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Ritual


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Produktinformation

  • Audio CD (5. September 2008)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Nettwerk (Soulfood)
  • ASIN: B001CQQG8G
  • Weitere Ausgaben: MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 466.328 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

 
1. Wheel drive
2. 28-83-7
3. Kittens
4. To be willing to march into hell for a heavenly cause
5. A seed upon the wind
6. Dashboard / Attic
7. Rabbit Island
8. I'm USA / You're Canada
9. Radar gloves
10. The engine's fuel
11. Echo valley
12. Meteorites

Produktbeschreibungen

Erinnert sich noch jemand an die Zeiten, als künstlerische Unbestechlichkeit und Experimentierfreudigkeit mehr verehrt wurden als ein teurer Haarschnitt und ein Paar enge Jeans? Oder als Songwriter noch nach mehr strebten als dem nächsten Verkaufsfördernden Nullachtfünfzehn-Chorus? Als Musik einfach noch etwas ehrlicher war? The River Phoenix erinnern sich an diese Zeiten. Sie hatten verdammt noch mal keine andere Wahl, was das angeht. Hineingeboren in die engmaschige Gemeinschaft einer kleinen Insel, die in der Ostsee zwischen Dänemark und Schweden liegt, war es für Nikolaj (Bass), Michael (Schlagzeug), Morten (Gitarre, Fender 6) und Ste (Gitarre) schwer an Platten heran zu kommen. Was eine gedeihende Undergroundszene angeht? Vergiss es! Bei den meisten Einwohnern dieser Insel herrscht laut Frontmann Kristian eine Mentalität von “Kauf Dir ein Haus, such Dir eine Frau und gründe eine Familie” vor. Stattdessen begannen sie umgeben von Smashing Pumpkins, Weezer, Nirvana und Dinosaur Jr. Platten, ihren Sound zu entwickeln und fanden letztlich ohne die dominante Präsenz einer Szene ganz zu sich selbst. Vier Jahre jünger als der Rest der Band und damals direkt vor dem Abitur wurde Kristian in die Reihen von The River Phoenix einberufen. Mit dem aufblühenden Texter, der das bescheidene Ziel verfolgt, “Jungs und Mädchen, Männern und Frauen, jung und alt zu erreichen und unter die Haut zu gehen,” und der keine Berührungsängste mit einer einfachen und unspektakulären Sprache hat, war die Besetzung endlich komplett. Obwohl Talent in seiner rauesten Form vorhanden war, würde die Erfahrung, dieses zu formen, doch seine Zeit brauchen und teilweise helfen, den Bandnamen zu erschaffen. “Wir haben allen Respekt der Welt für den Schauspieler und die Person, aber unser Name hat nicht mit ihm per se zu tun,” erzählt Kristian über den Namen The River Phoenix. “Während wir uns als Band abgerackert haben, wurde unsere Freundschaft über die Jahre immer stärker. Es war eher wie im Film ‘Stand By Me’ (in dem der späte River Phoenix einen Jungen spielte), wo es um eine enge Freundschaft geht und plötzlich schien das anzuknüpfen an die Suche, auf der wir uns befanden. ‘Stand By Me’ klang aber zu süß als Bandname – wie ein Roman von Danielle Steele!” lacht der Frontmann. Nachdem sie nach Kopenhagen gezogen waren und weiter an ihrem Sound gefeilt hatten, würde der nächste Wendepunkt für The River Phoenix kommen, als sie frustriert waren von ihrer Unfähigkeit, ihren Sound in ihren Köpfen zu rekonstruieren. Kristian würde daraufhin beginnen, neben Morten und Ste Gitarre zu spielen. In direkter Reaktion auf das Aufkeimen von künstlich klingenden Alben, die zu dieser Zeit mit alarmierender Regelmäßigkeit auftauchten, alle bis ins Kleinste „auto-tuned“ und „pro-Tooled“, hört man bei The River Phoenix über die Kopfhörer, was man live auch bekommt! “Wir hatten all diese Overdubs auf unseren Stücken, die wir in den Konzerten nicht wiedergeben konnten,” erzählt Kristian. “ Als ich dann zusätzlich begann Gitarre zu spielen, waren wir plötzlich in der Lage dazu. Es kickt mich wirklich, dass auf der Bühne jetzt alles da ist.” Mit dem aufgefrischten Sound war es Zeit für das Quintett die Arbeit an ihrem Debütalbum zu beginnen. Daraus wurde letztendlich „Ritual“. Benannt nach dem Vorgang einer endlosen Wiederholung, ohne dass diese hinterfragt würde, zeigt der Name des Albums laut Kristian auf verschiedene Art und Weise, wie die Band hinter ihrer Musik steht. “Der Gedanke kam bei der Reflektion und dem Betrachten der Band aus der Ferne. Wir schauten auf Jahre um Jahre voller Nächte im Proberaum zurück mit keinem wirklichen Ziel in Sicht und keiner sich bietenden Gelegenheit. Wir arbeiteten einfach nur an Songs, von denen wir dachten, dass eines Tages ein tolles Label kommen würde, um sie zu veröffentlichen. Elf Jahre lang dachten wir, das Debütalbum ist direkt um die Ecke, aber wir wollten, dass es perfekt wird und dachten niemals daran, es selbst zu veröffentlichen.”

