Robin Bold ist der Sohn eines Schmiedes. Nicht irgend eines Schmiedes - Robins Vater macht die besten Rüstungen weit und breit. Robin jedoch hat nur eines im Kopf: Er will Ritter werden. Nur: Die Chancen dazu gehen für einen einfachen Schmiedssohn gegen Null.
Auch sonst sieht seine Zukunft nicht rosig aus: Die Werkstatt wird eines Tages sein älterer Bruder übernehmen - der freut sich schon darauf, Robin die unangenehmsten Arbeiten zuzuschanzen.
Natürlich folgt eine glückliche Wendung: Als der König einen Angriff dank einer Rüstung die Robins Vater geschmiedet hat überlebt, will er einen der Söhne an seinen Hof aufnehmen und zum Ritter ausbilden.
Der Vater beschliesst, die Brüder einen Wettkampf bestreiten zu lassen, auf Grund dessen die Entscheidung fallen soll.
Das Buch ist ist humorig geschrieben. Im ersten Kapitel wird zudem erst einmal locker erklärt, wie es im Mittelalter zu und herging, bevor es mit der eigentlichen Geschichte losgeht.
Hier liegt aber auch der Schwachpunkt: Die Kinder müssen Geduld aufbringen. Viel Geduld. Zumindest meine Kinder, eigentlich richtige Leseratten, hat das "ewige Gerede" reichlich gelangweilt. Erst nach einem Drittel beginnt die Geschichte langsam Schwung zu kriegen. So lange halten nicht alle durch...
Wenn man sich die Handlung am Ende nochmal ins Gedächtnis ruft kann man die Kinder verstehen. Eigentlich wird nach der Einleitung nur noch vom Duell erzählt, das Robin natürlich gewinnt. Und das wars schon.
Ziemlich wenig Handlung für einen kompletten Band. Das Ganze ist von Anfang an stark darauf angelegt, dass man Band für Band kauft. Aber auch im Folgeband sind eigentlich nur die ersten zwei Tage am Königshof beschrieben. Bloss nicht zu viel Handlung in ein Buch, sonst kann man keine ganze Reihe verkaufen oder wie?