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Risikogesellschaft
 
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Risikogesellschaft [Taschenbuch]

Ulrich Beck
4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (17 Kundenrezensionen)

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Taschenbuch EUR 12,50  
Taschenbuch, 2003 --  


Produktinformation

  • Taschenbuch
  • Verlag: Suhrkamp; Auflage: 1 (2003)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3518124323
  • ISBN-13: 978-3518124321
  • Größe und/oder Gewicht: 17,6 x 10,6 x 2,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (17 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 325.690 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Pressestimmen

"Wer wie Beck sich bewußt zwischen alle theoretischen Stühle setzt, um in diesem begrifflichen Niemandsland Verunsicherung und Erkenntnis zu erfahren, kann mit Lob von solchen Lesern rechnen, denen die Lektüre eines Buches nicht zur Bestätigung, sondern zur Widerlegung ihrer Überzeugung dient." Rainer Erd, Frankfurter Rundschau, 21. Oktober 1986

Kurzbeschreibung

»Wer wie Beck sich bewußt zwischen alle theoretischen Stühle setzt, um in diesem begrifflichen Niemandsland Verunsicherung und Erkenntnis zu erfahren, kann mit Lob von solchen Lesern rechnen, denen die Lektüre eines Buches nicht zur Bestätigung, sondern zur Widerlegung ihrer Überzeugung dient.« Rainer Erd, Frankfurter Rundschau, 21. Oktober 1986

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Die 'Risikogesellschaft' von Beck ist mitlerweile ein Klassiker der soziologischen Literatur, an dem niemand vorbei kommt, der sich mit dem Thema Risiko auseinandersetzt. Als Hauptthese wird behauptet, daß die Klassengesellschaft in der (Post-)Moderne durch eine Risikogesellschaft abgelöst worden ist, in der nicht länger die Ungleichheit der materiellen Verteilung sondern der Risiken soziale Gruppen voneinander trennt. Ebenso wird auf die neuen Qualitäten moderner industrieller und technologischer Risiken eingegangen, die sich vor allem durch ihre Diffusheit und Globalität auszeichnen. Mir persönlich hat das Buch stilistisch recht gut gefallen, weil es auf unorthodoxe Weise und verständlich eine neue Sicht der Dinge vermittelt (auch wenn es Mitte der 80'er Jahre geschrieben wurde). Schließlich ist mit diesem Buch die aktuell immer noch brodelnde Diskussion um das Konzept der 'Postmoderne' in der Soziologie mit ausgelöst worden. Trotzdem ist natürlich an Beck's Vorgehen viel Kritik möglich: sein theoretischer Ansatz ist weder empirisch untermauert, noch ist die Theorie wirklich konsistent. Fazit: Wer sich soziologisch und sozialwissenschaftlich mit den Themen 'Risiko'und 'Postmoderne' auseinandersetzt kommt an diesem Buch nicht vorbei! (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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32 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Soziologische Arbeiten zu gegenwärtigen Gesellschaftskulturen haben zur Zeit Hochkonjunktur und die Zahl der Bindestrichgesellschaftsbegriffe ist in den 90er Jahren explosionsartig angestiegen. Die Bandbreite reicht von der Arbeitsgesellschaft über die Erlebnisgesellschaft und Leistungsgesellschaft bis zur Zivilgesellschaft. Ulrich Beck hat sich mit seinem 1986 erschienen Buch „Die Risikogesellschaft" schon sehr zeitig in diese Reihe eingereiht, seiner Konzeption der modernen Gesellschaft des späten zwanzigsten Jahrhunderts aber die meiner Meinung nach umfassenste und schlüssigste theoretische Grundlage unterbaut. So behauptet er einen radikalen Kontinuitätsbruch in der Entwicklung der Moderne, welcher die Trennung von Erster und Zweiter Moderne rechtfertigt. Waren es in der Ersten Moderne die Traditionen und die Strukturen einer vorindustriellen und vormodernen Gesellschaft, die im Zuge der Industrialisierung und Modernisierung aufgebrochen wurden, so geraten nun die Traditionen und Strukturen der Moderne selbst unter den Druck des sozialen Wandels. Beck kennzeichnet diesen Prozeß mit dem Begriff „Reflexive Modernisierung". Diesen sozialen Wandel weißt Beck nun in allen wichtigen gesellschaftlichen Teilbereichen und in der Veränderung ihrer Beziehungen untereinander nach. Als Schlagwort bekannt geworden, ist der Begriff der Individualisierung, der nichts anderes meint, als daß der Mensch in der Zweiten Moderne aus den Traditionen und Strukturen der Ersten Moderne, der industriegesellschaftlichen Moderne entlassen wird und damit ein hohes Maß an Sicherheit und Orientierung verliert. Dieser Prozeß wird nun von Beck aber in den Zusammenhang von vermehrter Produktion von Umweltrisiken und -bedrohungen, Umstrukturierungen des Arbeitsmarktes und des Arbeitsverhältnisses allgemein und der Politik gestellt, der die Radikalität des Wandels, der uns heute noch tagtäglich umweht deutlich macht. So enthält dieses Buch fruchtbare Ansätze für viele andere Bereiche der Soziologie, wie Wirtschafts- und Industriesoziologie, Soziologie persönlicher Beziehungen, Erziehungssoziologie, Kultursoziologie u. a. m. Das Buch ist nicht perfekt, der weitgespannte Rahmen läßt natürlich eine gewisse Tiefe vermissen, was dem allerdings Autor nicht negativ anzurechnen ist. Es ist vielmehr auch die Stärke des Buches, daß andere Autoren, die einige Lücke ausfüllen oder die Analysen tiefer vorantreiben, in dieses umfassende Konzept der Risikogesellschaft eingeordnet werden können und damit läßt sich dann auch ein wenig Orientierung bringen in die Flut von Gesellschaftsbegriffen. Fazit: Das Buch läßt begriffliche Schärfe, exakte empirische Überprüfung von Hypothesen, vermissen, ist ein wenig unstrukturiert und nicht frei von Wiederholungen. Und ich glaube, Ulrich Beck hat es auch nicht geschrieben, um den Methodikern in den Sozialwissenschaften eine Freude zu machen. Sein Werk bringt eine sensible Zeitdiagnose, die heute, fünfzehn Jahre später nicht obsolet ist, es wagt Prognosen, die heute als zutreffend angesehen werden können, und es vermittelt ein grundlegendes Verständnis von der Zeit, in der wir alle leben.
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29 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
Wer in der Soziologie oder verwandten Wissenschaften mitdiskutieren möchte, sollte Beck gelesen haben - im Original. Allerdings ist die "Risikogesellschaft" ungeheuer langatmig (eben ganz im Stil der Wissenschaft) und trägt nicht immer zur begrifflichen Präzision bei: Hier könnte Beck noch einiges von den Philosophen lernen, denn nach 373 Seiten reiner Text ist eine Definition von Begriffen wie "Individualisierung" oder "soziale Ungleichheit" noch immer nicht in Sicht. Dafür entschädigt der Preis ganz erheblich.
Für die Kritiker sei zweierlei zum Trost anzufügen. Erstens: Wem die "Risikogesellschaft" zu langatmig ist, kann getrost auf die "Kurzfassung" [jenseits von Stand und Klasse, ca. 40 Seiten]zurück greifen. Beck hat mit der "Risikogesellschaft" "nur" eine erweiterte Fassung seines einschlagenden Artikels von 1983 vorgelegt, die wohl eher von Liebhabern freiwillig und von gequälten Studenten unfreiwillig verschlungen (oder heruntergewürgt) wird.
Zweitens: Das Buch gehört zwar zu den Klassikern der Soziologie, ist aber - eben wie alle Klassiker - nicht auf dem neuesten Stand der Dinge. Allzu viel Kritik an "dem Weg in eine andere Moderne" erübrigt sich damit, weil jeder für sich selbst beurteilen kann, ob und in wie weit Becks teilweise äußerst düstere Prophezeihungen über die Risiken quer zu allen Schichtlagen eingetroffen sind.
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Ein Klassiker
Seltsam, dass sich in einer so schnelllebigen Zeit immer noch Klassiker finden lassen. Eigentlich ein Widerspruch in sich? Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von Markus veröffentlicht
Der Weg in eine risikobehaftete Moderne
Ulrich Beck 1986 erschienenes Buch »Die Risikogesellschaft« ist der Versuch, die gesellschafltiche Wandlungen am Ende des 20. Jahrhudnerts zu interpretieren. Lesen Sie weiter...
Vor 6 Monaten von Leser veröffentlicht
tja...
Es kann schon sein, dass dies die beste soziologische Gegenwartsdiagnose ist, das spricht allerdings nicht gerade für die anderen...

