Möchten Sie verkaufen? Hier verkaufen
Risiko Deutschland. Krise und Zukunft der deutschen Politik.
 
Größeres Bild
 
Den Verlag informieren!
Ich möchte dieses Buch auf dem Kindle lesen.

Sie haben keinen Kindle? Hier kaufen oder eine gratis Kindle Lese-App herunterladen.

Risiko Deutschland. Krise und Zukunft der deutschen Politik. [Broschiert]

Joschka Fischer
3.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)

Erhältlich bei diesen Anbietern.


Weitere Ausgaben

Amazon-Preis Neu ab Gebraucht ab
Sondereinband --  
Broschiert --  

Kunden, die diesen Artikel gekauft haben, kauften auch


Produktinformation

  • Broschiert: 340 Seiten
  • Verlag: Droemer Knaur; Auflage: Vollständige Taschenbuchausgabe, (1995)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3426800756
  • ISBN-13: 978-3426800751
  • Größe und/oder Gewicht: 18 x 11,6 x 2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 134.058 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Joschka Fischer
Entdecken Sie Bücher, lesen Sie über Autoren und mehr

Besuchen Sie die Seite von Joschka Fischer auf Amazon

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Die Stellung Deutschlands in Europa und die Richtung, die die künftige deutsche Außenpolitik einschlagen sollte -- dies sind die Themen von Joschka Fischers Buch Risiko Deutschland. Er geht mit großer historischer Genauigkeit der Frage nach, warum Deutschland in der Vergangenheit zunehmend einen Sonderweg eingeschlagen hat, der es zu einem Unruheherd für Europa hat werden lassen. Und der letzten Endes in die Katastrophen zweier Weltkriege mündete.

Fischer zeigt die historischen Entwicklungslinien, die zu dieser Situation führten. Ob es die erfolglose Revolution von 1848 oder der Versuch der Weimarer Republik war, ein freies und demokratisches Deutschland zu bilden, keine dieser Entwicklungen hat es vermocht, gegen den Widerstand der herrschenden Eliten wirklich dauerhafte demokratische Reformen durchzusetzen. Erst die Spaltung Deutschlands infolge des Kalten Krieges und die Westorientierung der Bundesrepublik führte zu einer europäischen Ausrichtung West-Deutschlands, die aber im Nachklang der Vereinigung gefährdet sein könnte. Schon machen sich Stimmen bemerkbar, die eine nationale Politik fordern statt europäischer Integration. Und genau dagegen schreibt Fischer energisch an: Er sieht eine sichere Zukunft Deutschlands nur in einer europäischen Ausrichtung. "'Europa zuerst!' muß der Basissatz aller deutschen Außenpolitik bleiben" ist Fischers prägnanter Standpunkt.

Spätestens mit diesem 1994 geschriebenen Buch beweist Joschka Fischer, daß er sich vom Umweltideologen zu einem Politiker gewandelt hat, der sich kenntnisreich auch mit anderen Problemfeldern der Politik auseinandersetzt. Fischer zeigt bereits mit diesem Werk seinen Sachverstand über eine Materie, die er vier Jahre später als deutscher Außenminister verwaltet. Und er liefert ein deutliches und klar in der Geschichte verankertes Ja zu Europa. --Joachim Hohwieler

Kurzbeschreibung

Nach der Wiedervereinigung und der Auflösung des Ostblocks stellt sich die Frage nach der neuen Rolle Deutschlands in der Welt. Westbindung oder Rückzug aufs Nationale, Weltpolitik und deutsche Hegemonie: zwischen diesen Polen bewegt sich der Streit um die künftigen innen- wie außenpolitischen Positionen. Im historischen Rückblick zeigt sich Deutschland nur zu oft als Gefahrenherd in der Mitte Europas. Joschka Fischer, der leidenschaftlich für die europäische Integration und die Westbindung plädiert, sieht zum ersten Mal die Chance, das Risiko Deutschland endgültig zu bannen.

Welche anderen Artikel kaufen Kunden, nachdem sie diesen Artikel angesehen haben?


Vorgeschlagene Tags zu ähnlichen Produkten

 (Was ist das?)
Setzen Sie den ersten relevanten Tag hinzu (ein Schlüsselwort, das mit diesem Produkt in engem Zusammenhang steht).
 

 

Eine digitale Version dieses Buchs im Kindle-Shop verkaufen

Wenn Sie ein Verleger oder Autor sind und die digitalen Rechte an einem Buch haben, können Sie die digitale Version des Buchs in unserem Kindle-Shop verkaufen. Weitere Informationen

Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
118 von 136 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Broschiert
Zitat aus Fischers Buch:

"Deutschland muß von außen eingehegt, und innen durch Zustrom heterogenisiert, quasi verdünnt" werden."

J. Fischer (Die Günen): Risiko Deutschland

Nach meiner Ansicht muß man sehr lange suchen bis man in der Geschichte eine perfidere Strategie zur Zerstörung des eigenen Volkes findet.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
6 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von H. Weber
Format:Broschiert
Dieses Buch ist eine gut recherchierte und aufbereitete Abhandlung, deren argumentative Stoßrichtung sich 15 Jahre nach ihrem Erscheinen, aber das ist nur meine persönliche Einschätzung, retrospektiv als irrig abzeichnet.

Die Hauptforderung des Buches lautet: Deutschland muss auch nach der Einheit konsequent den Weg der Westbindung und europäischen Einigung weitergehen.

