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Produktinformation

  • Audio CD (1. Januar 1980)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Format: Import
  • Label: Drag City
  • ASIN: B0009ESSI8
  • Weitere Ausgaben: Audio CD  |  Vinyl
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 26.812 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Bill Callahan aka SMOG hat sein neues exzellentes Album A River Ain't Too Much To Love im legendären Pedernales Studio in Spicewood, Texas eingespielt, wo z.B. Willie Nelson einige seine feinsten Aufnahmen realisiert hatte. Die neue Smog Platte hat eine unglaubliche Tiefe/Dichte an Stimmungen, jeder kann sofort die Intensität der Songs von Callahan beinahe physisch spüren, als ob Bill seine Stimme, seine Gitarre nur für diese knappe Stunde von unsterblichen Momenten zur Verfügung gestellt hat. A River Ain't Too Much To Love ist ein Album eines der besten Singer/Songwriters Amerikas: 10 brilliante Songs zwischen Melancholie und einem unglaublich trockenen Humor, noch nie waren Callahans Songs so entschlossen, so klar und vollendet. Einmalig superb! -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Aus der Amazon.de-Redaktion

Bill Callahan kehrt auf A River Ain’t Too Much To Love zurück zu seinen Ursprüngen. Die Klammern, mit denen der amerikanische Sänger und Songwriter sein Pseudonym für drei Alben einschloss, sind verschwunden. Aus (Smog) ist wieder Smog geworden, mit fester Bariton-Stimme singt er klare, sehr spartanisch arrangierte Songs wie schon lange nicht mehr. Nicht, dass auf Vorgängerwerke wie Supper oder Rain On Less die Opulenz ausgebrochen wäre, aber immerhin kam bei einigen etwas großzügiger ausstaffierten Tracks die E-Gitarre für rockige Momente zum Einsatz. Auf A River Ain’t Too Much To Love bleibt sie im Schrank, Callahan begnügt sich mit einer Akustik-Gitarre, die so präsent daher kommt, als würde er sie hinter einem gespielt. Begleitet wird Smog von Jim Whites feinfühlig bearbeitetem Schlagzeug - manchmal stößt eine Geige oder Mundharmonika dazu. Eine Ausnahme bilden da nur zwei Stücke: Das fast flotte, rhythmische Lied „The Well“ und „I Feel Like The Mother Of The World“, eine Country-Folk-Nummer, auf der das komplette Instrumentarium zum Einsatz kommt. Ansonsten dominieren Langsamkeit und Einfachheit, die Callahans mehr gesprochenen denn gesungenen Texte in den Fokus rücken. Einmal mehr macht Smog mit Worten wie „...Why’s everybody looking at me / Like there’s something fundamentally wrong / Like I’m a southern bird / That stayed north too long / Winter exposes the nests / And I’m gone...“ deutlich, dass er, der Nachzügler und Außenseiter nicht Willens ist, nur ein unscheinbarer Teil eines Ganzen zu sein. Gut so, Mitläufer gibt es im Pop schon zu genüge... --Sven Niechziol -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

