Rita Ora

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Biografie

Wenn Rita Ora den Raum betritt, macht sich unter den Anwesenden im nu das Gefühl breit, ein Stern sei vom Himmel herabgestiegen. Kein Zweifel: die junge Londonerin verfügt über ein nicht unerhebliches Maß an dem, was man allgemein als "Star Quality" bezeichnet. Ganz offensichtlich hat man aber vergessen, Rita selbst hinsichtlich ihrer Zukunft als Pop-Thronfolgerin Bescheid zu sagen - von (pop-)aristokratischer Distanziertheit und Abgehobenheit keine Spur. Sie begrüßt das Barpersonal in den Kneipen ihrer Nachbarschaft wie alte Freunde (die meisten sind dies auch), ob Garderoben-Girls oder ... Lesen Sie mehr

Wenn Rita Ora den Raum betritt, macht sich unter den Anwesenden im nu das Gefühl breit, ein Stern sei vom Himmel herabgestiegen. Kein Zweifel: die junge Londonerin verfügt über ein nicht unerhebliches Maß an dem, was man allgemein als "Star Quality" bezeichnet. Ganz offensichtlich hat man aber vergessen, Rita selbst hinsichtlich ihrer Zukunft als Pop-Thronfolgerin Bescheid zu sagen - von (pop-)aristokratischer Distanziertheit und Abgehobenheit keine Spur. Sie begrüßt das Barpersonal in den Kneipen ihrer Nachbarschaft wie alte Freunde (die meisten sind dies auch), ob Garderoben-Girls oder Geschäftsführer. Freunde kommen vorbei, um kurz ‚Hi' zu sagen, während sich Fremde ein "wow" nicht verkneifen können. Es ist unübersehbar: allein Ritas Anwesenheit erhellt den Samstagabend in Notting Hill, ihre Aura überstrahlt alles. Ob sie bereits so auf die Welt kam, weiß keiner - ihr (Nach-)Name könnte jedoch bereits als kleiner, richtungsweisender Hinweis gedeutet werden…

Na klar, Shootingstars kommen und gehen. Doch all diejenigen, die die Ergebnisse ihrer ersten Solo-Studiosessions bislang zu Ohren bekamen, haben keinen Zweifel daran, dass sich der Impact, den sie in ihrer Heimat hatte, schon bald in den internationalen Charts fortsetzen wird. Die Kombination aus Streetsmartness, die von ihrem Leben in der Hauptstadt geprägt wurde und ihr überirdisches Star-Potenzial, ergibt einen ebenso widersprüchlichen wie unwiderstehlichen Mix.

Rita ist eine der wenigen britischen Sängerinnen, der man bereits nach den ersten Gesangstakten anhört, dass sie für die Weltkarriere bereit ist - warum also fällt es ihr so schwer, sich selbst als kommenden Superstar zu sehen? "Soll ich dir sagen, warum? Ich mache vielleicht einen selbstbewussten Eindruck. Es ist auch genau das, was ich mir immer gewünscht habe. Vielleicht ist es auch das einzige, worin ich gut bin. Aber ich bin noch schrecklich, schrecklich nervös…", gesteht sie.

Die Tatsache, dass sie als Gastsängerin des ersten Drum'n'Bass-Nummer-Eins-Hits (DJ Freshs "Hot Right Now") jüngst britische Chartgeschichte schrieb, möchte sie ebenfalls nicht allzu hoch aufhängen. "Das war in erster Linie Freshs Erfolg", preist sie den Produzenten - obgleich ihre Stimme zweifellos einen ganz erheblichen Anteil zur immensen Popularität des Songs beitrug. "Er hat damals als winziges Drum'n'Bass-Label angefangen, und jetzt hat er seine erste Nummer Eins! Das ist unglaublich für ihn. Das ist ganz alleine sein Verdienst".
Wie auch immer: der überragende Erfolg ihres ersten Nummer-Eins-Hits könnte so etwas wie die Generalprobe sein, die Ouvertühre zum eigentlichen Hauptakt: Rita Ora solo. Wenn "Hot Right Now" wie eine Rakete an die Spitze der britischen Popcharts schoss, so folgt nun mit ihrem Solomaterial die krönende Explosion.

