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Rip It Up And Start Again: Schmeiss alles hin und fang neu an:  - Postpunk 1978-1984
 
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Rip It Up And Start Again: Schmeiss alles hin und fang neu an: - Postpunk 1978-1984 [Illustriert] (Gebundene Ausgabe)

von Simon Reynolds (Autor), Conny Lösch (Übersetzer)
5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 576 Seiten
  • Verlag: Hannibal; Auflage: 1 (August 2007)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3854452705
  • ISBN-13: 978-3854452706
  • Größe und/oder Gewicht: 24,2 x 16,6 x 5,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • Amazon.de Verkaufsrang: Nr. 51.075 in Bücher (Die Bestseller Bücher)

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    Nr. 5 in  Bücher > Film, Kunst & Kultur > Musik > Punk

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

»128 Interviews hat Reynolds geführt, da wird auf keinen Ölkanister gehauen, ohne dass drei Quellen bezeugen können, welche Farbe der Drumstick hatte. Umwerfend ist Reynolds Vermögen, sich sprachlich in die Materialität der Musik hineinzudenken: er findet nicht nur immer Umschreibungen, er weiß auch, dass für den ,monochromatischen Minimalismus' von Wires Album ,Chairs Missing, der den Gitarren ihren lebhaften Glanz fluoreszierenden Marmors verleiht, ein MX-R-Verzerrer verantwortlich ist.« (Tobias Rapp, taz)

»Ein unterhaltsames Monumentalwerk mit einem Füllhorn großartiger Zitate, treffsicheren Kritikerurteilen, akribischen Recherchen und elegant nachvollzogenen künstlerischen Stammbäumen.« (Independent On Sunday)

»Ein monumentales Buch, ein höchst persönlicher und zugleich amtlicher Guide und ein Neuzugang zur Handvoll der essenziellen Bücher über Popmusik.« (GQ )

»Wenn jemand behauptet, er habe fünf bessere Bücher über Popmusik gelesen, ist er entweder verrückt oder ein Lügner.« (The Guardian)

»Essenzieller Stoff für jeden Musikfreund, der mehr wissen will.« (Now!)

»Das Buch des Jahres.« (New Musical Express)

Kurzbeschreibung

Auf rund sechshundert Seiten stellt Simon Reynolds Bands und Musiker vor, die auf ganz unterschiedliche Weise das Rad der Musikkultur neu erfanden: Public Image Limited, The Buzzcocks, Devo, Pere Ubu, The Pop Group, The Slits, Scritti Politti, Gang Of Four, Joy Division, Wire, Talking Heads, The Fall, Robert Wyatt, The Specials, Cabaret Voltaire, Throbbing Gristle, The Human League, ABC, Art Of Noise und Frankie Goes To Hollywood, um nur einige zu nennen. Im Sommer 1976 explodierte Punk - und zwei Jahre später waren nur noch Rauchwolken und ein Häufchen Asche übrig. Johnny Rotten fragte beim letzten Konzert der Sex Pistols spöttisch ins Publikum:"Schon mal das Gefühl gehabt, verarscht worden zu sein?". Damit brachte er die Enttäuschung und Verbitterung vieler Protagonisten und Fans der folgenreichsten Kulturrevolution der Siebzigerjahre auf den Punkt. Hier setzt Simon Reynolds an. In Rip It Up And Start Again nimmt er jene Musikergeneration unter die Lupe, für die das Ende von Punk ein Anfang war. Viele von ihnen hatten die Kunsthochschule besucht und kannten sich nicht nur in Musik, sondern auch in Literatur, Philosophie und Theater aus. Anders als die Punks vor ihnen fürchteten sie sich nicht vor tanzbaren Grooves, hatten keine Angst vor Synthesizern und scheuten einzig und allein die Konventionen des Rock. Sie wollten sich keiner Bewegung unterordnen, sondern bildeten ihre jeweils eigene. Während die Politik weltweit nach rechts rückte und das Orwell-Jahr 1984 bedrohlich nahe rückte, verweigerten sich die Vertreter des Postpunk der rockistischen Herz-Schmerz-Lyrik und beschrieben die Trostlosigkeit der ehemals blühenden Industriestädte. Sie wetterten gegen Rassismus oder besangen Jacques Derrida. Indem sie sich nicht nur auf die Musik beschränkten, gelang ihnen der Entwurf einer echten Gegenkultur: Sie organisierten sich selbst und setzten den Do-it-Yourself-Gedanken endlich in die Tat um. Bands undFanzines schossen wie Pilze aus dem Boden; es entstand ein Netzwerk aus unabhängigen Studios, Labels und Vertrieben. Simon Reynolds behauptet daher: Das Versprechen von Punk wurde erst im Postpunk eingelöst. Doch auch einem neuen Begriff von Pop wurde der Weg geebnet. Bands, die einst in der Absicht angetreten waren, das kommerzielle System von innen zu verändern, gingen im Mainstream auf, und der Erfolg ließ ihre Träume platzen.

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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Darauf hat der Musikbuchmarkt gewartet..... und ich auch!, 17. März 2008
Von Andreas Schuster "andischuster3" (Hannover) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REVIEWER)    (REAL NAME)   
Fein. 576 Seiten voll mit Informationen und Ansichten ueber die Musik aus meiner frühesten Jugend.

Simon Reynolds dokumentiert nicht nur, er stellt auch Zusammenhaenge her. Diese hat er nicht durch Platten-Hören allein aufgedeckt, sondern vor allem durch unzählige Interviews, wie im Anhang nachgewiesen. Bei Reynolds ist der Leser gut aufgehoben, während er sich die sozialen und regionalen Einflüsse schildern lässt, aber auch Gemeinsamkeiten von Bands aus so unterschiedlichen Umfeldern, wie PIL, Pere Ubu, The Fall, Birhday Party, The Residents, Talking Heads und Scritti Politti.