“Ich habe schon mal uns und unsere Haltung mit Patrick Bateman aus dem Film ‘American Psycho’ verglichen – ohne die Morde natürlich!” lacht Kristian. “Dieser Charakter ist so extrem eigen, was Dinge betrifft, die er mag und an denen er Spaß hat. Sei es nun die Perfektionierung seiner Visitenkarte, das Diskutieren über Musik oder die Pflege seiner Haut. So ist er fast autistisch in seinem Verhalten und allwissend in vielen Interessensbereichen, und doch zur selben Zeit total ignorant gegenüber der Realität. Ein Psycho. Viele Dinge haben sich über die Jahre verschoben, aber das ‘Band Ritual’ ist immer intakt geblieben. Und trotz vielfältiger Hürden und barscher Worte von Menschen in unserer Umgebung bewahrten wir uns irgendwie ein beinahe blindes Vertrauen in einander und in unsere Musik, eine Disziplin a la Bateman, Konzentration auf und Hingabe an The River Phoenix.” Aufgenommen in Stockholm mit Pelle Gunnerfeldt (The Hives, Logh) über einen Zeitraum von zwei Wochen (“Pelle ist meistens sehr ruhig. Er ist fast schon ein Genie auf seinem Arbeitsgebiet und wir respektieren und mögen ihn sehr. Das Album wurde von Howie Weinberg in New York gemastert und die Kombination von Pelles Aufnahmen und Produktion und Howies Mastering haut einen um,” schwärmt Kristian), gehen Stücke wie ‘I’m USA You’re Canada’, ‘5 Wheel Drive’ und ‘Meteorites’ mit leidenschaftlichen, bombastischen Refrains auf und ziehen sich dann zurück in subtiler, maßvoller Beschaulichkeit, malen gewaltige akustische Muster komplex verwoben mit Bändern von üppigen Gitarrenmelodien, während Kristians expressiver und gefühlsgeladener Gesang sich nach “Frustration, Liebe und verlorener Liebe” sehnt. Kristian bezog seine Inspirationen für ‘Ritual’ aus allen möglichen Quellen, seien es nun Dokumentarprogramme oder Bruchstücke von zufällig mitgehörten Gesprächen mit allen Vor- und Nachteilen. “Die Lieder sind echt. Sie sind das Resultat von Ereignissen, die zu meiner Betrachtungsweise führten, nämlich dass es etwas Besonderes ist, über das Leben zu schreiben,” sagt er und fügt hinzu: “Wir mögen nicht Herren über unser eigenes Schicksal sein und können nicht kontrollieren was mit uns passiert, aber können wir nicht die Art und Weise wählen, wie wir all das betrachten wollen? Darin sind wir Meister und niemand kann das kontrollieren oder bestimmen. Ich versuche in allem das Abenteuer zu sehen. Natürlich ist nicht alles positiv. Tatsächlich sind die meisten Dinge nicht so, wie ich sie fühle und die Stücke auf dem Album sind überwiegend Ergebnisse negativer Erlebnisse. Aber der Schlüssel ist unsere Betrachtungsweise. “Ich schreibe schon sehr für mich selbst. Ich schreibe an und für die Menschen um mich, die ich liebe. Da fängt es eigentlich immer an. Ihre Anerkennung bedeutet mir alles. Wenn ich etwas wirklich Gutes und Vollkommenes geschrieben haben, macht sich ein Gefühl der Erleichterung breit, dass ich etwas produziert habe, dass Bestand haben wird, sobald es aufgenommen ist. Es ist dokumentiert. Etwas worauf man stolz sein kann. Ich fühle, dass jedes gute Lied das ich schreibe, meinen Charakter aufbaut und mir Wert verleiht.” Nachdem sie sich durch den Auftritt im Vorprogramm von The Smashing Pumpkins in Kopenhagen bereits einen Kindheitstraum verwirklicht haben, sind nun die Weichen für The River Phoenix gestellt, sich auf Europäischer Ebene und der ganzen Welt einen eigenen Namen zu machen. Dazu Kristian: “Wir wollen einfach rocken, wir wollen eine Gänsehaut bekommen, wir wollen Tränen in den Augen haben, wir wollen mit hoch erhobener Faust mit den Zähnen knirschen, und wir wollen gute Dinge für gute Menschen. Wir wollen Liebe, wir wollen Schweiß, wir wollen es heavy, wir wollen Lärm, wir wollen schöne Melodien und wir denken die Hörer fühlen genauso.” Verdammt richtig!