Rita Ora begann im Alter von sechs Jahren zu singen. "Was mir am besten am daran gefallen hat, war die Tatsache, dass ich Töne erzeugen könnte, die mir selbst gute Laune machten. Ich sang Gedichte. Das Wichtigste war für mich, etwas zu tun, auf das man eine Reaktion bekam. Es hatte etwas mit Selbstwertgefühl zu tun, damals schon. Ich machte Töne, und die Reaktion war positiv. Einfach so. Ich konnte meine Gefühle heraus singen. Es war eine neue, aufregende Art, mich selbst auszudrücken. Ein brandneues Kommunikationsmittel für mich. Die Power, die das haben kann, begriff ich sofort".

Rita kam als jüngere von zwei Mädchen zu Beginn der Neunziger Jahre im vom Krieg zerrissenen Kosovo zur Welt. Noch vor ihrem ersten Geburtstag zogen ihre Mutter, ihr Vater und ihre ältere Schwester mit ihr nach London. "Mir wurde nicht automatisch bewusst gemacht, woher kamen", sagt sie, "doch wenn man älter wird, dann bekommt man irgendwann mit, was die Eltern durchgemacht haben, um dorthin zu kommen, wo man jetzt ist. Ich verdanke ihnen alles".

Ausgestattet mit einem angeborenen Performance-Instinkt und beeindruckendem Stimmumfang begann sie als Teenager mit ersten Gehversuchen in der lokalen Musikszene. Dabei gelang es ihr stets, allen Früh- und Fehlstarts aus dem Weg zu gehen, die im Londoner Haifischbecken der kreativen Elite auf junge Talente lauern.

Rita hat einen natürlich Hang dazu, Street-Beats mit Pop zu vereinen. Ihre Musik spiegelt die Gedanken wieder, die in ihrem jungen Hirn umher flirren. Die Sounds, die sie auf den Straßen von Notting Hill hörte, Calypso und Ragga (u.a. beim berühmten Carnival), vermischt sich mit dem Klingelton-Pop, der aus den Fastfood-Buden schallt; der Funk der Black Music-Tradition des Viertels trifft auf das schicke Grundrauschen der um sich greifenden Gentrifikation. Rita Oras Musik klingt schwarz und weiß, hart und soft, reich und arm - weil ihre Lebenswelt von all diesen konkurrierenden Elementen erfüllt ist. Sie hat gelernt, sie in Songs umzusetzen. "Mein erstes Album", sagt sie, "soll unbedingt genau so klingen wie mein Leben".

Ähnlich faszinierend ist auch ihr Gespür in Stilfragen. Sie kombiniert die verschiedensten modischen Einflüsse: ein Ballkleid mit Louis Vuitton Schuhen, dazu Biker-Jacke - dieser Mix ergibt in Ritas ganz spezieller Welt einen Sinn. Kostüm-Schmuck und opulenter Bling Bling schließen sich ebenfalls nicht aus. Die Arbeit mit einem Stylisten ist für sie wie "mit ein paar Freunden Verkleiden spielen, bevor man abends ausgeht - nur mit ein paar Kontakten mehr". Als Konstante bleiben stets der trademarkhafte, rote Lippenstift und die platinblonden Haare. Brünett ist für Rita ein absolutes No Go. ("Ich habe neulich im Top Shop eine Perücke aufgesetzt und dachte nur: ‚nie wieder!'). Ganz begeistert war sie, als sie sah, wie ihre jungen Fans ihren Stil annehmen - wie z.B. jüngst bei einem Showcase in London. "Die ganze erste Reihe mit rotem Lippenstift! Jawoll. Das war scharf."

Obgleich sie bei einer Modellagentur unter Vertrag steht, ist es natürlich die Musik, mit der sie glänzen möchte. Wie z.B. mit der Debütsingle "RIP", ihrer Ode an eine verlorene Liebe. Der Song bewegt sich an der Periphere zwischen Pop, R&B, Rock, Rave und erhielt zu guter Letzt ein Zuckerguß-Finish aus 100% Liebeskummer. Ein Song, der dich sofort beim ersten Hören packt. Geschrieben wurde er vom augenblicklichen Meister des Beziehungsdrama-Liedguts, HipHop-Connaisseur Drake. "Ich war ziemlich in Drake verknallt", gibt Rita zu, "und als ich ihn dann traf, war er der netteste Typ, den man sich vorstellen kann. Zwischen uns entwickelte sich schließlich eine großartige Freundschaft. Ich kann es immer noch nicht glauben, dass er mir so einen fantastischen Song gegeben hat". Produziert wurde "RIP" von den Titanen des britischen Underground/Overground-Crossover-Dance-Genres, Chase and Status. Tinie Tempah steuerte einen Gast-Rap bei. "Ich wollte die Sache so britisch wie möglich halten", erklärt Rita Ora, "ich repräsentiere doch das Vereinte Königreich". Doch trotz der unschlagbaren Fünf-Sterne-Features ist "RIP" Rita Oras offizieller Startschuss. Es ist es ganz alleine ihr Ding.

