Der Film lief letztens im Fernsehn und ich muss sagen, das er wirklich nicht mehr bot, als jeder andere Thriller, den man im TV sieht. Für einen Kinofilm war die Gesamtleistung aber viel zu schwach.
Positives:
Die Leistung der Darsteller war im grossen und Ganzen okay, wobei ich hier Jürgen Prochnow (spielt einen Detektiv) ausklammere, da er doch wenig zu sehen war.
Gute Leistung heisst aber nicht, dass auch deren Handlungen gut waren, denn das waren sie bei nichten, denn kein 12 Jähriger hätte sich bei entsprechendem Wissen so dümmlich und vorhersehbar verhalten.
Die Story und die Sets haben mir sehr gefallen und auch der ein oder andere Mord war gut in Szene gesetzt.
Negatives:
Bis der Film in Gang kommt, vergeht schonmal eine Ganze Zeit, was nicht allzu schlimm wäre, wenn er dies dann auch bliebe. Aber es ist einfach so, das viel zu viel geredet wird und der Film so wirklich oft Szenen hat, die ermüdend sind und ihm die Spannung nehmen.
Hinzu kommt, dass das Verhalten der Darsteller meist sehr dumm und vorhersehbar ist, auch wenn deren Leistungen ansonst gut sind.
Die gesamten Morde, auch wenn sie eine gewisse Dramatik haben, laufen alle sehr unblutig ab, so das dieser Film nicht als Horror/Slasher anzusehen ist. Zudem waren es auch zuwenige.
Jedoch wäre es ein guter Thriller, wenn man ihn um einige unnötige Szenen gekürzt hätte und vorallem das Ende des Filmes nicht so verhunzt hätte.
Das Ende war es dann auch, was diesen Film schlecht macht, denn wär der Mörder ist, erfährt man "nicht"!!!
Fazit:
Das mit den cleveren und bösen Hunden war gut gemacht, aber man hätte viel viel mehr draus machen können!
Den Film kann man sich sicher anschauen, wenn man sich vor Augen hält, das man nie wirklich erfährt, wer nun der Böse im Film war.