Der Autor (U. Lesen Sie weiter...
Vor 14 Monaten von Logos Sophos veröffentlicht
Bewertung
Der bestellte Artikel war entsprechend der Beschreibung in einem guten Zustand und die Lieferung war sehr schnell!
Bin voll und ganz zufrieden...
Vor 19 Monaten von Christina Medrow veröffentlicht
Eines der sozialwissenschaftlichen Must-Haves
Einer der ganz großen Klassiker für angehende Soziologen, Volkswirte und Politologen. Was hier ausgeführt wird, gilt im Grunde auch heute. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 31. März 2010 von RMS
gut angefangen, aber immer schlechter geendet
Anlässig meines Soziologiestudiums habe ich mich mit Beck beschäftigen dürfen. Er gilt als mittlerweile als Klassiker und Mitbgründer der Postmoderne. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 26. Januar 2010 von Ein Kunde
Zustandsbericht des Jahres 2009/ 2010
Der Soziologe Ulrich Beck stellt nicht nur das Charakteristikum der Ausbildungsmodifizierung in seiner Publikation Risikogesellschaft. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 14. Januar 2009 von Diana Achtzig
Der Klassiker der 80-er, für unsere kurzatmige Zeit noch lesbar?
Ulrich Beck war in den 80-er Jahren der Shooting Star nicht nur der Soziologie, sondern auch der Medien. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 1. Dezember 2008 von Serenus Zeitblom
Im Rückblick und ....
... zum Jahrestag von Tschernobyl eine interessante Wiederbelebung einer 20jährigen Theorie. Nur eben als Rückblick unter dem Vergleich, ob Theorie zur Wahrheit geworden... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 27. April 2006 von kpoac
Diagnose des gesellschaftlichen Wandels am Puls der Zeit
Ulrich Beck hat mit "Risikogesellschaft" eine treffende Analyse des Zeitgeistes im auslaufenden 20. Jahrhundert geliefert. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 12. Dezember 2005 von Rolf Dobelli
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