Doch Rita hat noch eine ganze Menge mehr zu bieten. Ihr Debütalbum hat die Qualität und Klasse, im Scheinwerferlicht der Weltöffentlichkeit zu bestehen. Jay Zs Roc Nation-Label machte den Release zu seiner Top-Priorität und die HipHop-Legende ließ es sich darüber hinaus nicht nehmen, die junge Britin bei einem Überraschungsbesuch bei einer der wichtigsten US-Radiostationen, Z100, der amerikanischen Öffentlichkeit persönlich vorzustellen. "Ich war so unglaublich nervös", erinnert sie sich, "aber auch extrem begeistert".

Die Liste derjenigen, die Schlange standen, um mit ihr zu arbeiten, liest sich wie die Preisträger-Verzeichnis einer Awardhow - von Underground-Helden bis hin zu Mainstream-Größen. So finden sich in den Albumcredits neben Drake und C&S u.a. auch Diplo, Switch, Stargate und The Dream. "Ich kann gar nicht glauben, dass diese ganzen Leute mir überhaupt die Chance gegeben haben, mit ihnen zu arbeiten", sagt sie, "ganz zu schweigen davon, wie sehr sie sich in mein Album eingebracht haben".

Das Ergebnis ist ein erster Schritt in Richtung weltweiter, monopolistischer Pop-Marktbeherrschung. "Ich musste den Popinstinkt erst noch lernen", erklärt sie. Dieser macht sich nun insbesondere bei der Girls-Night-Out-Hymne "Party And Bullshit" bemerkbar. "Der Text sollte tough sein, weil der Song so eingängig ist. Ich wollte diesen Twist. Das Stück handelt davon, am Morgen aufzuwachen und sich gleich wieder einen Whiskey reinballern zu wollen". Fünf Sekunden lang schaut verlegen zu Boden. "Wir haben das doch alle schon einmal erlebt, oder nicht?" Zu ihren weiteren Favoriten gehören u.a. "Rock The Life" - eine aberwitzig catchy Midtempo-R&B-Nummer - und die formvollendete Ballade "Love And War". Doch die Welt kann und soll sich ihre eigenen Lieblinge heraus picken.

Doch jetzt ist es erst einmal an der Zeit, dass Rita Ora mit einem Kopfsprung ins Musikbiz eintaucht und der Welt ihr einzigartiges Talent präsentiert - Slots im Tour-Vorprogramm von DJ Fresh und Coldplay (!) sind bereits gebucht. "Ich bin so aufgeregt", sagt sie einmal mehr, "aber jetzt gilt es. Ich habe keine Ahnung, was mich erwartet, aber ich muss mich einfach reinwerfen. Ich muss es einfach tun."

Diese Biografie wurde von den Künstlern oder deren Vertretern bereitgestellt.

Wenn Rita Ora den Raum betritt, macht sich unter den Anwesenden im nu das Gefühl breit, ein Stern sei vom Himmel herabgestiegen. Kein Zweifel: die junge Londonerin verfügt über ein nicht unerhebliches Maß an dem, was man allgemein als "Star Quality" bezeichnet. Ganz offensichtlich hat man aber vergessen, Rita selbst hinsichtlich ihrer Zukunft als Pop-Thronfolgerin Bescheid zu sagen - von (pop-)aristokratischer Distanziertheit und Abgehobenheit keine Spur. Sie begrüßt das Barpersonal in den Kneipen ihrer Nachbarschaft wie alte Freunde (die meisten sind dies auch), ob Garderoben-Girls oder Geschäftsführer. Freunde kommen vorbei, um kurz ‚Hi' zu sagen, während sich Fremde ein "wow" nicht verkneifen können. Es ist unübersehbar: allein Ritas Anwesenheit erhellt den Samstagabend in Notting Hill, ihre Aura überstrahlt alles. Ob sie bereits so auf die Welt kam, weiß keiner - ihr (Nach-)Name könnte jedoch bereits als kleiner, richtungsweisender Hinweis gedeutet werden…

