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Roßhalde: Roman [Taschenbuch]

Hermann Hesse
4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (15 Kundenrezensionen)
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  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Kurzbeschreibung

4. März 1980
Was die Ehe des Malers Johann und seiner Frau, der Pianistin Adele Veraguth, noch zusammenhält, ist die Liebe zu ihrem jüngsten Sohn Pierre, sonst leben die beiden getrennt, innerlich wie räumlich, der Maler in seinem Atelier, Adele im Wohngebäude der Roßhalde. Ihre Gemeinsamkeiten sind erschöpft, und die Einsamkeit hat sie verhärtet und wortkarg gemacht. Der plötzlichen Erkrankung des geliebten Sohnes stehen die Eheleute fassungslos gegenüber.

Wird oft zusammen gekauft

Roßhalde: Roman + Gertrud: Roman (suhrkamp taschenbuch) + Peter Camenzind: Erzählung (suhrkamp taschenbuch)
Preis für alle drei: EUR 24,98

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 192 Seiten
  • Verlag: Suhrkamp Verlag; Auflage: 16. (4. März 1980)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3518368125
  • ISBN-13: 978-3518368121
  • Größe und/oder Gewicht: 17,6 x 11 x 1,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (15 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 64.404 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Hermann Hesse, geboren am 2.7.1877 in Calw/Württemberg als Sohn eines baltendeutschen Missionars und der Tochter eines württembergischen Indologen, starb am 9.8.1962 in Montagnola bei Lugano.

Er wurde 1946 mit dem Nobelpreis für Literatur, 1955 mit dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels ausgezeichnet. Nach einer Buchhändlerlehre war er seit 1904 freier Schriftsteller, zunächst in Gaienhofen am Bodensee, später im Tessin.

Er ist einer der bekanntesten deutschen Autoren des 20. Jahrhunderts.     


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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Wie sieht der Künstler die Realität 25. August 2009
Format:Taschenbuch
In der autobiografischen Erzählung schildert Hesse die letzten Wochen und Monate der Beziehung, zwischen dem international geschätzten Maler Veraguth, seiner Ehefrau Adele und den beiden Söhnen Pierre und Albert. Die Entfremdung der beiden Ehepartner spiegelt sich u.a. darin, dass Veraguth, in seiner Malerei Zuflucht suchend, in einem Anbau an seinem Atelier auf dem Gut Roßhalde lebt, nur wenige Steinwürfe entfernt vom Herrenhaus in dem seine Frau sich in ihrer Abgeschiedenheit eingerichtet hat. Der ältere Sohn Albert kommt nur in den Ferien aus dem Internat zu Besuch. Vor dieser Kulisse stellt Pierre, der siebenjährige gemeinsame Sohn, die einzige Gemeinsamkeit der beiden Eheleute dar. Erst durch den Besuch eines Freundes, der wie ein Nachhall einstiger "besserer, schönerer" Zeiten den Künstler in die Realität zurückholt, sieht sich Veraguth mit der Tatsache konfrontiert, dass er sich seinem Leben und damit seinen unaufgearbeiteten Beziehungsproblemen stellen muss. Beschleunigt wird diese erzwungene Verarbeitung noch durch die schwere Erkrankung seines abgöttisch geliebten Sohnes Pierre.

Eine ernüchternde Sichtweise des Künstlers - wie ihn Hesse teilweise sah - und der Unfähigkeit desselben mit seiner gesteigerten Empfindlichkeit gegenüber der Realität und den Anforderungen einer bürgerlich-ehelichen Beziehung
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen My favorite Hesse novel 17. Dezember 1999
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
I've read most Hesse's work, and after long and hard deliberation(not really) I have found Rosshalde to just barely beat out The Steppenwolf. We know Hesse as being a very mystical writer, but this book is vibrantly real, and moving. If you want to understand Hesse as a person, and not as a writer, this is the book to read- it is similar to events that occured in his life. The question is then asked, should the artist(and this I mean writers, musicians, etc.) have a typical family? This is a question that will never be answered with a yes or no, but this book is accurate in exposing both sides of the battle.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen imposantes Gesellenstück eines großen Künstlers 25. März 2008
Format:Taschenbuch
Roßhalde reiht sich in das "Frühwerk" Hesses ein. Es scheint autobiographisch geprägt, da es sich bei dem Protagonisten um einen Maler handelt, der für seine Arbeit lebt. Auch Hesse hat sich wohl zu Lebzeiten an der Malerei versucht. Des Weiteren wird häufig bis ins kleinste Detail der Drang zur Arbeit, zur Kunst und der physische und psychische Schmerz dabei beschrieben. Während der Arbeit scheint der Protagonist frei von Sorgen, was ihn nur noch mehr zur Kunst drängt. Um seine Arbeit herum, die erfolgreicher kaum sein könnte, scheint Veraguth versagt zu haben. Es ist zu spät als er sein Versagen erkennt.
Ein Roman der packender die Lust und den Verlust eines Künstlers, wie auch Hesse es gewesen ist, nicht beschreiben könnte. Der Leser kommt in den seltenen Genuss den Rausch eines Künstlers miterleben zu dürfen.
Eine fast kindliche Faszination für das Bild, das Kunstwerk, die Malerei überträgt sich auf den Leser. Ein Buch das man gerne zur Hand nimmt und eher unfreiwillig weglegen wird...
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Autobiographisch geprägtes Zeugnis einer Krisis 22. Juni 2008
Format:Taschenbuch
In »Roßhalde« ist die autobiographische Verknüpfung zwischen Leben und Werk des Autors besonders stark. So ähnelt das Anwesen »Roßhalde« Hesses Zuhause Anno 1914, bei Veröffentlichung des Buches. Vorbesitzer des realen Anwesens war wie Hesses Protagonist, Johann Veraguth, ein Maler und auch Hesse entdeckte um diesen Zeitraum die Malerei für sich.

