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Ringwelt: Der Ringwelt-Zyklus, Bd. 1 [Taschenbuch]

Larry Niven
4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (28 Kundenrezensionen)

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Taschenbuch --  
Taschenbuch, 13. April 2011 --  

Kurzbeschreibung

13. April 2011
Abenteurer dreier verschiedenen Rassen unternehmen eine waghalsige Expedition zum größten Wunder der Milchstraße: Einst baute ein längst vergessenes Volk eine gigantische ringförmige Welt, die um eine Sonne rotiert. Die Abenteurer glauben, auf einem verlassenen Artefakt zu landen - doch die Ringwelt ist nicht tot ... Ein Klassiker der Science Fiction in Neuauflage. Der preisgekrönte, brillante Roman Larry Nivens liegt hiermit in der kongenialen Überstzung von Axel Merz erstmals vollständig, ungekürzt und bis ins Detail werkgetreu vor: Eine Neuentdeckung, ebenso spannend wie die Entdeckung der Ringwelt selbst.

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 480 Seiten
  • Verlag: Bastei Lübbe (Bastei Verlag); Auflage: 6 (13. April 2011)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3404242386
  • ISBN-13: 978-3404242382
  • Größe und/oder Gewicht: 17,9 x 11,4 x 2,7 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (28 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 275.154 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Die Idee einer künstlich geschaffenen ringförmigen Welt von über 300 Millionen Kilometern Durchmesser, deren Oberfläche dreimillionenmal so groß ist wie die der Erde, ist alleine schon fesselnd. Wenn dann die Expeditionsgruppe, die dorthin aufbricht, aus den Angehörigen dreier Welten besteht, die unterschiedlicher kaum sein könnten, dann wird die Story wirklich interessant. Wie sich die Mannschaft aus ultra-ängstlichem Puppentier, zwei Menschen und einem hyperaggressiven Kzinti-Krieger zusammenrauft, ist für sich schon ein Erlebnis. Und nun müssen sie noch die Geheimnisse der gigantischen Ringwelt erforschen!

Der amerikanische Autor Larry Niven hat diese Ansätze in seinem Roman Ringwelt zu einem Klassiker der "Hard SF", also der wissenschaftlich plausiblen Science-fiction, ausgebaut. Sein Buch -- 1970 verfaßt und inzwischen zu einem ganzen Zyklus erweitert -- ist ein Musterbeispiel dafür, wie ein SF-Autor seine Leser in phantastische Umgebungen entführen kann -- nicht umsonst hat der Mann Mathematik und Physik studiert! Das Buch zeigt eine Zukunftsvision, bei der die Geschichte trotz aller Fantasie nie unglaubwürdig und so das Lesen zum puren Vergnügen wird. --Joachim Hohwieler


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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein wahrer Klassiker! 5. Januar 2010
Von Stefan Erlemann HALL OF FAME REZENSENT TOP 50 REZENSENT
Format:Taschenbuch
Ein "Puppenspieler", Angehöriger einer nicht-menschlichen Rasse, die in dem Ruf steht im Hintergrund zu agieren und keinerlei Risiken einzugehen, nimmt Kontakt zu Louis Wu auf, einem durch die Droge "Boosterspice" schon 200 Jahre alten und immer noch sehr virilen Abenteurer. Er, eine junge Frau und ein Kzin (ein extrem aggressiver tigerähnlicher "Alien", der als Botschafter seiner Rasse bei den Menschen weilt) sollen eine Weltraumreise unternehmen. Es gilt einen Artefakten zu untersuchen, den die Puppenspieler entdeckt haben: Die Ringwelt.
Diese "Welt" hat unglaubliche Ausmaße. Um eine Sonne herum wurde von einer unbekannten Rasse ein Ring konstruiert (300 Millionen Kilometer Durchmesser), der durch eine Drehbewegung auf der Innenfläche einen gigantischen Lebensraum bietet. Eine viele tausend Planetenflächen umfassende Umwelt. Keine Signale werden von dort ausgesandt und nichts weiter konnten die Puppenspieler herausfinden als die schier gewaltigen Maße dieses Artefaktes.
Die Expedition macht sich auf den Weg, die sehr unterschiedlichen Rassen und Charaktere sind im ständigen Streit der immer wieder zu eskalieren droht. Doch bei der Annäherung an das gewaltige Objekt wird das Raumschiff von einem automatischen Abwehrsystem erfasst und beschossen. Sie müssen auf der Außenseite der Ringwelt notlanden und sehen sich gezwungen das zerstörte Raumschiff zurückzulassen und auf dem Fußwege die Ringwelt zu erforschen.
Die Reise wird für alle Beteiligten zu einer Odyssee. Die Erbauer scheinen verschwunden zu sein, die Systeme, die den Ring stabilisieren und für die Wetterkontrolle gesorgt haben beschädigt, ausgefallen oder irregeleitet zu sein. Des Weiteren herrscht Barbarei unter den Bewohnern der Ringwelt, das Niveau scheint zwischen Neandertalern und Mittelalter zu pendeln. Alles macht einen völlig verwahrlosten Eindruck und es wird immer schwieriger, die Expedition zu einem sinnvollen Ende zu führen - das aber überrascht alle Beteiligten!