Na klar, Shootingstars kommen und gehen. Doch all diejenigen, die die Ergebnisse ihrer ersten Solo-Studiosessions bislang zu Ohren bekamen, haben keinen Zweifel daran, dass sich der Impact, den sie in ihrer Heimat hatte, schon bald in den internationalen Charts fortsetzen wird. Die Kombination aus Streetsmartness, die von ihrem Leben in der Hauptstadt geprägt wurde und ihr überirdisches Star-Potenzial, ergibt einen ebenso widersprüchlichen wie unwiderstehlichen Mix.

Rita ist eine der wenigen britischen Sängerinnen, der man bereits nach den ersten Gesangstakten anhört, dass sie für die Weltkarriere bereit ist - warum also fällt es ihr so schwer, sich selbst als kommenden Superstar zu sehen? "Soll ich dir sagen, warum? Ich mache vielleicht einen selbstbewussten Eindruck. Es ist auch genau das, was ich mir immer gewünscht habe. Vielleicht ist es auch das einzige, worin ich gut bin. Aber ich bin noch schrecklich, schrecklich nervös…", gesteht sie.

Die Tatsache, dass sie als Gastsängerin des ersten Drum'n'Bass-Nummer-Eins-Hits (DJ Freshs "Hot Right Now") jüngst britische Chartgeschichte schrieb, möchte sie ebenfalls nicht allzu hoch aufhängen. "Das war in erster Linie Freshs Erfolg", preist sie den Produzenten - obgleich ihre Stimme zweifellos einen ganz erheblichen Anteil zur immensen Popularität des Songs beitrug. "Er hat damals als winziges Drum'n'Bass-Label angefangen, und jetzt hat er seine erste Nummer Eins! Das ist unglaublich für ihn. Das ist ganz alleine sein Verdienst".
Wie auch immer: der überragende Erfolg ihres ersten Nummer-Eins-Hits könnte so etwas wie die Generalprobe sein, die Ouvertühre zum eigentlichen Hauptakt: Rita Ora solo. Wenn "Hot Right Now" wie eine Rakete an die Spitze der britischen Popcharts schoss, so folgt nun mit ihrem Solomaterial die krönende Explosion.

Rita Ora begann im Alter von sechs Jahren zu singen. "Was mir am besten am daran gefallen hat, war die Tatsache, dass ich Töne erzeugen könnte, die mir selbst gute Laune machten. Ich sang Gedichte. Das Wichtigste war für mich, etwas zu tun, auf das man eine Reaktion bekam. Es hatte etwas mit Selbstwertgefühl zu tun, damals schon. Ich machte Töne, und die Reaktion war positiv. Einfach so. Ich konnte meine Gefühle heraus singen. Es war eine neue, aufregende Art, mich selbst auszudrücken. Ein brandneues Kommunikationsmittel für mich. Die Power, die das haben kann, begriff ich sofort".

Rita kam als jüngere von zwei Mädchen zu Beginn der Neunziger Jahre im vom Krieg zerrissenen Kosovo zur Welt. Noch vor ihrem ersten Geburtstag zogen ihre Mutter, ihr Vater und ihre ältere Schwester mit ihr nach London. "Mir wurde nicht automatisch bewusst gemacht, woher kamen", sagt sie, "doch wenn man älter wird, dann bekommt man irgendwann mit, was die Eltern durchgemacht haben, um dorthin zu kommen, wo man jetzt ist. Ich verdanke ihnen alles".

Ausgestattet mit einem angeborenen Performance-Instinkt und beeindruckendem Stimmumfang begann sie als Teenager mit ersten Gehversuchen in der lokalen Musikszene. Dabei gelang es ihr stets, allen Früh- und Fehlstarts aus dem Weg zu gehen, die im Londoner Haifischbecken der kreativen Elite auf junge Talente lauern.

