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River: the Joni Letters
 
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River: the Joni Letters

Herbie Hancock, Herbie Hancock / Michael Brecker / Roy Hargrove Audio CD
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (18 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Audio CD (28. September 2007)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Verve (Universal)
  • ASIN: B000UVLK1M
  • Weitere verfügbare Ausgaben: Audio CD  |  MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (18 Kundenrezensionen)
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Hörproben
Song Länge Preis
Anhören  1. Court And Spark 7:35Nur Album
Anhören  2. Edith And The Kingpin 6:32EUR 0,99
Anhören  3. Both Sides Now 7:38Nur Album
Anhören  4. River 5:25EUR 0,99
Anhören  5. Sweet Bird 8:15Nur Album
Anhören  6. The Tea Leaf Prophecy (Lay Down Your Arms) 6:33EUR 0,99
Anhören  7. Solitude 5:42EUR 0,99
Anhören  8. Amelia 7:26Nur Album
Anhören  9. Nefertiti 7:29Nur Album
Anhören10. The Jungle Line 5:00EUR 0,99


Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Ein Traum: die ersten Takte machen alles klar. Herbie Hancock spielt Klavier; er saugt den Hörer auf, unvermittelt, unausweichlich. Das neue Album River – The Joni Letters ist eine Liebeserklärung an Joni Mitchell und ihr Werk, es besingt ihre Songs, flirtend, aufmerksam, mit sensiblen Arrangements. In einen insgesamt eher traditionellen Jazzstil mischen sich poppige Joni-Harmonien und manches Mal moderne Töne. Überall ist Luft zum Atmen, Zeit zu sprechen oder zu schweigen. Dave Holland spielt Bass, Wayne Shorter am Saxofon beschenkt die hochkonzentrierte Aufführung mit Eindringlichkeit – er strahlt, mit soviel Kraft in jeder einzelnen Note; seine Solopassagen setzen dem musikalischen Diamantenregen die Krone auf.

Erklärtes Ziel von Herbie Hancock war es, die poetischen Texte von Joni Mitchell instrumental umzusetzen. Da ist es schade, dass diese nicht im booklet abgedruckt sind. Mehr als die Hälfte der Melodien werden übrigens gesungen; von Joni Mitchell selbst und von anderen SängerInnen, die ihre Sache ausnahmslos hervorragend machen: Norah Jones, Corinne Bailey Rae, Luciana Souza, Loenard Cohen, ja sogar Tina Turner macht mit. River – The Joni Letters ist ein intimes, ein durchlässiges Album, anders als 2002, als Joni Mitchell, mit Herbie Hancock und Wayne Shorter als Gästen, eine Big-Band-CD mit ihren Songs einspielte. Von Herbie Hancock ist man immer wieder überrascht. Der Jazzgigant ist oft genial, manchmal stand er schon mit ausgeflippten Experimenten am Rande des geschmacklichen Nirvana. Hier gibt es mal gar keinen Zweifel: diese Aufnahme ist ein Volltreffer geworden. --Katharina Lohmann

Produktbeschreibungen

RIVER THE JONI LETTERS

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
33 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von az-music TOP 1000 REZENSENT
Format:Audio CD|Von Amazon bestätigter Kauf
Herbie Hancock ist als Musiker dann am überzeugendsten, wenn er es richtig krachen lässt (wie auf seinem tollen Frühwerk "Headhunters") oder wenn er seine Fähigkeit zu sparsamstem, kühlen Pianospiel richtig kultiviert. Hier gelingt ihm Letzteres wunderbar - kein Joni-Mitchell Coveralbum (dazu sind die Stücke vielfach zu weit von den Originalen entfernt), aber auch keine einfallslose Hommage.

Norah Jones zeigt schon im ersten Stück, einer wunderbar verlangsamten und vom Jazzrock-Gedudel der 70er befreiten Version von "Court And Spark", dass die Harmonien und Themen von Mitchell absolut zeitlos sind. Der Song funktioniert auch ohne die glatten Arrangements des Originals perfekt. Und der zögerliche, verhaltene Gesang von Jones - wenn sie diesen Mut zur Interpretation doch nur auf den eigenen Alben hätte!

