Produktinformation
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| 1. Ancient winds |
| 2. Here I am |
| 3. Distant thunder |
| 4. For tomorrow |
| 5. Time will come |
| 6. Over your head |
| 7. Fairy tale |
| 8. Blind spell |
| 9. Ritual |
| 10. Pride |
| 11. Keine Titelinformation (Data Track) |
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Nach dem besinnlichen "Ancient Winds", der einen so richtig in Stimmung bringt für das Konzept der Scheibe - Schamanismus -, machen die Jungs Ernst. "Here I Am" ist Speed-Metal ganz in der Tradition von Angra. Und das beste daran ist: ER singt wieder! Neben der unverwechselbaren Stimme von Andre Matos - der es geschickt schafft, Melogien zu komponieren und zu singen, die sonst keiner je so wieder hinkriegt - überzeugt der Song durch einen genialen Piano-Mittelteil, der in ein atemberaubendes Gitarren-Solo übergeht! Bei "Distant Thunder" wird das Tempo dann etwas gedrosselt, aber nur für kurze Zeit. Schöne Riffs, erinnert ein bisschen an einen Western-Film. Und wieder diese Gitarren-Soli... man merkt den Jungs die Freude am Musizieren richtig an! Folkig geht's dann weiter bei "For Tommorow", Erinnerungen an Angras "Holy Land" werden wach. Das darauf folgende "Time Will Come" ist ein bisschen 80er-mäßig und fällt durch den markanten Dudelsack-Mittelteil auf. Bei "Over Your Head" herrscht dann der Kontrast zwischen ruhigen, balladesken Momenten und dem harten Refrain. Wieder ein genialer Mittelpart, man fühlt sich in den Nahen Osten versetzt. Marcus Viana (Elekrische Violine) und Derek Sherinian (Keyboard) treten hier als Gastmusiker auf. Wahnsinn!!! "Fairy Tale" fängt mit weiblichen Chorgesang an, entwickelt sich dann zu einer folkigen Ballade mit trauriger Story. "Blind Spell" entpuppt sich als flotter Rocksong, der mit afro-lateinischen Rhythmen aufwartet. Zum anschließenden "Ritual" gibt's eigentlich dann nicht mehr viel hinzuzufügen, er ist schlicht und einfach ein... guter Rocksong, der den Gesamteindruck der Scheibe unterstreicht. Der Schlusstrack "Pride" geht dann überraschenderweise wieder voll in die Fresse!!! Ein schlichter, aber beinharter Melodic-Speed-Metal-Song, in dem sich Andre Matos mit Matthias Sammet das Mikro teilt, und Sascha Paeth ein abgedrehtes Gitarrensolo spielt. Kurz und knapp: Ein Metal-Album ohne den geringsten Schwachpunkt, es sind wirklich NUR Highlights drauf!!!
Ich möchte zum Schluss noch bemerken, dass meine Erläuterungen zu dieser Scheibe ihr keineswegs gerecht werden! Sie ist viel geiler, als es meine Worte hier beschreiben können und steht ganz in der Tradition von Angra, ohne auch nur einen Augenblick zu kopieren! Ach ja, bevor ich's vergesse: die Lyrics gehören ebenfalls in die Königsliga!
Leute, wenn ihr auf melodischen, progressiven, leicht folkigen und flotten Metal steht, nimmt einen gutgemeinten Rat von mir an: KAUFT DIESE SCHEIBE!!!
Schönen Gruß
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