Rita hat einen natürlich Hang dazu, Street-Beats mit Pop zu vereinen. Ihre Musik spiegelt die Gedanken wieder, die in ihrem jungen Hirn umher flirren. Die Sounds, die sie auf den Straßen von Notting Hill hörte, Calypso und Ragga (u.a. beim berühmten Carnival), vermischt sich mit dem Klingelton-Pop, der aus den Fastfood-Buden schallt; der Funk der Black Music-Tradition des Viertels trifft auf das schicke Grundrauschen der um sich greifenden Gentrifikation. Rita Oras Musik klingt schwarz und weiß, hart und soft, reich und arm - weil ihre Lebenswelt von all diesen konkurrierenden Elementen erfüllt ist. Sie hat gelernt, sie in Songs umzusetzen. "Mein erstes Album", sagt sie, "soll unbedingt genau so klingen wie mein Leben".

Ähnlich faszinierend ist auch ihr Gespür in Stilfragen. Sie kombiniert die verschiedensten modischen Einflüsse: ein Ballkleid mit Louis Vuitton Schuhen, dazu Biker-Jacke - dieser Mix ergibt in Ritas ganz spezieller Welt einen Sinn. Kostüm-Schmuck und opulenter Bling Bling schließen sich ebenfalls nicht aus. Die Arbeit mit einem Stylisten ist für sie wie "mit ein paar Freunden Verkleiden spielen, bevor man abends ausgeht - nur mit ein paar Kontakten mehr". Als Konstante bleiben stets der trademarkhafte, rote Lippenstift und die platinblonden Haare. Brünett ist für Rita ein absolutes No Go. ("Ich habe neulich im Top Shop eine Perücke aufgesetzt und dachte nur: ‚nie wieder!'). Ganz begeistert war sie, als sie sah, wie ihre jungen Fans ihren Stil annehmen - wie z.B. jüngst bei einem Showcase in London. "Die ganze erste Reihe mit rotem Lippenstift! Jawoll. Das war scharf."

Obgleich sie bei einer Modellagentur unter Vertrag steht, ist es natürlich die Musik, mit der sie glänzen möchte. Wie z.B. mit der Debütsingle "RIP", ihrer Ode an eine verlorene Liebe. Der Song bewegt sich an der Periphere zwischen Pop, R&B, Rock, Rave und erhielt zu guter Letzt ein Zuckerguß-Finish aus 100% Liebeskummer. Ein Song, der dich sofort beim ersten Hören packt. Geschrieben wurde er vom augenblicklichen Meister des Beziehungsdrama-Liedguts, HipHop-Connaisseur Drake. "Ich war ziemlich in Drake verknallt", gibt Rita zu, "und als ich ihn dann traf, war er der netteste Typ, den man sich vorstellen kann. Zwischen uns entwickelte sich schließlich eine großartige Freundschaft. Ich kann es immer noch nicht glauben, dass er mir so einen fantastischen Song gegeben hat". Produziert wurde "RIP" von den Titanen des britischen Underground/Overground-Crossover-Dance-Genres, Chase and Status. Tinie Tempah steuerte einen Gast-Rap bei. "Ich wollte die Sache so britisch wie möglich halten", erklärt Rita Ora, "ich repräsentiere doch das Vereinte Königreich". Doch trotz der unschlagbaren Fünf-Sterne-Features ist "RIP" Rita Oras offizieller Startschuss. Es ist es ganz alleine ihr Ding.

Doch Rita hat noch eine ganze Menge mehr zu bieten. Ihr Debütalbum hat die Qualität und Klasse, im Scheinwerferlicht der Weltöffentlichkeit zu bestehen. Jay Zs Roc Nation-Label machte den Release zu seiner Top-Priorität und die HipHop-Legende ließ es sich darüber hinaus nicht nehmen, die junge Britin bei einem Überraschungsbesuch bei einer der wichtigsten US-Radiostationen, Z100, der amerikanischen Öffentlichkeit persönlich vorzustellen. "Ich war so unglaublich nervös", erinnert sie sich, "aber auch extrem begeistert".

Die Liste derjenigen, die Schlange standen, um mit ihr zu arbeiten, liest sich wie die Preisträger-Verzeichnis einer Awardhow - von Underground-Helden bis hin zu Mainstream-Größen. So finden sich in den Albumcredits neben Drake und C&S u.a. auch Diplo, Switch, Stargate und The Dream. "Ich kann gar nicht glauben, dass diese ganzen Leute mir überhaupt die Chance gegeben haben, mit ihnen zu arbeiten", sagt sie, "ganz zu schweigen davon, wie sehr sie sich in mein Album eingebracht haben".