Ich habe diesen Klassiker der SF-Romans 1980 das erste mal gelesen und war (als 16-jähriger) absolut begeistert. Die Reise innerhalb der Ringwelt ist eine Aneinanderreihung vieler einzelner höchst spannender Ereignisse und Geschichten, die so wechselhaft und unterschiedlich sind, dass immer wieder Erstaunen aufkommt über die Fantasie des Autors.
Im Jahre 2003 habe ich das Buch in der Neu-Auflage von 1998 erstanden und noch einmal gelesen. Meine Begeisterung ist etwas abgekühlt. Nicht nur weil ich mittlerweile älter geworden bin, sondern weil ich viele SF-Bücher währenddessen gelesen habe (auch von Larry Niven) die das besser können: Einen Epos von so gewaltigem Umfang schreiben, wie es die Ringwelt ist (es gibt inzwischen 6 Bände), der nicht in viele Einzelgeschichten zerfällt, wie es Ringwelt in seinem Mittelteil tut.

Doch es bleibt ein beeindruckendes Werk: Es war stilbildend für ein ganzes Genre, seine realistische Physik, sein sparsamer Einsatz an "Effekten", seine Gesamtkonzeption sind immer noch von hohem Niveau. Es ist lesenswert und in einer lockeren, gefühlvollen Art geschrieben. Wer Larry Niven kennt (z.B. "Der Splitter im Auge Gottes" oder "Luzifers Hammer" mit Jerry Pournelle geschrieben) sollte mehr als einen Blick riskieren! Allerdings sind die Folgebände weitaus schwächer als "Ringwelt" und weniger zu empfehlen. Es ist keine echte Trilogie (20 Jahre später Hexalogie) sondern nur eine verspätete Fortsetzung (im Sinne von: Verwertung einer guten Idee).

Doch meine Einleitung soll auch eins deutlich machen: Wer nicht viele SF-Bücher kennt und sich in dieses Genre vorwagt, sollte unbedingt zugreifen - viele haben sich aus diesem Werk bedient, da sollte man mit dem Original anfangen!

Stefan Erlemann
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein Artefakt, 3-Millionenmal so gross wie die Erde 13. November 1998
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
ist das Ziel einer Vierkoepfigen Expedition. Mir hat dieses Buch gut gefallen, nicht nur, weil es ungewoehnliche Ideen hervorgebracht hat, sondern auch, weil Larry Niven auf Probleme hinweist, die einer Kultur ohne Kommunikationsaustausch entstehen koennen.

Eine Expedition von vier Personen, die nicht verschiedener haetten sein koennen: Louis Wu, ein 200 Jahre alter Mann mit vielen Talenten; Teela Brown, eine 20 Jahre alte Frau, die das Ergebnis von sechs Generationen von Gewinnern einer Geburtsrecht-Lotterie ist und das Glueck angeboren haben soll; Speaker-to-Animals, ein Kzin (zwei Meter grosse katzenaehnliche Gestalt); und Nessus, ein Piersson Puppetier und somit einer der groessten Angsthasen der Galaxis.

