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Riss im Glück: Diagnose: Querschnittlähmung - Wie ich wieder auf die Beine kam [Gebundene Ausgabe]

Stephan Kulle
4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (16 Kundenrezensionen)

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Kurzbeschreibung

19. August 2003
»Natürlich ist das ein Wunder« – Wie Stephan Kulle wieder gehen lernte Mit 23 Jahren hatte Stephan Kulle einen Autounfall. Diagnose: Querschnittlähmung. Heute steht er wieder fest auf beiden Beinen. Eine unglaubliche, bewegende Geschichte, die nicht nur Betroffenen Mut machen kann. Stephan Kulle ist einer, dem eigentlich alles gelang. 1967 wurde er im Eichsfeld, in der DDR, geboren. Als Theologiestudent und Leiter einer Jugendband erregte er die Aufmerksamkeit der Stasi. Nach dem Mauerfall studierte er Theologie in Münster und sollte zum Studium nach Rom gehen. Und dann kam alles ganz anders. 1991 hatte er einen Autounfall. Diagnose: inkomplette Querschnittlähmung. Die Vorgabe der Krankenkasse lautete, den Patienten »rollstuhlfähig« zu machen. Aber: Stephan Kulle kann wieder gehen. Schon 14 Monate nach dem Unfall nahm er das Studium wieder auf, begann als freier Mitarbeiter im WDR-Landesstudio Münster, wechselte 1995 zum ZDF in die Kirchenredaktion, zum Abendmagazin und später zum heute-Journal – alles im Rollstuhl, später auf Krücken, dann fest auf beiden Beinen. »Natürlich ist das ein Wunder«, sagt er, »aber dazu musste eine Menge zusammenkommen.« Der medizinische Hintergrund seiner Heilung: Durch den Unfall wurde das Rückenmark verletzt. Ein paar Nervenbahnen blieben aber unversehrt. Bei 80 Prozent aller Querschnittlähmungen sei das so, sagt Kulle. Also habe er seinem Gehirn beigebracht, mit dem Befehls-Transport auf die unversehrten Nerven auszuweichen, um in den Muskeln die Kettenreaktionen auszulösen. Und dann fing es mit den Fingern an, ganz langsam. Dann immer weiter. Das alles ist nicht allein sein Verdienst. Freunde, Ärzte und Physiotherapeuten haben ihn sehr unterstützt. Sie hatten selber Freude daran, dass da ein junger Mann wieder auf die Beine kommen wollte und bei all dem fröhlich blieb.

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 240 Seiten
  • Verlag: Kiepenheuer&Witsch; Auflage: 1 (19. August 2003)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3462033158
  • ISBN-13: 978-3462033151
  • Größe und/oder Gewicht: 21,8 x 14,4 x 2,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (16 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 522.435 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

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"Dieses Buch sollte zur Pflichtlektüre all derer werden, die sich mit der Sinn- und Kostenfrage aufwändiger Behandlungsmethoden zu beschäftigen haben." Spätestens diese seriöse Empfehlung Dr. Gerhard Exners, Chefarzt im Querschnittgelähmtenzentrum des Berufsgen. Unfallkrankenhauses Hamburg, macht deutlich, dass es sich hier keineswegs um den x-ten wie auch immer gearteten "Seelischen Schadensbericht" eines gebeutelten Promis handelt.

Stephan Kulle, am Beginn einer viel versprechenden Karriere stehend, wurde 1991 Opfer eines Autounfalls. Diagnose: Querschnittlähmung. Dass der sympathische ZDF-Nachrichtenmann heute wieder gehen kann, grenzt an ein medizinisches Wunder. Von nichts anderem als diesem Leidensweg handelt sein Bericht.

Sein Leben vor dem Unfall streift Stephan Kulle nur kurz. Es ist nicht das Thema. Geboren und aufgewachsen im Eichsfeld in der DDR, einer katholischen Enklave, entschied sich der lebenslustige Junge schon früh für das Theologiestudium, das er nach dem Mauerfall in Münster fortsetzte. Zwei Jahre später dann das Unfassliche. Ein unachtsamer WG-Kamerad (der unversehrt davonkam) verursachte den Auffahrunfall, der Kulles junges Leben so nachhaltig veränderte.