Das Ergebnis ist ein erster Schritt in Richtung weltweiter, monopolistischer Pop-Marktbeherrschung. "Ich musste den Popinstinkt erst noch lernen", erklärt sie. Dieser macht sich nun insbesondere bei der Girls-Night-Out-Hymne "Party And Bullshit" bemerkbar. "Der Text sollte tough sein, weil der Song so eingängig ist. Ich wollte diesen Twist. Das Stück handelt davon, am Morgen aufzuwachen und sich gleich wieder einen Whiskey reinballern zu wollen". Fünf Sekunden lang schaut verlegen zu Boden. "Wir haben das doch alle schon einmal erlebt, oder nicht?" Zu ihren weiteren Favoriten gehören u.a. "Rock The Life" - eine aberwitzig catchy Midtempo-R&B-Nummer - und die formvollendete Ballade "Love And War". Doch die Welt kann und soll sich ihre eigenen Lieblinge heraus picken.

Doch jetzt ist es erst einmal an der Zeit, dass Rita Ora mit einem Kopfsprung ins Musikbiz eintaucht und der Welt ihr einzigartiges Talent präsentiert - Slots im Tour-Vorprogramm von DJ Fresh und Coldplay (!) sind bereits gebucht. "Ich bin so aufgeregt", sagt sie einmal mehr, "aber jetzt gilt es. Ich habe keine Ahnung, was mich erwartet, aber ich muss mich einfach reinwerfen. Ich muss es einfach tun."

Diese Biografie wurde von den Künstlern oder deren Vertretern bereitgestellt.

Wenn Rita Ora den Raum betritt, macht sich unter den Anwesenden im nu das Gefühl breit, ein Stern sei vom Himmel herabgestiegen. Kein Zweifel: die junge Londonerin verfügt über ein nicht unerhebliches Maß an dem, was man allgemein als "Star Quality" bezeichnet. Ganz offensichtlich hat man aber vergessen, Rita selbst hinsichtlich ihrer Zukunft als Pop-Thronfolgerin Bescheid zu sagen - von (pop-)aristokratischer Distanziertheit und Abgehobenheit keine Spur. Sie begrüßt das Barpersonal in den Kneipen ihrer Nachbarschaft wie alte Freunde (die meisten sind dies auch), ob Garderoben-Girls oder Geschäftsführer. Freunde kommen vorbei, um kurz ‚Hi' zu sagen, während sich Fremde ein "wow" nicht verkneifen können. Es ist unübersehbar: allein Ritas Anwesenheit erhellt den Samstagabend in Notting Hill, ihre Aura überstrahlt alles. Ob sie bereits so auf die Welt kam, weiß keiner - ihr (Nach-)Name könnte jedoch bereits als kleiner, richtungsweisender Hinweis gedeutet werden…

Na klar, Shootingstars kommen und gehen. Doch all diejenigen, die die Ergebnisse ihrer ersten Solo-Studiosessions bislang zu Ohren bekamen, haben keinen Zweifel daran, dass sich der Impact, den sie in ihrer Heimat hatte, schon bald in den internationalen Charts fortsetzen wird. Die Kombination aus Streetsmartness, die von ihrem Leben in der Hauptstadt geprägt wurde und ihr überirdisches Star-Potenzial, ergibt einen ebenso widersprüchlichen wie unwiderstehlichen Mix.

Rita ist eine der wenigen britischen Sängerinnen, der man bereits nach den ersten Gesangstakten anhört, dass sie für die Weltkarriere bereit ist - warum also fällt es ihr so schwer, sich selbst als kommenden Superstar zu sehen? "Soll ich dir sagen, warum? Ich mache vielleicht einen selbstbewussten Eindruck. Es ist auch genau das, was ich mir immer gewünscht habe. Vielleicht ist es auch das einzige, worin ich gut bin. Aber ich bin noch schrecklich, schrecklich nervös…", gesteht sie.