Die Axiome, aus denen sich diese Forderung ableitet, sind:
a) Die Globalisierung "wirkt universell und wird sich von keiner Macht der Welt aufhalten lassen" (S. 9). Daher ist die "Rückkehr zum Nationalstaat" ein "historischer Irrtum" (14).
b) Dabei handelt es sich nicht um einen generellen, gleichermaßen gültigen Imperativ für die 192 Staaten der Welt, sondern dies gilt in einer anderen Qualität für Deutschland, da es historisch Europas Risikofaktor Nr.1 war (S. 76/77) und die "falsche Einheit" von 1990 (d.i. die nationalstaatliche anstatt der euroäischen Einigung) (S. 211) birgt die Gefahr eines erneuten deutschnationalen Revisionsversuches.

Zum Kontext: Um 1990 gab es vor allem im Ausland Skepsis, was die deutsche Einheit anging. Führende amerikanische Politikwissenschaftler prophezeiten deutsche Hegemonialbestrebungen, sodass man nicht zuletzt deshalb den "übereilten" (S.211) Vertrag von Maastricht und die Währungsunion durchboxte, um eine politische und wirtschaftliche Handlungsfähigkeit eines wiedervereinigten Deutschlands zu verhindern (ein "durchaus recht sympathische[r] Grund" (S. 211)).

Im Nachhinein stellt es sich (meiner Einschäzung nach) so da, dass man einerseits demokratische Legitimität gegen nur scheinbare technische Effizienz eintauschte, andererseits ein "Risiko Deutschland" zu bannen versuchte, das es nicht mehr gab. Letzteres muss natürlich Spekulation bleiben, aber jeder kann sich selbst die Wahrscheinlichkeit eines wiedervereinigten Deutschlands OHNE Vertrag von Maastricht und Währungsunion ausmalen, das in den letzten 10-15 Jahren national entfesselt nach Schlesien und Pommern einmarschiert wäre und ein Wettrüsten mit England gestartet hätte. Es war vielleicht 1952 die Intention hinter der EGKS - aber das überalterte, satte und schrumpfende Deutschland nach 1990 mit Westbindung und europäischer Integration "zähmen" zu müssen, das ist schon etwas weit hergeholt. Und ob es eine historische Notwendigkeit zur supranationalen EU gäbe, ist auch fraglich. Bislang wird das Fehlen eines europäischen "demos" und damit der demokratischen Legitimität nicht durch herausragende Effizienz in Sachen Klimawandelbekämpfung, Konfliktbewältigung oder Finanzmärktekontrolle aufgewogen.

Fischer sah dagegen die "demokratischen, zivilen und friedensstaatlichen Fundamente" (S. 14) in Gefahr, wenn der Nationalstaat nicht überwunden werde. Zu einer Zeit, in der die meisten Konflikte nicht mehr zwischen Nationalstaaten geschehen sondern in Form der vielzitierten "neuen Kriege", kann man sich schon fragen, wie die genannten Fundamente ausgerechnet durch die Abschaffung der nationalen Demokratie erhalten werden sollen.

Schlussendlich wirkt es auch teilweise befremdlich, mit welcher Vehemenz der spätere deutsche Außenminister das eigene Land als "Risiko", das es zu bannen gelte, ansieht. Ich kann mir ehrlich gesagt nicht vorstellen, dass es z.B. einen britischen Außenpolitiker gegeben haben könnte, der gemeint hätte, nachdem Großbritannien 1/4 der Weltbevölkerung unterworfen und von Kanada bis Neuseeland, von Südafrika bis Indien sein Regierungssystem und teilweise sogar seine Bevölkerung auf Kosten der ansässigen installiert hatte, sei es nun Zeit, das "Risiko Großbritannien" dadurch zu bannen, dass man die britische Souveränität an Brüssel und Straßburg verschenke. Das muss zwar nichts heißen, und es ist auch wichtig, dass man (auch wenn es andere weniger tun) Selbstkritik übt und den Rest der Welt nicht vermeintlichen nationalen Interessen unterordnet. Aber in diesem Falle scheint es mir etwas zuviel des Guten.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
8 von 47 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Lesenswert - Bedenkenswert 5. September 2003
Von Ein Kunde
Format:Sondereinband
Man muss Joschka Fischer nicht mögen, seiner Politik muss man nicht unbedingt zustimmen! Aber ich denke, es lohnt sich immer, sich mit seinen Äußerungen auseinander zu setzen. Seine exezellenten Reden und Fernsehauftritte sind immer nur eine Momentaufnahme. In seinen Büchern kann man verweilen, zurückblättern, sie zu einem anderen Zeitpunkt noch einmal zur Hand nehmen. Das lohnt sich - auch wenn man anderer Meinung ist. Zumindest ergeht mir das so. Die Bücher von J. Fischer sind nach meiner Einschätzung lesenswert und bedenkenswert - gerade wenn man andere Ansichten hat!
War diese Rezension für Sie hilfreich?

Kunden diskutieren

Das Forum zu diesem Produkt
Diskussion Antworten Jüngster Beitrag
Noch keine Diskussionen

Fragen stellen, Meinungen austauschen, Einblicke gewinnen
Neue Diskussion starten
Thema:
Erster Beitrag:
Eingabe des Log-ins
 


Aktive Diskussionen in ähnlichen Foren
Kundendiskussionen durchsuchen
Alle Amazon-Diskussionen durchsuchen
   
Ähnliche Foren


Lieblingslisten


Ähnliche Artikel finden


Anhand des Sachgebietes nach ähnlichen Produkten suchen:


Ihr Kommentar