Diese Expedition will einen Ring um eine Sonne, die Ringwelt, erforschen, der in einem unbekannten Teil der Galaxis liegt. Die Expedition muss Notlanden und versucht nun von den Eingeborenen Hilfe zu bekommen. Seltsamerweise sind die Eingeborenen Menschen oder doch wenigstens menschlicher Art, was zum eigentlichen Geheimnis der Ringwelt wird: Welche Rasse baut einen Ring mit einer Flaeche, die der DREIMILLIONENFACHEN Erdoberflaeche entspricht, die ausserdem noch entfert menschlich ist? Und was ist geschehen, das diese hochentwickelte Kultur wieder auf ein Niveau zurueckfaellt, das zum Teil der Steinzeit entspricht? Und wie soll diese neue Kultur helfen ein Raumschiff zu reparieren?

Alles in allen handelt es sich um eine gute Story mit guten Ideen, die genauso begeistert wie die beiden Fortsetzungen.

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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine großartige Space Opera! 30. Januar 2010
Von M. Haul
Format:Taschenbuch|Von Amazon bestätigter Kauf
Ringwelt ist großartiger Roman, der immer noch begeistert und prächtig unterhalten kann! Der Roman ist eine flott erzählende, humorvoll gehaltene Space Opera. Er lebt nicht von der psychologischen Nabelschau "gebrochener" oder düsterer Charaktere - die Figuren sind eher Typen und schlicht gehalten -, sondern widmet sich als technisch orientierte Science fiction dem sense of wonder faszinierender technischer Ideen.

Da ist zunächst die Ringwelt, eine wahrhaft großartige, geniale Idee. Niven vermag es geschickt, zahlreiche technische Aspekte der Ringwelt in den Roman einzubauen. Wie entstehen Tag und Nacht auf so einer Welt? Wie hält sich die Atmosphäre im Ring? Wo befinden sich die Raumhäfen, und wie funktionierten sie? Auf viele Fragen finden die Protagonisten während ihrer Odyssee auf der Ringwelt Antworten. Dass Louis Wu, Nessus und der Kzin über diese Dinge diskutieren, ist vielleicht nicht jedermanns Geschmack. Wer aber neugierig auf diese Aspekte dieser Ringwelt ist, hat auch daran sein Vergnügen.

Der Roman brilliert mit zahlreichen weiteren überzeugenden Einfällen, so z. B. die Skizzierung der Gesellschaft der fast überzivilisierten Erde, in der "Reisekabinen" (eine Form des beaming) jegliche kulturelle Vielfalt eingeebnet hat, die phantastische, sonnenlose Welt der Puppenspieler oder die völlig durchsichtigen, gläsern wirkenden Hyperraumschiffe.

Gekonnt gezeichnete Figuren tragen die Handlung, von denen ohne Frage der sanftmütige, leicht neurotische Puppenspieler Nessus herausragt. Die Puppenspieler sind Herdentiere, übervorsichtige Angsthasen und daher bisweilen etwas paranoid. Der Kzin ist ein großes, aufrecht gehendes tigerähnliches Wesen mit orangenem Fell und Schweif. Louis Wu ist kein stereotypes Raubein, sondern ein eher sanfter, bisweilen leicht melancholischer Held. Die weibliche Rolle Teela Brown bleibt dagegen leider blass - sie ist kaum mehr als ein naives Dummchen.

Hervorzuheben ist der schnörkellose, kurzweilige Stil des Romans. Die Sprache ist lakonisch, knapp gehalten, aber immer prägnant. Es gibt kaum retardierende Passagen, keine langatmigen Beschreibungen, fast alles ist action. Immer wieder wird es humorvoll, z. B. wenn die verschiedenen Rassen in Streit geraten, was zu witzigen Wortwechseln führt. Niven zieht sein Thema aber nie ins Lächerliche. Man kann das als Kennzeichen der typischen Siebzigerjahre-Flapsigkeit ansehen, wie sie einem auch in zahlreichen Filmen der Zeit begegnet (u. a. Star Wars). Man mag es oder nicht. Mich hat es jedenfalls prächtig amüsiert.

