Die Ritter der vierzig Inseln: Roman und über 1 Million weitere Bücher verfügbar für Amazon Kindle . Erfahren Sie mehr


oder
Loggen Sie sich ein, um 1-Click® einzuschalten.
oder
Mit kostenloser Probeteilnahme bei Amazon Prime. Melden Sie sich während des Bestellvorgangs an. Erfahren Sie mehr
Alle Angebote
Möchten Sie verkaufen? Hier verkaufen
oder
gegen einen Amazon.de Gutschein über EUR 0,25 eintauschen?
Die Ritter der vierzig Inseln
 
 
Beginnen Sie mit dem Lesen von Die Ritter der vierzig Inseln: Roman auf Ihrem Kindle in weniger als einer Minute.

Sie haben keinen Kindle? Hier kaufen oder eine gratis Kindle Lese-App herunterladen.

Die Ritter der vierzig Inseln [Gebundene Ausgabe]

Sergej Lukianenko , Matthias Dondl
3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (27 Kundenrezensionen)
Unverb. Preisempf.: EUR 16,95
Preis: EUR 4,99 kostenlose Lieferung. Siehe Details.
Sie sparen: EUR 11,96 (71%)
  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o
Auf Lager.
Verkauf und Versand durch Amazon.de. Geschenkverpackung verfügbar.
Lieferung bis Freitag, 1. Juni: Wählen Sie an der Kasse Morning-Express. Siehe Details.
‹  Zurück zur Artikelübersicht

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Er schreibt und schreibt und wird immer besser: Der russische Autoren-Star Sergej Lukianenko landete mit Wächter der Nacht einen Volltreffer und seitdem verkaufen sich seine Bücher, egal ob Science-Fiction wie Spektrum oder Jugendbücher wie Das Schlangenschwert wie warme Brötchen am Sonntagmorgen. Zu Recht; und auch sein neuester Wurf ist ein gelungenes und fesselndes Lesevergnügen: Die Ritter der vierzig Inseln birgt Abenteuer, Geheimnis und Action - rein russisch, rein Lukianenko.

Die Geschichte ist ebenso einfach wie genial: Dima lebt in einer russischen Kleinstadt, bis er sich für ein Zeitungsbild zu Verfügung stellt - mit dem Klicken des Auslösers findet er sich plötzlich auf einer von vierzig Inseln im Nirgendwo wieder. Schnell stellt er fest, dass auf jeder Insel eine Burg steht und deren Wachtürme von Insel zu Insel mit Hängebrücken verbunden sind. Auch auf den anderen Inseln sind Jungen wie er auf dieselbe Art und Weise gelandet. Doch anstatt sich gegenseitig zu helfen, beginnen sich die Jungs auf den Brücken mit Schwertern zu bekriegen, denn: Nur wer zuletzt über alle Inseln herrscht, kommt zurück zur Erde.

Erstaunlich, wie Lukianenko es immer wieder schafft, am amerikanischen Mainstream vorbei mitten ins Bedürfnisherz der Leser zu schreiben. Die Ritter der vierzig Inseln ist Jugendbuch und Erwachsenen-Fantasy, Herr der Fliegen der Neuzeit und cleverer Rollenspiel-Roman in einem. Rein russisch, rein Lukianenko. Wolfgang Treß

Pressestimmen

"Der Russe Sergej Lukianenko ist der neue Star der phantastischen Literatur!" (Frankfurter Rundschau)

Kurzbeschreibung

Die Reise in eine phantastische Welt – das Abenteuer beginnt …

Es ist eine fremde und phantastische Welt, in die der junge Dima eines Tages ganz plötzlich versetzt wird: ein Archipel aus vierzig Inseln, auf denen zahlreiche andere Jugendliche leben, die alle auf dieselbe magische Weise dort hingekommen sind wie Dima. Aber es ist keine friedliche Welt – denn es heißt, nur wer alle Inseln erobert, darf nach Hause zurück. Für Dima beginnt das Abenteuer seines Lebens.

Eigentlich hatte Dima geglaubt, er würde eine ganz normale Jugend in einer russischen Kleinstadt verleben. Jedenfalls bis zu dem Tag, als ihn ein Fotograf im Park um ein Bild für die Zeitung bittet. Dima stellt sich in Positur, der Fotoapparat klickt – und plötzlich findet sich der Junge in einer völlig anderen Welt wieder: einem magischen Archipel aus vierzig kleinen Inseln, umgeben von einem endlosen Meer. Auf jeder dieser Inseln steht eine Burg mit Wachturm, von der sich Brücken zu den jeweiligen Nachbarinseln spannen. Und jede dieser Inseln beherbergt etwa ein Dutzend andere Jugendliche, die alle auf dieselbe Weise hierher geholt wurden wie Dima. Zwischen den Inselbewohnern findet ein »Spiel« statt: Sie treffen sich auf den Verbindungsbrücken und bekämpfen sich mit Schwertern – denn es heißt, derjenige, der alle Inseln erobert, darf zur Erde zurück. Doch Dima will sich damit nicht abfinden. Er will wissen, wer diese phantastische Inselwelt geschaffen hat und zu welchem Zweck. Das Abenteuer beginnt ...