Ein weiteres Plus spricht für das Buch. Es raeumt mit dem Vorurteil auf, dass echte Musikkenner "Never Mind The Bullocks" besitzen und schaetzen müssten. Musikalisch und auch textlich bildet der britische Punk, speziell die Sex Pistols, den Bodensatz der 70er. Eine Antibewegung im Gewand des Britrocks der 60er, mit regulaeren Alben und einfallslosem Songwriting. Gesteuert vom englischen Dieter Bohlen Malcom McLaren. Sid Vicious wird in einem Nebensatz als das bezeichnet, was er wohl war: Talent- und hirnlos. Kein Held. Keine Ikone.

Im Buch gehts vor allem um New Wave, beginnend mit John Lydons sensationellen Public Image Ltd., die leider nie so ganz aus dem Pistols-Schatten herauskommen konnten. Wichtig: Reynolds beschreibt die Bands, er vergöttert sie nicht. Das ist durchaus nicht selbstverstaendlich, sind doch viele Bandbiographien reine Loblieder ohne Substanz. Dabei kommt die Musik selbst mit ihren Einfluessen nie zu kurz. Welchen Einfluss hatte Raggae auf Frankie Goes To Hollywood, welchen Rock n Roll auf DEVO? Warum klang New Wave in Sheffield/UK so anders als in Ohio/USA? Welche Rolle spielten Produzenten wie Trevor Horn? Wie konnten sich The Human League musikalisch in kurzer Zeit so radikal verändern?


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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen ein lesentwertes Buch, 16. April 2009
"Rip It Up & Sart Again" ist ein Buch über die New Wave Entwicklung von den späten 70zigern bis mitte der 80ziger die sich in der Hauptsache in England abgespielt hat. Endlich mal ein Autor der wirklich dabei gewesen ist. Wer in dieser Zeit jung war, wird vieles wieder erkennen. Das Duran Duran gleichzeitig mit Killing Joke, Depesche Mode mit Cabaret Voltaire genannt werden unterstreicht die Authentizität des Autors. Obwohl das Buch recht umfangreich ist kann man es gut lesen, denn der Schreibstil und die deutsche Übersetzung sind sehr gut. Weiterhin ist es in sinnvolle Kapitel gegliedert, also nach Thematik und den dazugehörigen Bandnamen. So kann man später schnell mal nachschlagen, ein extra Pluspunkt dafür.

Eine kleine Kritik habe ich allerdings. Was macht Mister Trevor Horn in diesem Buch und warum immer diese blöde Bezeichnung "Post Punk". Der Oberbegriff für diese Zeit und seine Bewegung heisst Wave bzw. New Wave, hat also nichts (mehr) mit Punk und schon gar nichts mit der Post gemeinsam.

Wem das Buch gefallen hat kann sich auch noch folgendes zulegen:
"England's Dreaming: Anarchie, Sex Pistols, Punk Rock". In diesem Buch wird die Entstehung der Punkbewegung sehr ausführlich beschrieben, es ist quasi der der Vorgänger von Rip It Up.
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20 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Tolles Buch über die Post-Punk-Bewegung in GB, 23. Oktober 2007
Simone Reynolds räumt in diesem Buch mit drei grundsätzlichen Ideen, die sich in der Popmusik-Geschichte gehalten haben, auf. Erstens mit der Idee das die beste Zeit der Popmusik die 60iger waren. Zweitens mit der Idee das Pop nur etwas mit Musik zu tun hat. Und drittens das Pop Unterhaltung sein muß.

Alle Bücher von Reynolds sind eigentlich Pflichtlektüre für jeden der sich ernsthaft mit Pop beschäftigt und dieses bildet keine Ausnahme. Wenn jemand daran interessiert ist wie Pop interessant und herausfordernd und auch verrückt sein kann, der kommt an diesem Buch nicht vorbei. Dieser Band zeigt eloquent und ausführlich warum die Jahre zwischen 1978-84 eine wahre Schatztruhe musikalisch waren.

Reynolds zeigt uns die üblichen Verdächtigen(PIL, Gang Of Four, Joy Division, The Slits) aus aussergewöhnlichen Blickwinckeln und erinnert uns im Verlaufe dieses Buchs auch an unbekanntere Größen wie "This Heat" zum Beispiel.

Reynolds zeigt uns hier auch auf das Pop eine Melange aus Politik, Theorie und innovativen Soundlandschaften sein kann, welche man sich heute nur noch sehr schwer vorstellen kann.

Reynolds Analyse des Post-Punk ist eine volle Breitseite gegen den heutigen Pop-Trivialismus. Pop war damals eine Lebensart und nicht wie Heute ein Konsumstil.

Dieses Buch stellt die Frage werden wir es jemals wieder so gut haben, kann Pop wieder so zwingend und gegenwärtig werden wie damals. Oder wird es immer wieder nur neue Retrosounds geben???

Ich hoffe das dieses Buch dazu beiträgt das die Erwartungen an die Popmusik wieder steigen.
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5.0 von 5 Sternen Ein längst überfälliges Werk - umwerfend
Ich kann mich den anderen Rezensenten nur anschliessen: "Rip it up..." ist ein absolut beeindruckendes, staunenswertes und in jeder Hinsicht gelungenes Mammutwerk aus der Feder... Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Rainer Herzog veröffentlicht

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