Diese Rezension bezieht sich nur auf den in der Box enthaltenen Titel "Ritter Rost - Post für Ritter Rost", den anderen Titel haben wir noch nicht gespielt.
Mein Sohn kennt das Spiel schon aus unserem Kindergarten und war hellauf begeistert, als ich das Spiel auf unserem Notebook gestartet habe. Post für Ritter Rost ist streckenweise anspruchsvoll: Auch mir ist es bei manchen Leveln nicht auf Anhieb gelungen, das Rätsel zu lösen. Hier hilft ein Blick ins FAQ auf der Webseite des Herstellers, dort werden wichtige Hinweise zu einzelnen Rätseln gegeben, ohne gleich zu viel zu verrraten.
Anders als mein Vorposter Apraxas ("Mogelpackung aus der PC-Steinzeit") habe ich nur kleine Probleme mit dem Spiel. Ab+zu erscheint beim Starten eine kryptische Fehlermeldung (irgendwann mit falsch gesetzten Schreibrechten), die man aber einfach weckklicken kann. Und dämlicherweise kann man offenbar den Vorspann nicht wegdrücken: Wenn man ESC drückt, wird das Spiel beendet, ich habe noch keine andere Taste gefunden, mit der man das Intro überspringen kann. Ich finde es sehr gut, dass das Spiel auch "PC-Systeme aus der Steinzeit" berücksichtigt und nicht nur auf Quadcores mit 4 GB RAM und Windows 7 läuft. Das Notebook für meinen Sohn ist ein IBM Thinpad Pentium 3 mit 512 MB RAM, Windows XP SP3 und hat bei eBay 55 EUR gekostet. Mehr Computer muss für einen kleinen Stöpsel wirklich nicht sein.
Ich finde den Unterhaltungswert für 6jährige durchaus hoch, mein Sohn hat eine sehr niedrige Frustrationsschwelle und ist trotz gelegentlicher Rätsel-Rückschläge von dem Spiel gefesselt. O-Ton gestern abend: "Papa, findest Du Ritter Rost eigentlich auch cool?" - das spricht doch Bände.