "eintönig" ein so großes Kompliment für einen Film. Regisseur Hillcoat hält sich dabei fast zu einhundert Prozent an die Grundstimmung und Dialoge des Buches. Er fängt die düstere, verzweifelte Grundstimmung perfekt ein und übertrifft es an einer Stelle sogar leicht. (Er erklärt, warum sie den Bunker verlassen.) Wie Mortensen (Vater) und Kodi Smit-McPhee (Sohn) die Eintönigkeit in einem sinnlosen Überlebenskampf einfangen, ist einfach grandios. Jede Emotion ist überdeutlich aus den Gesichtern zu lesen, ohne dabei übertrieben zu wirken. Mortensen beweist nach "Eastern Promises"/"Tödliche Versprechen" (Cronenberg, 2007) einmal mehr, wie er quasi im Alleingang einen ganzen Film tragen kann und neben dem sehr guten Kinderdarsteller nicht untergeht, was leicht hätte passieren können. Die Nebenrollen sind ebenfalls hochklassig besetzt: Duvall, Theron und Kilmer bleiben während ihrer Kurzauftritte in sehr guter Erinnerung. Die meisten Endzeit-Filme entlassen den Zuschauer mit dem angenehm wohligen Gefühl, nach einer Katastrophe könnte es weiter gehen. "Mad Max", "Book of Eli" oder das grottige "2012" sind Beispiele, bei denen vorher oder mittendrin Milliarden Menschen sterben, aber Eines ist gewiss: die Überlebenden werden es richten! "The Road" hingegen versagt uns dieses erlösende Element. Die Bilder sagen nur eins: Die Menschheit ist am Ende und eigentlich ist der Überlebenskampf aussichts- aber eben nicht bedeutungslos! Denn solange es nur einen guten Menschen gibt, war unsere Existenz nicht umsonst. Ein Film, über den man lange nachdenken kann und der in seiner erzählerischen Gewalt nachwirkt. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
22 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Eine postapokalyptische Glanzleistung,
Von
Rezension bezieht sich auf: The Road (DVD im Pappschuber) (DVD)
Endlich mal ein Drama/Thriller, welches die düstere und depressive Stimmung einer apokalyptischen Umgebung gelungen in Atmosphäre setzt.Statt mit übertriebener Action oder einem Überhelden zu trumphen, wird hier gelungen der Überlebenskampf und die Hoffnung eines Vaters präsentiert, der seinem Sohn trotz der hilflosen Situation Hoffnung und Überlebenswillen vermitteln möchte. Die Charaktere besitzen darüber hinaus enorme Tiefe, jede Handlung ist nachvollziehbar, wenn auch stellenweise erschreckend. Ganz deutlich zeigt der Film, dass Menschenkenntnisse und Vertrauen durch eine morbide Umwelt verfälscht werden. Es ist außerdem schön anzusehen, dass ein Film mit diesem Szenario dennoch realistisch und nachvollziehbar bleibt. Wirklich ein gelungener Film, dem ich jedem nur empfehlen kann, der seine Prioritäten nicht auf reine Action legt. Sehr sentimentaler und tiefgründiger Film. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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