Die Tatsache, dass sie als Gastsängerin des ersten Drum'n'Bass-Nummer-Eins-Hits (DJ Freshs "Hot Right Now") jüngst britische Chartgeschichte schrieb, möchte sie ebenfalls nicht allzu hoch aufhängen. "Das war in erster Linie Freshs Erfolg", preist sie den Produzenten - obgleich ihre Stimme zweifellos einen ganz erheblichen Anteil zur immensen Popularität des Songs beitrug. "Er hat damals als winziges Drum'n'Bass-Label angefangen, und jetzt hat er seine erste Nummer Eins! Das ist unglaublich für ihn. Das ist ganz alleine sein Verdienst".
Wie auch immer: der überragende Erfolg ihres ersten Nummer-Eins-Hits könnte so etwas wie die Generalprobe sein, die Ouvertühre zum eigentlichen Hauptakt: Rita Ora solo. Wenn "Hot Right Now" wie eine Rakete an die Spitze der britischen Popcharts schoss, so folgt nun mit ihrem Solomaterial die krönende Explosion.

Rita Ora begann im Alter von sechs Jahren zu singen. "Was mir am besten am daran gefallen hat, war die Tatsache, dass ich Töne erzeugen könnte, die mir selbst gute Laune machten. Ich sang Gedichte. Das Wichtigste war für mich, etwas zu tun, auf das man eine Reaktion bekam. Es hatte etwas mit Selbstwertgefühl zu tun, damals schon. Ich machte Töne, und die Reaktion war positiv. Einfach so. Ich konnte meine Gefühle heraus singen. Es war eine neue, aufregende Art, mich selbst auszudrücken. Ein brandneues Kommunikationsmittel für mich. Die Power, die das haben kann, begriff ich sofort".

Rita kam als jüngere von zwei Mädchen zu Beginn der Neunziger Jahre im vom Krieg zerrissenen Kosovo zur Welt. Noch vor ihrem ersten Geburtstag zogen ihre Mutter, ihr Vater und ihre ältere Schwester mit ihr nach London. "Mir wurde nicht automatisch bewusst gemacht, woher kamen", sagt sie, "doch wenn man älter wird, dann bekommt man irgendwann mit, was die Eltern durchgemacht haben, um dorthin zu kommen, wo man jetzt ist. Ich verdanke ihnen alles".

Ausgestattet mit einem angeborenen Performance-Instinkt und beeindruckendem Stimmumfang begann sie als Teenager mit ersten Gehversuchen in der lokalen Musikszene. Dabei gelang es ihr stets, allen Früh- und Fehlstarts aus dem Weg zu gehen, die im Londoner Haifischbecken der kreativen Elite auf junge Talente lauern.

Rita hat einen natürlich Hang dazu, Street-Beats mit Pop zu vereinen. Ihre Musik spiegelt die Gedanken wieder, die in ihrem jungen Hirn umher flirren. Die Sounds, die sie auf den Straßen von Notting Hill hörte, Calypso und Ragga (u.a. beim berühmten Carnival), vermischt sich mit dem Klingelton-Pop, der aus den Fastfood-Buden schallt; der Funk der Black Music-Tradition des Viertels trifft auf das schicke Grundrauschen der um sich greifenden Gentrifikation. Rita Oras Musik klingt schwarz und weiß, hart und soft, reich und arm - weil ihre Lebenswelt von all diesen konkurrierenden Elementen erfüllt ist. Sie hat gelernt, sie in Songs umzusetzen. "Mein erstes Album", sagt sie, "soll unbedingt genau so klingen wie mein Leben".

Ähnlich faszinierend ist auch ihr Gespür in Stilfragen. Sie kombiniert die verschiedensten modischen Einflüsse: ein Ballkleid mit Louis Vuitton Schuhen, dazu Biker-Jacke - dieser Mix ergibt in Ritas ganz spezieller Welt einen Sinn. Kostüm-Schmuck und opulenter Bling Bling schließen sich ebenfalls nicht aus. Die Arbeit mit einem Stylisten ist für sie wie "mit ein paar Freunden Verkleiden spielen, bevor man abends ausgeht - nur mit ein paar Kontakten mehr". Als Konstante bleiben stets der trademarkhafte, rote Lippenstift und die platinblonden Haare. Brünett ist für Rita ein absolutes No Go. ("Ich habe neulich im Top Shop eine Perücke aufgesetzt und dachte nur: ‚nie wieder!'). Ganz begeistert war sie, als sie sah, wie ihre jungen Fans ihren Stil annehmen - wie z.B. jüngst bei einem Showcase in London. "Die ganze erste Reihe mit rotem Lippenstift! Jawoll. Das war scharf."