Es war wohl die Mischung aus tiefer Gläubigkeit und unbändigem Lebenswillen, die ihn den nun folgenden Leidensweg aus Operationen und Reha-Maßnahmen bewältigen ließ. Schnelle "Rollstuhlfähigkeit", so die Maßgabe der Krankenkasse, war für Kulle keine Option.

Sein Hoffnungsansatz: Das Rückenmark war zwar beschädigt, einige Nervenbahnen jedoch intakt geblieben. Der Leser vermag die schmerzliche Prozedur nachzuvollziehen, in der der Patient in winzigsten Schritten und unter ungeheuren Strapazen seine Bewegungsfähigkeit wiedererlangte. Rollstuhl, Krücken -- schließlich trugen ihn wieder die eigenen Beine. 14 Monate nach dem Unfall nahm Kulle das Studium wieder auf und begann mit der Planung seiner Fernsehlaufbahn.

Stephan Kulle hat sein Leben zurück gewonnen. Nun gibt er sein Wissen weiter. Wie stehen die Heilungschancen bei Querschnittgelähmten? "Krankenkassen und andere Härtefälle", wie auch tabuisierte Themen ("Unter der Gürtellinie") werden ohne falsche Scham angesprochen. Querschnittgelähmten in ähnlicher Lage wird dieses uneitle und Mut machende Buch ohne Zweifel Hoffnung auf Heilung und seelische Stärkung bieten. --Ravi Unger

Pressestimmen

"Wir haben uns in meiner Sendung kennen gelernt, ich fand seine Geschichte irrsinnig spannend. Der Mut, die Aufrichtigkeit und der Kampfeswille von Stephan haben auch die Zuschauer sehr bewegt. Ganz selten hatten wir nach einer Sendung so starke Resonanz und so viele Anfragen." (Johannes B. Kerner)
"Stephan Kulle war immer ein fröhlicher Mensch - auch im Rollstuhl oder auf Krücken. Nun läuft er wieder. Vielleicht ist die Fröhlichkeit das Geheimnis seines Erfolges." (Wolf von Lojewski)
"Querschnittlähmungen erfordern eine sorgfältige, umfassende und oft langwierige Behandlung, wie Stephan Kulle eindrucksvoll beschreibt. Deshalb wäre es unverantwortlich, diese Therapie aus Kostengründen abzukürzen." (Dr. Gerhard Exner, Chefarzt des Querschnittgelähmtenzentrums, Berufsgen. Unfallkrankenhaus Hamburg)

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
19 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kämpfen! 16. März 2004
Von S. Morlok
Format:Gebundene Ausgabe
Ich habe Ähnliches durchmachen müssen wie Herr Kulle und ich habe sein Buch als sehr Mut machend empfunden. Ärzte machen einem kaum Mut, aber man sucht nach dem rettenden Strohhalm eines vergleichbaren Schicksals, um für sich selbst Hoffnung zu schöpfen.
Jedes Bisschen an Information für Betroffene und deren Freunde und Familie (!!!!) ist unglaublich wichtig. Weil man sich der Katastrophe des "zerbrochenen" Lebens ohnehin gänzlich hilflos ausgeliefert sieht.
Ich habe mich an vielen Stellen wieder gefunden.
- Die Zustände in Kliniken, oft ignorante, aber manchmal auch sehr gute Ärzte, Pflegenotstand und Unwissenheit, Schmerzen, das mit-leiden von Familie und Freunden oder deren kapitulierender Rückzug. Quälende Therapie, die einen scheinbar auf der Stelle treten lässt. Das langsame Annehmen eines neuen Leben - und das häppchenweise zurück Erkämpfen von Selbstständigkeit.

Das Buch ist absolut ungeschönt und wahr. Und nicht nur für Leute lesenswert, die im Rollstuhl sitzen!

