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15 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
A brilliant double album, 31. Mai 2005
I played this album a lot in the eighties, mainly as background music. I like the rhythm of the album, which is predominately up-tempo. Bruce wrote all the songs and his voice, though limited in range, is ideally suited to the music. I never paid too much attention to the lyrics back then, feeling no need to back then. That wouldn't make for much of a review, so when I finally got round to reviewing the album, I decided to find out what the songs are actually about. As with Bruce's other albums, the songs here show that Bruce is very observant. He sees things that happen in life and uses his incredible songwriting talent to capture what he sees in song. Many of the songs are melancholy (even some of the rocking up-tempo songs) but there are enough lighter songs to provide a contrast. The album opens with The ties that bind, about a woman afraid to commit herself to love, yet yearning for true love, or so it seems. Sherry darling is about a man who loves a woman but finds her mother irritating. Jackson cage is about a woman trapped in a situation she can't get out of although Bruce leaves open to interpretation exactly what the Jackson cage is. Independence day is a very sad song about a son leaving his father's home after years of not getting on with each other Hungry heart, about escape from the wife and kids, provided Bruce with a major American hit, also giving him his first (minor) UK hit. Out in the street is about a couple meeting at the weekend after a hard week's work. Crush on you is about a fantasy. You can look but you can't touch is (as you might expect) a song about various situations in life where all you can do is look. I wanna marry you is a very touching song in which Bruce observes an unsmiling single mother struggling with her children and sees something in her that is not immediately apparent. The title track is about bad memories that won't go away. Point blank is about a woman who ends up in the wrong company and comes to a bad end. Cadillac ranch, by contrast, is a fun song I'm a rocker finds Bruce offering to rescue a woman from another man with whom she seems to be unhappy. Fade away is about the end of a relationship. Stolen car is about a relationship that has gone cold but not ended. Ramrod is a fun song in which Bruce tries to tempt a woman to go ramrodding. The price you pay is about the consequences of pursuing dreams and what can go wrong. Drive all night is a simple love song. Wreck on the highway is about Bruce's memories of an accident and how he reflects on it. This album works brilliantly as background music, but as I discovered when I looked deeper into it, there are a lot of fascinating songs here. My favorites (some because of the music, others because of the lyrics) are Cadillac ranch, I wanna marry you, You can look but you can't touch, The price you pay, Sherry darling and Independence day, but you may have different favorites - there's a lot of great music here.
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23 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Einmalig, 13. März 2004
Ich habe dieses Album als MC vor zehn Jahren im Plattenschrank meines Vaters gefunden und nur wegen des Songs "The River" angehört. Umso faszinierter war ich, als ich das Band komplett habe laufen lassen. Ein Lied schöner als das nächste, und es ist alles drauf: Melancholie, Glück, Gute Laune. Das Kleinod unter allen Titeln ist in meinen Augen "Sherry Darling". Unverständlich, warum dieser Song so unbekannt geblieben ist. Ich habe ihn ungefähr 1000 Mal zum Autofahren gehört, und war hinterher immer ein bißchen glücklicher. Alles in allem kann ich nur sagen: "The River" MUSS man haben, weil es einfach so unendlich schön ist.
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45 von 49 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
In der Welt der Erwachsenen, 11. Juni 2003
The River kam am 10. Oktober 1980 auf den Markt. Ich kann mich genau an diesen 10. Oktober erinnern. Ein schrecklicher Tag, irgendeine Klausur war mal wieder völlig in die Hose gegangen. Nachmittags erfuhr ich von einem Freund, dass es ein neues Springsteen-Album gab, ein Doppel-Album. Eigentlich mochte ich zu dieser Zeit eher englische Gruppen. The Clash oder The Damned, um genau zu sein, aus Amerika allenfalls Dead Kennedys, aber dann dachte ich an Darkness at the Edge of Town zurück und mehr aus Liebe zu den alten Zeiten ging ich los und kaufte mir The River. Ich habe es nicht bereut. Es ist mein Lieblings-Album vom Boss. Es ist ein Album ohne Schnörkel und wie oft habe ich mich gefragt, ob es nicht doch im Grunde genommen eine Live-Aufnahme ist. Selten hat in meinen Augen ein Musiker auf einem Album eine Live-Atmosphäre geschaffen wie Springsteen auf The River.Der Titelsong wurde bereits ein Jahr zuvor auf dem legendären No Nukes-Konzert im Madison Square Garden erstmals einem Publikum vorgestellt. Es ist ein Ballade, nicht zu langsam, mit einem Rhythmus, der nach einer einleitenden Mundharmonika-Passage einsetzt. Das Lied enthält eine Menge autobiographischer Komponenten. Es erzählt die Geschichte eines Teenagers, der seine schwangere Freundin heiraten und anschließend seinen Lebensunterhalt auf dem Bau verdienen muss. Die einzige Abwechslung bietet ein nahe gelegener Fluss, zu dem er seine Freundin regelmäßig führt. Der Fluss ist aber auch eine Metapher für all jene Leidenschaften des jungen Mannes, die er aufgeben musste, nachdem er mit den Pflichten des Erwachsenwerdens konfrontiert wird. Am Ende des Liedes schließlich ist der Fluss ausgetrocknet, so wie die Liebe zu seiner Frau: „Is a dream a lie if it don't come true / Or is it something worse / that sends me down to the river / though I know the river is dry". Im Grunde genommen ist The River die aktuelle New Jersey-Version von Steinbecks Früchte des Zorns. Das Album markierte einen großen Entwicklungsschritt im Leben Springsteens, und zwar nicht nur, weil es ihn erstmals auf die Nummer eins der Charts katapultierte. Während er auf den ersten beiden Alben, Greetings from Asbury Park und The Wild, the Innocent and the E Street Shuffle, unkritisch die Seite des Arbeiterklasse-Jugendlichen einnahm, ja dessen gesellschaftlichen Status übermäßig erhöhte, konfrontierte er den Hörer auf Born to Run und Darkness at the Edge of Town mehr und mehr mit den klassischen Alltagproblemen seines Teenager-Underdogs. Gleiches tat er auch auf The River, nur kann sich der junge Mann jetzt nicht länger in ein Auto setzen und den Schwierigkeiten einfach davonfahren (wie in Stolen Car, als er singt „and I travel in fear / that in the darkness I will disappear"), sondern befindet sich gewissermaßen in einem dauerhaften Leidenszustand des Erwachsenendaseins. Die grenzenlose Freiheit im Land der unbegrenzten Möglichkeiten ist plötzlich gar nicht mehr so grenzenlos. Anders ausgedrückt: Aus Unschuld wurde Erfahrung, und aus Erfahrung wurde Verzweiflung. So wie im richtigen Leben!
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