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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Willie Tanner am 18. Oktober 2008
Format: Audio CD
death cab for cutie, the shins, nada surf, jimmy eat world, oceansize, biffy clyro - Wer mit einer oder mehreren dieser zum Teil sehr unterschiedlichen Sahnestücke der alternativen Musikszene etwas anfangen kann, für den kommt hier das erste Album einer Band um die Ecke, die bisher noch den Status eines Geheimtipps inne hat.
Aber wer würde auch denken, dass eine Band aus Dänemarks beschaulicher Hauptstadt Kopenhagen so mir nichts dir nichts an Messlatten heranreichen könnte, die durch die obigen Bands natürlich verdammt hoch gelegt wurden?
Aber liebe Leute lasst euch darauf ein, es erwartet euch eine grosse Belohnung: Spätestens nach dem fünften aufmerksamen Durchlauf hat man sich unsterblich in das Album Ritual" verschossen: In die abwechslungsreichen Songs, die den Zuhörer entweder mit ausufernden, noisig flächigen Gitarrenwänden, mit treibenden Indie-Rock Beats oder mit akustischen indie-pop Perlen ständig am Ball bleiben lassen. In die Texte, weil sich jeder Song durch herausstechende und zur jeweiligen musikalischen Atmosphäre passende Sätze oder Worte sehr gut greifen lässt und den Hörer dazu einlädt, sich in die Lyrics hereinzuhören. Und allem voran in die herausragende Stimme und Gesangsarbeit von Frontmann Kristian Kristensen. Sie erinnert an im Indie-Pop zum Beispiel bei Death cab for cutie, Flaming Lips, The Shins oder Nada Surf öfters anzutreffende hohe, oft im Falsett gesungene Stimmen. Und genau in diese Güteklasse würde ich auch die Qualität des Gesangs und überhaupt der Platte einordnen.
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Von Ismet am 13. Mai 2009
Format: Audio CD
Zunächst war ich vom Albumcover überrascht. Auf dem zeigte sich eine junge Frau, die sich teilnahmslos im Spiegel betrachtete. Mund und Augen sind übermalt. Jedoch fand ich, dass dieses Bild durchaus zum Albumtitel 'Ritual' passt.
Schon vom ersten Song namens '5 Wheel Drive' an war ich hingerissen von dem jungen Sound der dänischen Band. Die außergewöhnliche Stimme des Sängers war sehr angenehm und lud zum Träumen ein. Der rockige und zugleich melancholische Klang tat sein übriges.
Einige der folgenden Tracks, wie 'Kittens', überzeugten mit sanfteren Tönen. Dieser Wechsel zwischen härteren und sanfteren Klängen zog sich durch das ganze Album und machte es somit abwechslungsreich und in gewisser Weise massentauglich. Für jede Situation ist etwas dabei, sei es ein verregneter Morgen oder ein sonniger Nachmittag.
Gedankenversunken hörte ich mich durch das komplette Album und fand meinen Favoriten schließlich in 'To Be Willing To March Into Hell For A Heavenly Cause'. Der futuristische Sound und der poetische Text verfolgten mich tagelang und sorgten auch bei Freunden und Bekannten für gute Laune. Von denen war spätestens beim 9. Song ('I'm USA, You're Canada') auch der Letzte überzeugt von den Qualitäten der leidenschaftlichen Musiker.
Der letzte Song 'Echo Valley' weckte sowohl für schöne Erinnerungen als auch für Abschiedsschmerz. Ich beschloss, mir dieses Album sofort ein weiteres Mal anzuhören und die Band weiter zu verfolgen.
Die 12 Songs von The River Phoenix lassen sich am ehesten mit den melancholischen Klängen von Dashboard Confessional und Placebo vergleichen, allerdings mit härteren Gitarrenriffs.
Fazit: Für Freunde guter Musik ist 'Ritual' definitiv ein Muss!
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Format: Audio CD
"Copenhagen Style, das ist harter Rock mit schönen Melodien und Worten, die darin tanzen. Er bedeutet für uns, keine Musik zu machen, die kalkulierend auf den Publikumsgeschmack abzielt. Wir wollen Songs singen und schreiben, die von Herzen und aus dem Bauch kommen und dir wirklich was bedeuten."

Dieses Zitat der Band selbst beschreibt die Musik auf ihrem Debutalbum wohl am Besten. Bereits beim ersten Hören gehen eigentlich alle Songs durch die gelungene Abwechslung zwischen ruhigen und energiegeladenen Songs direkt ins Ohr. Aber auch auf längere Sicht wird die Musik der fünf Dänen auf keinen Fall langweilig: der Band gelingt es durchaus ihrer Musik einen eigenen Stempel aufzudrücken, um nicht im rießigen Sumpf der neuen Indie/Alternative-Platten unterzugehen.

Reinhören lohnt sich!
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