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25 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Man taucht ein in eine fremde Welt 19. August 2003
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
Ein Buch, das mich tief berührt hat - Stephan Kulle beschreibt sehr faszinierend, wie er nach seinem Unfall wieder auf die Beine kam; mal weint man - mal lacht man mit ihm, während man dieses Buch liest. Man erfährt etwas von der medizinischen Seite; im Vordergrund steht aber die persönliche Auseinandersetzung mit der neuen Situation und wie Stephan Kulle lernte, wieder zu laufen. Den Schmerz, die anfängliche Verzweiflung nach dem Unfall - all das bringt der Autor gut rüber. Aber auch die Lebenskraft, die er ausstrahlt und die Zuversicht - und das hilft einem auch selbst, das Leben im positiven Licht zu sehen.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen empfehlenswert 17. Dezember 2006
Format:Gebundene Ausgabe
Riss im Glück, half mir sehr bei der Motivation meines Mannes direkt nach dem Unfall, bei dem er eine inkomplette Querschnittlähmung erlitt. Viele Bereiche berührt Kulle zwar nur oberflächlich (was angesichts seines Bekanntheitsgrades aber auch verständlich ist)aber zeigt absolut den "Weg nach VORN" auf.
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Die neuesten Kundenrezensionen
5.0 von 5 Sternen Querschnittlähmung und ich (und die anderen)
Wir sind selber betroffen und haben über seine Homepage viele nützliche Hinweise bekommen. Daraufhin haben wir uns entschlossen sein Buch zu lesen. Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von ass_01 veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Riss im Glück
Ich bekam dieses Buch im Krankenhaus von einer Mitpatientin zum Lesen und habe es regelrecht "verschlungen". Lesen Sie weiter...
Vor 5 Monaten von Sigrid Zech veröffentlicht
2.0 von 5 Sternen Riss im Glück
Das Buch ist sehr hilfreich. Man kann sich gut in die Situation einfühlen ! Es git einem ein bisschen Hoffnung.
Vor 12 Monaten von Matthias veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Sympathisch, authentisch, kompetent
Stephan Kulle gelingt ein packendes und persönliches, gleichzeitig sehr hintergruendig und kenntnisreich geschriebenes Buch, das sein Leben als Halswirbelsäulenverletzter... Lesen Sie weiter...
Vor 13 Monaten von Annette veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Riss im Glück
Dieses Buch wurde mir von einer Kollegin empfohlen. Leider kann ich Begeisterung nur bedingt teilen. Lesen Sie weiter...
Vor 19 Monaten von Fräulein Pruselise veröffentlicht
1.0 von 5 Sternen Wunderheiler... Sektenartig
Also ich will den Fall selbst nicht bewerten.
Aber das Buch ist in einen Stil geschrieben - den ich einfach nicht ernst nehmen kann.

Ein klarer Fehlgriff. Lesen Sie weiter...
Vor 21 Monaten von jackyfive veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Riss im Glück
Ich habe das Buch von Stephan Kulle als selbst Betroffene mit großem Interesse gelesen. Sicherlich werden hier hilfreiche Tips gegeben, es bleibt natürlich jedem... Lesen Sie weiter...
Vor 21 Monaten von katta veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Riss im Glück
Der Grund für den Kauf dieses Buches war meine Neugier. Ich wollte wissen wie ein Mensch psychisch mit dieser Herausforderung umgeht. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 12. November 2010 von Jenny
5.0 von 5 Sternen Wunderbarer Schreibstil!
"Riss im Glück" ist Stephan Kulles erstes Werk. Dies merkt man dem Buch des Journalisten und Theologen jedoch keinesfalls an. Lesen Sie weiter...
Am 4. Juni 2005 veröffentlicht
2.0 von 5 Sternen Leider zu oberflächlich
Das Buch " Riss im Gück " von Stephan Kulle ist dramatisch und interesant geschrieben. Es zeigt deutlich das Fehlverhalten mancher Ärzte und einiger Pflegekräfte. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 21. September 2004 von Tim Simon
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