Tina Turner zeigt mit einer kräftigen und rauen Interpretation von "Edith And The Kingpin", dass sie mehr als die Rock-Röhre geben kann. Auffällig hier das ganz verhaltene rhythmische Motiv der Begleitung, zuerst von einem Delay geformt und dann von Drummer Vinnie Colaiuta souverän übernommen und in den Song integriert. Überhaupt nicht unauffällig auch der Bassist Dave Holland - abwechslungsreich führt er durch die vertrackten Harmonien mit seinem so tief herabreichenden Kontrabass, dass die meisten Hörer mit normalen Stereoanlagen diese Töne wohl mehr erahnen als hören.

Danach übernimmt Hancock als "King Of Cool" selbst das Zepter und steuert mit einer spannungsgeladenen und harmonisch vertrackten Folge von Modulationen den bekannten Folk von "Both Sides Now" aus der Frühphase von Mitchell in musikalisch ganz tiefes Wasser. Mit Wayne Shorter am Saxophon geht diese erstaunliche Interpretation weit über das Original heraus und erzeugt eine Intensität und Spannung, die Mitchell vor 40 Jahren mit anderen Mittel erreichte. So konzentriertes und verhalten groovendes Spiel der kleinen Jazzband hörte ich zuletzt vom Julia Hülsmann Trio, an deren überragende Interpretationen von Pop-Standards hier manches erinnert.

Überragend auch der Titelsong "River", eines der schönsten Stücke Mitchells von ihrem Album "Blue". Wie Corinne Bailey Rae hier mit ihrem Gesang die Band in einen intensiven Groove führt, der diesem Song noch mehr Tiefe und Spannung gibt - das ist einmalig. Dieses Album erzeugt durch den unterkühlten Ansatz, das beseelte Zusammenspiel der Musiker und die Abwesenheit jeglicher Klischees eine anregende, abwechslungsreiche Spannung bis zum letzten Track, einer dringend notwendigen entschlackten Version von "Jungle Line" mit Leonhard Cohen als Sprecher/Sänger.

Und so haben hier alle ihre Freude: Die vom Pop kommenden Fans von Mitchell daran, was hier durch Jazzmusiker möglich gemacht wird an Abwechslung und Interpretationskunst. Und die Fans von Jazz und Hancock erleben ein überragendes Jazzalbum mit musikalischen Vorlagen, die zur Entdeckung des umfangreichen und vielfältigen Werks von Joni geradezu einladen.
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35 von 39 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Audio CD
Wenn sich jemand an die Songs einer Ikone heranwagt, schauen die Fans doppelt genau hin. Huldigung oder Schändung - auch hier bleibt die Frage: Zeigt Herbie Hancock die Originale in neuem Licht, ohne ihre Substanz zu zerstören?
Das Ergebnis ist erstaunlich. Während Mitchells eigene Jazz-Interpretionen entweder zu träge ("Travelogue") oder zu fahrig geraten sind ("Mingus") findet Hancock nach seinen eher modernen Experimenten ausgerechnet hier zu zeitlosem Jazz zurück. Mit den zentralen Elementen Klavier, Gitarre und Stimme legt er die jazzigen Strukturen der Originale frei.
Mitchells nervöse Spannung weicht hier einem eleganten Fluss. So bekommt "Court And Spark" eine bittersüße Selbstverständlichkeit, und "River" atmet mit einer mädchenhaften Corinne Bailey Rae zarte Leichtigkeit.
Vor allem dort, wo die Songs als Basis für feinsinnige Klavier-Meditationen dienen ("Both Sides Now", "Sweet Bird") entstehen faszinierende neue Klangstrukturen.
Ganz und gar erstaunlich ist "Edith And The Kingpin" mit einer intensiven Tina Turner jenseits von ihrem üblichen Soul-Gebell, und bei "The Tea Leaf Prophecy" konnte sogar die Künstlerin selbst gewonnen werden. Das Album schließt mit einem anderen Songwriter-Titan, Leonard Cohen, und einer ungewöhnlichen Version von "The Jungle Line".

