Der Zufall hat es so gefügt, daß die Burg, in deren Nähe die Digedags und Runkel das kleinasische Ufer betraten, nicht nur Suleikas Vater gehört , sondern zudem der frühere Neurübenstein ist: die Burg von Runkels Ahnen zur Zeit der Kreuzzüge - sein Schatz liegt also zum Greifen nahe !
Wie das Gemäuer den Besitzer wechselte, berichtet ein vertrauter Gewährsmann in der Burgchronik: auch hier hat der verschollene Digedag seine Spur hinterlassen. Von der schriftlichen Überlieferung der Begegnung von Runkels Vater und dem Emir weicht des Rübensteiners Version aber in einigen erheblichen Punkten ab. . . Überzeugt, daß sie trotz gewaltiger Unwahrscheinlichkeiten die wahre ist, begibt sich der Ritter mit Feuereifer auf Schatzsuche. Derweilen kriegen die dingfest gemachten Teufelsbrüder ihre Strafe, der Strategos und der ungewohnt kleinlaute Centurio bekommen eine milde Buße auferlegt.
Unsere drei Reisegefährten aber haben noch einen weiten Weg vor sich, der sie weiter ins Morgenland führt.
Zusammengefaßt sind hier die Mosaiks 128-133: „Die letzten Tage von Neurübenstein", „Das Gold der Rübensteiner", „Die Schatzsuche", „An den Ufern des Euphrat", „Türkischer Honig für Basra" und „Die Nacht im Serail".
Sind die ersten Kapitel, die sich in der kargen kleinasischen Felslandschaft abspielen, in Gelb- und Brauntönen gehalten, so erlebt die Geschichte mit der nächtlichen Episode im Serail des Scheichs von Basra einen Farbenrausch in Blau und Nachtgrün; prächtig wallen die phantasievoll gestalteten orientalischen Gewänder, und wunderschön anzusehen sind die mandeläugigen Haremsdamen des Scheichs. Vergleicht man sie mit ihren kruden Kolleginnen aus den allerersten Mosaiks, so wird einem die enorme Entwicklung klar, die die Zeichenkunst von Hannes Hegen und seinem Mosaikkollektiv durchlaufen hat.