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Kundenrezensionen

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Melancholiker am 14. Juli 2006
Format: Audio CD
als vor einigen wenigen jährchen die kings of convenience (gemeinsam mit den turin brakes) die quiet is the new loud"-bewegung lostraten, wiesen nur wenige darauf hin, dass da etwas als neu" oder doch zumindest wieder belebt" verkauft wurde, was doch niemals so wirklich tot gewesen war. warum auch, viel zu groß die berechtigte verzückung, dass da endlich wieder diese musiker und diese klänge waren, handgemachte songs, aufs minimalste reduziert mit sinn und verstand, aus den herzen wahrer und wahrhaftiger menschen geboren. wie in den ach so wunderbaren sechziger- und siebziger jahren eben.
bill callahan alias (smog) gehört zu jenen musikern, die fataler- und ungerechterweise ein wenig übersehen wurden beim quiet is the new loud"-hype. verdient gehabt hätte er es allemal berücksichtigt zu werden. schließlich hatte er schon zu beginn der 90er jahre gegen alle musikalischen trends die flagge des so sparsam instrumentierten liedgutes hochgehalten. bereits 1988 erschien seine erste, selbst herausgebrachte kassette macrame gunplay" - in einer zeit, in der selbst von einem will oldham weit und breit noch nichts zu sehen war. während oldham sich später jedoch - ebenfalls fernab des hypes - in eine wahre kult-rolle zauselierte, blieb bill callahan nichts. außer seine eigenen songs eben. dass er nun, mit der stoischen gelassenheit eines alm-ödis, mit a river ain't too much in love" das gute dutzend an longplayern voll macht spricht dabei für ihn. denn außer den ganz großen, dauerknarzenden songwritern aus den 70ern (young, taylor & co.) stellt callahan damit nichts weniger als eine wirkliche klasse für sich dar.
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19 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Marko Markosson am 6. Juni 2005
Format: Audio CD
Bill Callahan geht fünf bis sechs Alben zurück.
»A River Ain't Too Much To Love« ist dem Diskographie-Universum von Bill Callahan dort am nahesten, wo er vor mittlerweile acht Jahren Halt gemacht hat: »Red Apple Falls« ist das vermutlich einzige Werk, mit dem es sich vergleichen lässt. Die drei letzten Alben erschienen ja unter dem Namen (Smog) und brachten etwas mehr Wuchtigkeit mit sich. »A River...« ist da eher wieder das karge, brüchig-folkige »Red Apple Falls«, das damals aus einer Laune heraus nicht produziert wurde. Denn war damals die Welt noch deutlich düster und verhunzt, bricht sie heute spätestens beim dritten Track in etwas fruchtigere Gefilde auf. Im weiteren Verlauf begegnen uns alle alten Smog-Themen, Natur, Familie, Ausgeschlossenheit, Wunder, kindliche Freude, und neue Scherze wie eine Song-Ansage (!) und wunderschön dahinplätschernde Akustik-Gitarren, die sich mit den altbekannten Geigen und Klavieren manchmal auf ein Bier einladen. Großartig: Jim White am Schlagzeug!
Die kleinen, großen Wunderwerke dieser Platte sind unzählbar, das Nirvana-Ding »In The Pines« z.B., oder der Moment, wo »The Well« fast stehen bleibt, nur damit Callahan genug Platz hat um verquiekt »F*** all Y'all!« zu sagen. Das sind neue Töne, und wie. Lyrische Waghalsigkeiten (»Did that Rapper rape her?«) sind eingewoben in textliche Abgründe sondergleichen. »Bury me in wood, and I will splinter. Bury me in stone, and I will quake. Bury me in water, and I will geyser. Bury me in fire, and I'm gonna phoenix.« sagt er, und wir fragen uns, was mit einem der sperrigsten Querschädel unseres Planeten bloß passiert ist? Nichts. Er hat nur eine der besten Platten seiner Karriere aufgenommen.
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Von Käuferin am 30. August 2014
Format: Audio CD
eins dieser Alben.........
bei dem man sich manchmal dabei erwischt und denkt 'was soll danach noch kommen?!!'
was natürlich ein bißchen Quatsch ist, aber man weiß, immer absolut bemerkenswert!
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0 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Catero am 17. September 2013
Format: Audio CD Verifizierter Kauf
Diese letzte Aufnahme Smog's, bevor er dann doch endgültig zu Bill Callahan zurück mutierte, unter irgendeinem -ismus einzuordnen dürfte schwierig werden, am ehesten wohl noch post-modern, frei nach dem Motto, wenn wirklich alles, und in jeder Form, schon mal da war, alles schon eine ausdefinierte und differenzierte Struktur besitzt, alles nach irgendwelchen Regeln erstellt wurde, dann....ist jetzt eh schon alles egal.

Wie stellen Sie sich Songwriting vor? Ich zumindest, der Nichtmusiker, dachte immer, dass Menschen wie, sagen wir mal Paul McCartney, eine Melodieidee haben, oder auch mehrere, und die z.B. am Klavier ausarbeiten und zusammenschmieden bis etwas songtaugliches daraus entstanden ist. Steht die Melodiefolge, steht der Song, schreibt man den Text dazu. Nun gibt es Musiker, siehe Dylan, bei denen Text und Song sich in einer für sie wesentlichen Balance befinden, was auch bedeuten kann, dass erst ein Text da ist, der selbst schon Melodie und Rhythmus aufweist und der Songwriter nun versucht, das in eine Melodie zu binden. Er wird vermutlich funktionale Anpassungen struktureller Art an beiden Teilen vornehmen müssen.

Und dann gibt es da eben Bill Callahan. Bill Callahan hat, so klingt es zumindest, eine Textidee, eher eine Themenidee, über die assoziiert er mit Worten so ein wenig frei hinweg. Dabei stellt er fest, dass bestimmte Sprechteile des Textes schon eine Sprach-Melodie erzeugen oder einen Sprech-Rhythmus...fein, damit sind wir schon mal nah an einem Song dran, einem Callahan Song. Zu Not, wenn uns sonst nichts weiter einfallen mag, haben wir damit schon mal was, was recordingfähig wäre.
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