Das dieses Tribute von Herbie Hancock zeitgleich mit Joni Mitchells neuem Werk "Shine" erscheint, kündigt einen delikaten Zweikampf an.
Dieses Album ist ein Gewinn für alle Beteiligten, und ganz besondere für die Fans von Joni Mitchell.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Meisterlich 1. März 2008
Format:Audio CD
Herbie Hancock als reifer Arrangeur und frei gespeilter Tastenkünstler, Wayne Shorter als empfindungsreicher Saxophonist, Dave Holland, so relaxed,tief und melodiös wie zuvor nur der zu früh verstorbene Scott LaFaro. Das alles ist brilliant und macht Freude. Die Gesansstimmen, so finde ich, muß man sich erhören. Joni Mitchel wird in ihrer meiserlichen Frasierung nur durch Tina Turmer erreicht. Joni Mitchells Songs sind auf dieser CD mit einem weichen und reifen Glanz versehen, lebenserfahren und liebend, durch die jüngeren Ladies zum teil nicht ganz durchdrungen. Schade, daß das booklet so schwach ausgelegt ist, zB ohne Texte. Trotzdem: Ein Meilenstein!
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Die neuesten Kundenrezensionen
Außergewöhnlich in mehrerlei Hinsicht :
Das kann man nicht in 3o Sekunden Schritten vor- oder gar durchhören; zwei der Vocal-Tracks sind zu gespielt , also getrennt aufgenommen worden; Norah's Opener - wenn man so... Lesen Sie weiter...
Vor 5 Monaten von La Cabane du Pêcheur veröffentlicht
Herbie Hancok : "River"
Herbie Hancock - immer wieder gut !! Wer ihn einmal auf der Bühne erlebte, geht immer wieder hin und kauft auch immer wieder gerne seine CD's.
Vor 8 Monaten von HWBOE veröffentlicht
Vorsicht!
Hancocks Musik hat wenig bis nichts mit Joni Mitchell zu tun - die Stimmen sind allesamt nett, aber reichen natürlich nicht an das Original heran, und die duchweg... Lesen Sie weiter...
Vor 9 Monaten von Teilzeitflieger veröffentlicht
Einfach Klasse
Früher die ganze Palette immer und immer wieder gehört, Parker, Gillespie, Davis, Coltrane, Mingus, Monk undsoweiteunssofort... Lesen Sie weiter...
Vor 21 Monaten von Masaihtt veröffentlicht
Cd für die Insel
Herbie Hancock und Joni Mitchell. das allein scheint ein garant für eine gute Cd. Aber es ist besser als gut. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 20. März 2010 von K. Telle
in Ruhe gehört, offenbaren sich die Stärken
Andere Rezensenten haben die Besetzung und Zusammenstellung der Stücke ausreichend beschrieben, daher halte ich mich hiermit zurück. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 2. März 2009 von Schlabbeseggel
Langweilig und uninspiriert
Als großer Bewunderer Joni Mitchells und auch teilweise Herbie Hancocks (man höre z.B. "Gershwin's World" - überirdisch) bin ich von diesem Album nicht nur... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 24. Dezember 2008 von Henry Prediger
Vorsicht
Aufgepasst: das ist sicher nicht das, was man von der Headhunters, future to future o. Ä. kennt. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 15. November 2008 von Thomas Schmidt
Neuer Standard!
nie wurde in der vergangenheit ein gesangalbum mit solchem künstlerischen verve umgesetzt wie dieses. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 18. Februar 2008 von Willi Schneider
Tolle Idee, aber es geht noch besser
Sehr gefreut habe ich mich auf dieses neue Werk von Hancock - versprechen doch insbesondere auch die gewählten Mitmusiker wie Norah Jones Qualität und Stil. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 27. Januar 2008 von Thomas
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super album 0 10.10.2007
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