Obgleich sie bei einer Modellagentur unter Vertrag steht, ist es natürlich die Musik, mit der sie glänzen möchte. Wie z.B. mit der Debütsingle "RIP", ihrer Ode an eine verlorene Liebe. Der Song bewegt sich an der Periphere zwischen Pop, R&B, Rock, Rave und erhielt zu guter Letzt ein Zuckerguß-Finish aus 100% Liebeskummer. Ein Song, der dich sofort beim ersten Hören packt. Geschrieben wurde er vom augenblicklichen Meister des Beziehungsdrama-Liedguts, HipHop-Connaisseur Drake. "Ich war ziemlich in Drake verknallt", gibt Rita zu, "und als ich ihn dann traf, war er der netteste Typ, den man sich vorstellen kann. Zwischen uns entwickelte sich schließlich eine großartige Freundschaft. Ich kann es immer noch nicht glauben, dass er mir so einen fantastischen Song gegeben hat". Produziert wurde "RIP" von den Titanen des britischen Underground/Overground-Crossover-Dance-Genres, Chase and Status. Tinie Tempah steuerte einen Gast-Rap bei. "Ich wollte die Sache so britisch wie möglich halten", erklärt Rita Ora, "ich repräsentiere doch das Vereinte Königreich". Doch trotz der unschlagbaren Fünf-Sterne-Features ist "RIP" Rita Oras offizieller Startschuss. Es ist es ganz alleine ihr Ding.

Doch Rita hat noch eine ganze Menge mehr zu bieten. Ihr Debütalbum hat die Qualität und Klasse, im Scheinwerferlicht der Weltöffentlichkeit zu bestehen. Jay Zs Roc Nation-Label machte den Release zu seiner Top-Priorität und die HipHop-Legende ließ es sich darüber hinaus nicht nehmen, die junge Britin bei einem Überraschungsbesuch bei einer der wichtigsten US-Radiostationen, Z100, der amerikanischen Öffentlichkeit persönlich vorzustellen. "Ich war so unglaublich nervös", erinnert sie sich, "aber auch extrem begeistert".

Die Liste derjenigen, die Schlange standen, um mit ihr zu arbeiten, liest sich wie die Preisträger-Verzeichnis einer Awardhow - von Underground-Helden bis hin zu Mainstream-Größen. So finden sich in den Albumcredits neben Drake und C&S u.a. auch Diplo, Switch, Stargate und The Dream. "Ich kann gar nicht glauben, dass diese ganzen Leute mir überhaupt die Chance gegeben haben, mit ihnen zu arbeiten", sagt sie, "ganz zu schweigen davon, wie sehr sie sich in mein Album eingebracht haben".

Das Ergebnis ist ein erster Schritt in Richtung weltweiter, monopolistischer Pop-Marktbeherrschung. "Ich musste den Popinstinkt erst noch lernen", erklärt sie. Dieser macht sich nun insbesondere bei der Girls-Night-Out-Hymne "Party And Bullshit" bemerkbar. "Der Text sollte tough sein, weil der Song so eingängig ist. Ich wollte diesen Twist. Das Stück handelt davon, am Morgen aufzuwachen und sich gleich wieder einen Whiskey reinballern zu wollen". Fünf Sekunden lang schaut verlegen zu Boden. "Wir haben das doch alle schon einmal erlebt, oder nicht?" Zu ihren weiteren Favoriten gehören u.a. "Rock The Life" - eine aberwitzig catchy Midtempo-R&B-Nummer - und die formvollendete Ballade "Love And War". Doch die Welt kann und soll sich ihre eigenen Lieblinge heraus picken.

Doch jetzt ist es erst einmal an der Zeit, dass Rita Ora mit einem Kopfsprung ins Musikbiz eintaucht und der Welt ihr einzigartiges Talent präsentiert - Slots im Tour-Vorprogramm von DJ Fresh und Coldplay (!) sind bereits gebucht. "Ich bin so aufgeregt", sagt sie einmal mehr, "aber jetzt gilt es. Ich habe keine Ahnung, was mich erwartet, aber ich muss mich einfach reinwerfen. Ich muss es einfach tun."

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