Zentraler Handlungsgegenstand des Romans ist die schon vor Jahren stagnierte Ehe Johanns und seiner Frau. Beide leben nur noch aneinander vorbei und werden durch die Liebe zu ihrem jüngsten Sohn zusammengehalten. Das Konfliktmuster ähnelt somit dem Zustand, kurz vor der Auflösung von Hesses erster Ehe.

Ein Jugendfreund besucht Johann seid langen Jahren, erkennt den elenden Zustand indem sich die Ehe befindet, und empfiehlt Johann loszulassen und eine erholenden Reise nach Indien anzutreten. Johann zögert mit seiner Einwilligung und reflektiert in einem schmerzlichen Prozess des Nachdenkens die Gründe für den Zerfall der Ehe.

Dann erkrankt plötzlich der Sohn der Eheleute lebensbedrohlich, als wäre dies Resultat und Sinnbild, des sich in Auflösung befindenden Ehebundes.

Ein gutes Buch, aber der Leser hoffte am Ende fasst, Hesse möge ihn nach soviel Leiden mitnehmen auf die heilende Reise nach Indien, was er leider nicht tut. Dabei unternahm Hesse seine erste Indienreise übrigens 1911, 3 Jahre vor Veröffentlichung von »Roßhalde«. Und diese Reise führte er auch mit einem befreundeten Maler durch.

Für Freunde von Hesse, Malerei und Menschen, die sich Zeit nehmen, über zwischenmenschlichen Beziehungen.nachzugrübeln.
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5.0 von 5 Sternen roßhalde 23. Februar 2013
Format:Taschenbuch|Verifizierter Kauf
auch ein buch von hermann hesse welches man immer wieder lesen kan ohne das es langweilig wird.kann ich nur weiteremfehlen
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5.0 von 5 Sternen Dicht und lebenswahr 7. Januar 2013
Format:Taschenbuch
Nachdem ich von Hesses 'Peter Camenzind' sehr enttäuscht war, hat mich 'Rosshalde' so sehr gefesselt, dass ich das Buch in einem Zug gelesen habe. Der knappe Handlungszeitraum, das überschaubare Personal, die dichte Handlung machen es zu einem Kammerspiel, das eine verglühende Ehe und Familie überzeugend darstellt. So wie auf Veraguths letztem Gemälde ist der kleine Pierre die lichtvollste Gestalt. Sein Tod mag zwar dem Maler den Weg zu neuer Freiheit und Kreativität eröffnen, aber er verkörpert den grausamen Preis. Das Buch hat mich sehr bewegt.
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Die neuesten Kundenrezensionen
3.0 von 5 Sternen Depressiv
Gemessen an Hesses sonstigen Arbeiten schwach, wie ich finde. Eher eine Art Tagebuch ohne große Aussagekraft, die auch für den Leser wertvoll wäre (außer... Lesen Sie weiter...
Vor 14 Monaten von Jan Rieckhoff veröffentlicht
2.0 von 5 Sternen Kein "echter" Hesse...
Tucholsky hat über dieses Buch geschrieben:
"Wenn nicht vorn auf dem Titelblatt der Name Hermann Hesse stünde, wüßten wir nicht, daß er es... Lesen Sie weiter...
Vor 19 Monaten von Emil Sinclair veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen eine Krise von der Seele schreiben
Ein Meisterwerk: wenige Figuren, dicht und eindringlich gezeichnet. Das Scheitern einer Ehe, das an der Krankheit des Kindes endgültig festgemacht wird. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 8. Mai 2012 von trainer wien
5.0 von 5 Sternen ...
Einfach ein tolles, zeitloses Buch. Ich möchte nicht wissen, wie viele Menschen in ähnlichen, vergleichbaren oder übertragbaren Situationen stecken.
Veröffentlicht am 24. April 2010 von Träumer
5.0 von 5 Sternen "Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne..."
Wie schon der Verweis auf Hesses "Stufen" erkennen läßt, schließt dieser Roman Kreise. Lesen Sie weiter...
Am 22. Juni 1999 veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Elegant Hesse idyll
The book is as beautiful as it is sad. Set in beauty amongst the lime tree garden with its flowers and strawberries, the lake, the painters studio, the big beautiful house with a... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 18. Mai 1999 von Frank-Tommy Olsen (ramsund@xtra.co.nz)
4.0 von 5 Sternen Hesse is Wonderful=)
His works are filled with elements of tragedy, aesthetic realization and, on a lesser note, thoughts of suicide in one form or another. Lesen Sie weiter...
Am 18. März 1999 veröffentlicht
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