Die Akustische Kunst ist ein Schmelztiegel unterschiedlichster akustischer Elemente und Genres - sie ist Welt aus Sprache und Welt aus Klängen und Geräuschen der akustischen Umwelt. Eine Sprache, die zum Laut tendiert, zum Sprachklang und zur Musik, dem Allklang der Töne. Als neues Genre des elektronischen Zeitalters hat die Akustische Kunst - die Ars Acustica - ebenso wie der Film eine eigene Sprache entwickelt: Die Trennung zwischen Autor und Regisseur ist in ihr aufgehoben.
In "Voicings", der ersten Klangmontage, bildet das umfangreiche, ausdrucksstarke Organ der menschlichen Stimme das akustische Panorama: beginnend mit Zitaten des Entstehens von Sprache, ersten Artikulationen, vorsprachlichen Lauten und Wortbildungen bis zu mehrsprachigen Sequenzen und zur Sprache als Zeugnis, in der Geschichte sich als Abfolge leidvoller Auseinandersetzungen darstellt. Es ist ein Rückruf ins Gedächtnis bis zum erinnernden Anklang an traditionsreiche Kulturen in meditativen Stimmenkompositionen.
"Soundscapes", die zweite Klangmontage, lädt zu einer Reise durch zumeist sprachungebundene Werke ein, durch reale und imaginäre Klanglandschaften, durch Klangkompositionen der Metropolis-Reihe (z. B. Köln / San Francisco oder Köln / Kyoto) des "Studios Akustische Kunst", in der Stücke internationaler Künstler als Audio-Visionen entworfen werden, bis hin zur "Topography of a SoundMind"
Komponisten: Hays, Sorrel
Barlow, Klarenz
Schafer, R. Murray
Mayröcker, Friederike
Truman, Josephine
Kriwet, Ferdinand
Curran, Alvin
Jandl, Ernst
Cee, Werner
Stone, Susan
Mon, Franz
Helms, Hans G
Bermange, Barry
Sani, Nicola
Otte, Hans
Kröpfl, Francisco
Fleiter, Raimund
Jovanovic, Arsenije
Chopin, Henry
Steckel, Ronald
Morrow, Charles
Henry, Pierre
Body, Jack
Quin, Douglas
Rühm, Gerhard
La Barbara, Joan
Fontana, Bill
Kagel, Mauricio
und viele mehr..