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Anna und Mara bringt nicht nur Andenken aus dem Nordafrikaurlaub heim nach Norditalien, sondern etwas unfreiwillig auch den jungen marokkanischen Wirtschaftsemigranten Anis. Trotz Bedenken von Mara quartiert Anna den Jüngling in der gemeinsamen Wohnung ein und verschafft ihm einen Job in der Schuhfabrik ihrer Mutter, in der auch Mara arbeitet. Zunächst scheint alles zu funktionieren, doch dann werfen Rationalisierung und Klassenkampf ihren Schatten auf die Menage à Trois.
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Ein lesbisches Paar mit den besten Absichten und verständnisloser Umwelt verschlimmert Italiens Einwandererproblem und fährt die eigene Beziehungskiste mit Ansage vor die Wand in diesem gut gespielten und ausgestatteten italienischen Beziehungsdrama mit politischem Subtext, moralischem Anspruch und ein bisschen zuviel Problematik für so ein einzelnes Filmchen (auch Pflegenotstand und Kulturkampf werden thematisiert). Guter Zweck heiligt die Mittel, sozial engagierte und an alternativen Love Stories interessierte Zuschauer werden solide bedient.