Nach „Wächter der Nacht“ und „Wächter des Tages“ – ein neues mitreißendes Fantasy-Epos aus Russland.

Klappentext

"Der Russe Sergej Lukianenko ist der neue Star der phantastischen Literatur!"
Frankfurter Rundschau

Über den Autor

Sergej Lukianenko, 1968 in Kasachstan geboren, studierte in Alma-Ata Medizin, war als Psychiater tätig und lebt nun als freier Schriftsteller in Moskau. Er ist der populärste russische Fantasy- und Science-Fiction-Autor der Gegenwart, seine Romane und Erzählungen wurden mehrfach preisgekrönt. Die Verfilmung von "Wächter der Nacht" war der erfolgreichste russische Film aller Zeiten.

Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Früher wollte ich immer die Morgendämmerung sehen. Nein - nicht den Sonnenaufgang, da beginnt ja schon der Morgen. Sondern ich wollte genau den Moment abpassen, in dem die Nacht sich zurückzieht, in dem der dunkle Himmel fliederfarben und durchsichtig wird, mit einem Hauch Rosa im Osten. Aber es ist gar nicht so einfach, diesen Augenblick der Dämmerung zu erhaschen. Das ist fast so schwierig, wie den Moment, in dem man einschläft, bewusst zu erleben.
Eben noch herrscht tiefste, stockfinstere Nacht, als hätte sie noch einmal neue Kraft geschöpft in den Stunden vor Tagesanbruch. Doch dann verändert sich plötzlich etwas, unmerklich. Es vergeht noch die eine oder andere Minute, und auf einmal bemerkst du, wie Licht in die Finsternis sickert: Schwarze, unheimliche Silhouetten verwandeln sich in gewöhnliche Bäume, der Himmel wird klar und zartviolett. Das ist die Morgendämmerung! Wahrscheinlich kommt sie, wenn man die Nacht einfach nicht mehr ertragen kann. Dann ist noch nicht Morgen, es ist einfach das Ende der Dunkelheit. Das ist die Morgendämmerung!

