Alexa ist eine immer noch junge Autorin, die berühmt geworden ist, weil sie nicht auf den Mund gefallen ist und rote Haare hat. Und weil Harald Schmidt sie mal toll fand. Als sie noch zehn Jahre jünger war und "Relax" geschrieben hat, war das ganze Paket noch irgendwie niedlich. Heute, zwei Kinder und einen Ehemann später, versucht sie, auf Literatin zu machen. Das geht bei "Risiko" gehörig daneben. Der Stil kommt mir furchtbar verkrampft vor, ich fing schon an, mich für Alexa zu schämen. Und diese Irene im Buch - was für ein schwachsinniger und unglaubwürdiger Charakter! Ehefrau, Lesbe, später Mörderin? So ein Quatsch. Alexa schreibt, wie sie denkt. Und das ist das Problem.