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Die zahlreichen Hymnen auf diesem heiß ersehnten ersten großen Album mit der E Street Band seit 18 Jahren sind subtiler als alle anderen aus der Zeit von Born To Run. Aber die einzelnen Elemente sind hier alle wiederzufinden: die fröhlich rockende Stimmung von "Countin' On A Miracle", "Mary's Place" und "Waitin' On A Sunny Day"; die düsteren Obertöne von "Further On Up The Road"; das verblüffende Gitarrensolo am Schluss von "Worlds Apart", einem dramatischen Stück mit Anklängen an arabische Musik, in dem die unglückliche Liebe zwischen einer Muslimin und einem "Ungläubigen" geschildert wird.
Obwohl die meisten dieser Songs von Tod und Tragödie handeln, bleiben sie inspirierend. Die Texte sind schon faszinierend, aber noch bemerkenswerter ist, wie gut The Rising als episches Rock-'n'-Roll-Werk rüberkommt, da es unter dem Einfluss von Rockabilly, Soul, Doo-Wop, Hardrock, Country und sogar Industrial steht. Wenn The Rising gut ist, ist es sogar außergewöhnlich. Und wenn es mal nicht außergewöhnlich ist, dann ist es aber immer noch außerordentlich gut. --Bill Holdship
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Sensationell,
Von Moorkater "Rockfan" (Gifhorn) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: The Rising (Audio CD)
Ich habe vor wenigen Tagen zufällig auf 3SAT am Samstagmittag Ausschnitte vom Konzert in Barcelona aus dem Jahr 2002 von der "Rising-Tournee" gesehen und muß zugeben, daß ich vorher nur den Titeltrack "The Rising" vom Radio her kannte, also typischer Springsteen Sound eben. Aber dieser Konzertmitschnitt hat mich fast vom Sessel gerissen und ich mußte diese CD unbedingt haben. Seitdem läuft die CD bei mir rauf und runter. So eine abwechslungsreiche und perfekte Rockmusik habe ich schon lange nicht mehr gehört, da ist ja fast jeder Titel genial gemacht. Für mich unbegreiflich, daß in unserer Radiolandschaft außer "The Rising" von den anderen Stücken so gut wie nichts zu hören war ! Meine Favoriten: Worlds Apart, Mary's Place, Nothing Man und My City of Ruins
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12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Abwechslungsreich - Springsteens Meisterwerk,
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: The Rising (Audio CD)
Es wurde viel Wirbel vor der Veröffentlichung des neuen Longplayers von Bruce Springsteen gemacht und so war ich doch recht skeptisch was mich da erwartete. Das Album sollte von den Eindrücken des 11. September 2001 geprägt sein - wie sieht sowas aus?Ich wurde überrascht - und das positiv. Keine düsteren Texte, welche ein Ereignis erzählen, sondern Andeutungen verpackt in wunderschön anzuhörenden Texten. Und dies in sehr abwechslungsvoller weise - hier wechselt sich der typische Springsteen Mainstream mit Radio-Pop und wunderschönen Balladentönen ab - Melodien und Texte, die man auch nach dem Hören noch im Ohr hat und welche fast süchtig machen können. Alles in allem ein grandioses Werk von Bruce Springsteen auf dem bestimmt für jeden etwas dabei sein wird - wenn nicht gar alles. Für mich bestimmt DAS ALBUM DES JAHRES 2002! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
einmalig!,
Von wa-tec (Freiburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: The Rising (Audio CD)
Bruce Springsteen veröffentlicht nach langen Jahren wieder ein Album mit der E-Street-Band, das sich dazu noch thematisch mit dem 11. September beschäftigt. Dass er mit dieser Tatsache große Erwartungen geweckt hat ist ebenso klar, wie die Tatsache dass manche Leute ihre Probleme damit haben werden. Zunächst gilt es aber zu sagen, dass der „Boss" hier den Erwartungen durchaus gerecht wurde und ein ausgezeichnetes Album abgeliefert hat.Angesichts der Ereignisse mit denen sich Springsteen in den Texten auseinandersetzt ist es verständlich, dass manche damit nicht einverstanden sind. Aber es ist immerhin nicht irgendjemand der hier singt sondern Bruce Springsteen, also jemand der solche Alben wie Darkness On The Edge Of Town, Nebraska oder Tunnel Of Love veröffentlicht hat und dazu noch der wahrscheinlich beste und einflussreichste lebende amerikanische Rockstar ist, jemand der es immer verstand die Gedanken eines jeden so treffend zu formulieren ohne künstlich oder unehrlich zu wirken. Also muss man es ihm einfach abnehmen, dass er es auch auf The Rising ernst meint, was er auch selbst so gesagt hat. Völlig frei von Patrioismus oder Rachegedanken verarbeitet er hier das Thema Verlust angeregt durch den 11.September. Nicht viele Songs müssen explizit auf dieses Ereignis bezogen werden („My City Of Ruins") manche dagegen schon („Empty Sky", „Paradise"). Dennoch schafft es Springsteen auch hier respektvoll zu bleiben und bestückt seine Texte mit Eindrücken, Gefühlen und Bildern, die jedem der den 11.September miterlebt hat fast unheimlich bekannt vorkommen müssen („Too much room in my bed, too many phone calls / How's everything, everything?", „The sky's still, the same unbelievable blue", „I want a kiss from your lips / I want an eye for an eye / I woke up this morning to an empty sky"), schliesslich hat er selbst es aus nächster Nähe mitverfolgt. Trotzdem verbreitet das Album Optimismus und Hoffnung, aber ohne Aggressionen zu wecken. In „Paradise" erzählt Springsteen gar aus der Sicht eines Attentäters. Der zum Heulen schöne Song ist einer seiner ergreifendsten überhaupt. Musikalisch gelingt es Springsteen wieder gute Rocksongs zu schreiben, wobei der Sound manchmal an frühere Tage erinnert, z.B. bei „Waiting For A Sunny Day" oder „Mary's Place", die zu den Highlights der Platte zählen und auch live funktionieren. Wer Springsteen bezichtigt in Pop abzurutschen oder kitschig zu werden, sei an seine ersten Alben erinnert. Bei „Worlds Apart" sollte man sich nicht von der Weltmusik ablenken lassen, es steckt nämlich ein unheimlich guter Rocksong darunter und das ganze kann keinesfalls als misslungen bezeichnet werden. Der Titeltrack ist zu Recht für den Grammy nominiert und kann sich durchaus mit Springsteens früheren Hits messen. „You're Missing" ist wohl der vezweifeltste Song des Albums, der eigentlich keine Hoffnung weckt, aber einer der besten des Albums ist. Das abschließende „My City Of Ruins" schrieb er vor einigen Jahren für seine fast-Heimatstadt Asbury Park, es passt aber fast unheimlich gut zu New York. The Rising überzeugt also fast ausnahmslos. Wahrscheinlich wäre niemand anders mehr qualifiziert sich in einem Rock/Pop Album mit dem 11.September auseinanderzusetzen als Bruce Springsteen. Und niemand hätte es so gelungen getan wie er. Gerade verglichen mit dem was heutzutage sonst so auf den Markt geworfen wird befindet er sich sowieso in einer anderen Dimension, deshalb 5 Sterne. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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