Kurzbeschreibung
Transglobaler Alpenjazz heißt die wilde Mischung auf dem vorliegenden Album der Kerberbrothers Alpenfusion. Mit Bläsern, Gitarre und knackiger Percussion wähnt man sich auf einer südamerikanischen Fiesta, dann wird im Siebener-Takt gejodelt, mit Zither und Alphorn erdig gebluest, nun kommt die Ur-Alpine Scherrzither zum Einsatz. Anschließend wird das Hackbrett zum persischen Santur. Ein Ländler beginnt geheimnisvoll mit Alphorn und indischer Querfl öte und nimmt dann Fahrt auf, als die Solisten zu Trompete und Saxophon wechseln. Sogar ein virtuoses Orgelstück von Bach wird aufs Quintett verteilt. Komponiert sind die Stücke von Andreas Kerber, aber bei den Improvisationen gibt jeder Musiker Persönliches dazu. Die Wurzeln der drei Original-Kerber-Brüder sind knorrig und kräftig: Mit den Eltern waren sie die Allgäuer Volksmusik- Familie schlechthin und standen auf der Bühne, sobald sie laufen konnten. Dieses Erbe mit dem Sound von Heute zu verbinden, erfordert einen akrobatischen Spagat zwischen Frontline und Tradition. Diesen kitschfrei durchzustehen, ist eine reife Leistung und macht ihnen niemand so leicht nach. Individualität und Wiedererkennungs-Wert der Kerber-Brüder sind extrem hoch. Mit wem wollte man sie verwechseln? Wer also statt ödem Mainstream mal was anderes, Verrücktes sucht, der ist hier richtig. Kerberbrothers Alpenfusion RISING ALPS