Gewiss hat Niven etwas zu wenig aus den Möglichkeiten gemacht, die sich auf der Oberfläche der Ringwelt für die Figuren geboten hätten. Es gibt keinen erzählerischen Höhepunkt, keinen spannenden Showdown. Sicherlich hätte den Figuren noch viel mehr passieren können auf der Ringwelt, auch Spannenderes, Bedrohlicheres.

Spannung stellt sich dagegen durch die Neugier ein, mehr von den Einwohnern, den Städten und der Geschichte dieser Ringwelt zu erfahren. Das ist eben Nivens Thema: sense of wonder statt suspense. Vieles wird angedeutet, über vieles andere schweigt der Roman. Wer die Erbauer der Ringwelt waren, was nach dem Bau geschah - darüber gibt es nur vage Andeutungen. Niven hat erst zehn Jahre später mit dem Roman Die Ringwelt-Ingenieure die meisten der offen gebliebenen Fragen beantwortet. Dieser Nachfolgeroman ist auch sehr lesenswert und unbedingt zu empfehlen - erst mit ihm wird das Ganze zu einer wirklich runden Geschichte. Der dritte Ringwelt-Roman, Ringwelt-Thron, ist dagegen eine herbe Enttäuschung. Das soll aber nicht das Vergnügen an den ersten beiden Bänden schmälern, die zu Recht den Ehrentitel "Klassiker" führen.
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Die neuesten Kundenrezensionen
5.0 von 5 Sternen seltsam, aber seltsam gut
Um ehrlich zu sein habe ich mir unter der Geschichte etwas komplett anderes vorgestellt als ich bekommen habe. Lesen Sie weiter...
Vor 15 Monaten von C. Ebenwaldner veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen Eine mächtige Idee, schwächelt leider an der Umsetzung
Mit dem Konzept der Ringwelt, einem unvorstellbar großen, fremden Artefakt irgendwo im Weltraum, ist Larry Niven zweifellos etwas Großartiges gelungen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 20. Mai 2009 von Stefan T.
4.0 von 5 Sternen Exotische Wesen erkunden fremde Welt
"Einer der größten Romane der Science Fiction" steht dick vorne auf dem Buch - hab ich (Fan von Space Operas und SciFi) da was verpasst? Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 30. Januar 2009 von Lucky
3.0 von 5 Sternen Grosse Idee - schwache Umsetzung
Kurz zum Inhalt:
4 skurile Wesen (ein Zweimeter-Chinese, ein blauhäutiges, '68er-typisch naiv-entücktes Mädchen, ein Riesentiger-Typ und ein... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 3. Februar 2008 von Taklamakan
3.0 von 5 Sternen Viele großartige Ideen scheitern an einer lauwarmen Story
Als großer SF-Fan war es ja mal höchste Zeit, diesen so genannten "Klassiker" endlich zu lesen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 18. Januar 2008 von Kai
3.0 von 5 Sternen hm....
...ich habe mir dieses buch vor allem deshalb zugelegt, weil ich mir - als großer science fiction fan - nach und nach die großen klassiker der sf-literatur zulegen... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 20. September 2007 von Phono
4.0 von 5 Sternen Eine Abenteuerreise...
... vierer, kurioser Charaktere. Das ist auch der Hauptanreiz dieses Buch zu lesen, die Story ist eher eine Aneinanderreihung von Geschehnissen die während ihrer Reise zur und... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 6. Juli 2007 von Timon Deistler
5.0 von 5 Sternen traumhaft rund
Vier Abenteurer dreier unterschiedlicher Spezies, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten, schicken sich an das Geheimnis der Ringwelt zu ergründen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 7. Februar 2007 von -
3.0 von 5 Sternen Ein bißchen "unrund"
Ferne Zukunft. Die Menschen werden, wenn sie es sich leisten können, mehrere hundert Jahre alt - die Droge „Boosterspice" macht's möglich. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 17. Januar 2005 von Thomas Liehr
4.0 von 5 Sternen Gute SF
Die Geschichte ist sehr kurzweilig, allerdings ohne höhen und tiefen.
Es wirkt an vielen stellen künstlich verlängert mit einem sehr schlechtem Ende. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 11. Januar 2005 von "cabal_03"
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