Ein Foto für die Zeitung

Es geschah in einem fremden Stadtviertel. Ich balancierte eine schmale Bordsteinkante entlang und hielt dabei die Arme gespreizt, um das Gleichgewicht nicht zu verlieren. Das war natürlich kindisch, aber ich hatte einfach schlechte Laune.
Der Sommer verlief trostlos. Dabei hatte er ganz gut angefangen: Die siebte Klasse hatte ich mit tadellosen Noten abgeschlossen und rückte gleich in die neunte Klasse vor. Das lag nicht daran, dass ich ein Wunderkind bin und den Stoff der achten Klasse in ein paar Wochen lernen kann. Es ergab sich durch eine alberne Reform, der zufolge die Schule in Zukunft im Alter von sechs Jahren beginnen sollte und die Gesamtschulzeit auf elf Jahre begrenzt wurde. Deshalb wurden wir alle von der siebten in die neunte Klasse versetzt, was uns natürlich nur recht war. Wenn man nach dem Alter gefragt wurde, konnte man nun sagen: »Ich gehe in die neunte Klasse.« Das klingt doch schon ganz anders, als wenn man sagt: »Ich bin vierzehn.« Ein feiner Unterschied, nicht wahr?
Doch dann ging alles schief. Als hätten meine Freunde sich untereinander abgesprochen, fuhren sie alle gleichzeitig in irgendwelche Sommerlager oder mit den Eltern in schicke Badeorte. Einer war sogar in einem internationalen Computercamp und hatte mir ein Foto geschickt, auf dem er Arm in Arm mit zwei Amerikanern posierte.
Die Amis sahen ziemlich zerknittert aus, wahrscheinlich rissen sich alle darum, mit ihnen fotografiert zu werden. Ich war ein bisschen neidisch. Noch schlimmer wurde die Lage durch die Tatsache, dass ich auch in unserem Viertel weit und breit als Einziger zu Hause geblieben war.
Ich sprang von der Bordsteinkante und stand an der Ecke einer kleinen Querstraße. Es gibt ja nichts Langweiligeres, als alleine durch Straßen zu laufen, die man von Kind auf kennt. Zumal unsere Stadt, wie die meisten Städte in der Umgebung, klein ist. Sie hat zwar einen Sonderstatus, weil es bei uns Fabriken gibt, in denen Satelliten und jede Menge Geheimtechnik gebaut werden. Aber das ist höchstens für ausländische Spione interessant.
Es blieb mir also nichts anderes übrig, als in der Stadt herumzuhängen und, so gut es ging, die Autorität unseres Viertels zu wahren, was hauptsächlich bedeutete, Prügeleien mit Jungs anderer Cliquen anzuzetteln.
Zwei Typen gingen an mir vorbei, vielleicht ein oder eineinhalb Jahre jünger als ich. Aus dem Augenwinkel bemerkte ich, dass einer von ihnen demonstrativ auf die Straße spuckte und mir verstohlen hinterhersah. Die beiden waren noch zu klein, um sich ernsthaft mit mir anzulegen, auch wenn ich der Fremde in ihrem Stadtviertel war. Immerhin fühlten sie sich mutig genug, in meiner Gegenwart verächtlich auszuspucken.
Ich blieb stehen und drehte mich zu den beiden um. »Wollt ihr eins auf die Schnauze?«, fragte ich mit gespielter Freundlichkeit.
Die beiden Jungen schwiegen betreten, denn sie wussten genau, dass ein falsches Wort ihnen eine handfeste
Schlägerei eingetragen hätte. Daran waren sie offenbar nicht interessiert. Vermutlich hatte sie mein aggressives Auftreten eingeschüchtert, oder sie schätzten mich einfach als zu stark ein.
Mir selbst war auch nicht nach einer Rauferei zumute. Ich grinste überlegen und ging weiter. Die Jungs zischten mir irgendetwas hinterher, um sich einen Rest an Ehre zu bewahren, aber so leise, dass ich darauf verzichtete, mich abermals umzudrehen und die Unterhaltung fortzusetzen.
Ich wollte zum Park. Dort würde ich vielleicht Bekannte treffen, die sich schon am Morgen zum See aufgemacht hatten. Schlimmstenfalls würde ich eben alleine baden müssen.
In unserer Stadt gibt es einen wunderschönen Park mit riesigen, teilweise über hundert Jahre alten Bäumen. Als man die Stadt baute, blieb der Wald an dieser Stelle unberührt, man entfernte nur Buschwerk und alte, abgestorbene Bäume.
An dem kleinen See inmitten des Parks hatte man einen makellosen Sandstrand aufgeschüttet. Ich stellte mir vor, wie ich mich in Windeseile ausziehen, meine Klamotten auf eine Bank werfen und ins Wasser laufen würde. Meine Laune besserte sich augenblicklich. Was gibt es Schöneres in den Ferien als Sonne, Hitze und ein kühlendes Bad? Na, höchstens ein richtig spannendes Abenteuer.
Da hörte ich auf einmal eine laute Stimme hinter mir. »Hey, du!«
Ich drehte mich um und sah einen groß gewachsenen Mann, den ich nicht kannte, auf mich zulaufen. Um seinen Hals hing eine lederne Fototasche, und sein Gesicht glühte hochrot vor Anstrengung. Er mochte schätzungsweise dreißig Jahre alt sein, war ziemlich dick, trug ein dunkel kariertes Hemd und eine weite Schlabberhose.
Was dieser Kerl wohl von mir wollte?, überlegte ich und nahm gleichzeitig den Verkehrslärm von der Straße und das endlose Geplapper alter Frauen auf einer Parkbank wahr. Hier konnte ja wohl kaum etwas Außergewöhnliches passieren, am Eingang des Parks, um die Mittagszeit an einem heißen Sommertag, vor allen Leuten. Das dachte ich damals.
Der Mann mit der Fototasche blieb keuchend vor mir stehen, strich sich die Haare aus dem Gesicht, lächelte zufrieden und fragte: »Junge, willst du dich für die Zeitung fotografieren lassen?«
Um ehrlich zu sein, auf so eine Frage gibt es nur eine Antwort. Der Mann wartete mein Einverständnis auch gar nicht erst ab. Hektisch hantierte er an seiner Kamera und redete ununterbrochen auf mich ein. Er sei Reporter der Stadtzeitung, es ginge um einen großen Artikel über die Jugend in unserer Stadt, und natürlich bräuchte man dazu ein paar anständige Fotos von jungen Leuten. Irgendetwas an mir hatte dem Journalisten anscheinend gefallen, und nun wollte er unbedingt ein Foto von mir für seinen Artikel.
Ich hatte noch nie im Leben einen richtigen Zeitungsreporter gesehen, aber auf jeden Fall hätte ich mir so jemanden anders vorgestellt, sicher nicht so verschwitzt und zerzaust.
‹  Zurück zur Artikelübersicht

Datenschutzerklärung von Amazon.de Versandbedingungen von Amazon.de Umtausch- & Rücknahme bei Amazon.de