Sarah O'Brian (Samantha Morton), lebt mit Ihrem Vater (Stephen Rea), einem Offizier & Arzt der Britischen Armee, in einer der neu besiedelten Kolonien am Fluss Te Awanui in Neuseeland.
Das Zusammenleben mit den Einheimischen Maori ist nicht so einfach wie die Armee ihrer Majestät es sich vorstellt. Unruhen und Übergriffe beiderseits gestalten ein zusammenleben schwierig.
Sarah beginnt eine Romanze mit dem Sohn eines Maori-Häuptlings und wird schwanger.
Die Verbindung zwischen den beiden währt nur ein paar Wochen da er an der Grippe erkrankt und stirbt. Sarah bringt einen Sohn zur Welt und zieht ihn alleine groß. Ihr Vater verlässt das Fort und Sarah bleibt mit Ihrem Sohn allein zurück und übernimmt seine Aufgabe als Heilerin. Aufgrund gravierender Übergriffe der Soldaten verschleppt der alte Häuptling seinen Enkel ins Hinterland von Neuseeland um ihn zu einem "echten Maori" zu erziehen und Sarah bleibt allein zurück. Sie sucht jahrelang nach Ihrem Sohn, der einzige der Ihr zur Seite steht ist der Soldat Doyle (Kiefer Sutherland).
Als es zu erbitterten Kämpfen kommt, wird Sarah von dem Maori Wiremu gebeten ihm ins Hinterland zu folgen um einen der großen Krieger-Häuptlinge der Maori zu heilen der an der Grippe erkrankt ist.
Als Belohnung für Ihre Hilfe bietet Wiremu Sarah an, Sie zu ihrem Sohn zu bringen.
Sie akzeptiert diesen Handel um Ihren Sohn wieder zu bekommen, auch wenn Sie damit ihrem Feind hilft. Auf der Reise ins Hinterland kommt Sarah Wiremu näher und er zeigt Ihr das wahre Leben der Maori. Sarah heilt den Häuptling und trifft Ihren Sohn wieder,
der jedoch nicht mit Ihr zurückkehren will, da er zu einem Maori geworden ist und seinen Stamm nicht verlassen will.
Als es zur Entscheidenden Schlacht zwischen Maori und Engländern kommt, trifft Sarah wieder auf Doyle und sie muss sich nun entscheiden wo und mit wem sie leben soll.
Mit ihrem Sohn bei den Maori oder mit Doyle ohne Ihr Kind bei den Engländern....
Mein Fazit:
Die Story ist manchmal etwas langatmig, aber der Film im Allgemeinen ist sehr sehenswert.
Die Landschaftsaufnahmen sind grandios und oppulent, Samantha Morton & Cliff Curtis überzeugen sehr in Ihren Rollen. Die Rolle des Doyle (Kiefer Sutherland) ist eigentlich sehr mickrig angelegt und geht schon fast unter in den 109 Minuten die der Film dauert.
Als einziges Manko empfand ich die zum Teil wirklich grottenschlechten Kostüme (Maoris mit Zylinder wo gibt es denn so was!?), deshalb vergebe ich nur 4 Sterne.