Ringkampf: Roman und über 1 Million weitere Bücher verfügbar für Amazon Kindle . Erfahren Sie mehr

Möchten Sie verkaufen? Hier verkaufen
Ringkampf: Roman
 
 
Beginnen Sie mit dem Lesen von Ringkampf: Roman auf Ihrem Kindle in weniger als einer Minute.

Sie haben keinen Kindle? Hier kaufen oder eine gratis Kindle Lese-App herunterladen.

Ringkampf: Roman [Taschenbuch]

Thea Dorn
3.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (12 Kundenrezensionen)

Erhältlich bei diesen Anbietern.


Weitere Ausgaben

Amazon-Preis Neu ab Gebraucht ab
Kindle Edition EUR 6,99  
Broschiert --  
Taschenbuch, 1. März 2003 --  
Audio CD --  

Kunden, die diesen Artikel gekauft haben, kauften auch


Produktinformation

  • Taschenbuch: 256 Seiten
  • Verlag: Goldmann Verlag (1. März 2003)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3442454042
  • ISBN-13: 978-3442454044
  • Größe und/oder Gewicht: 18,6 x 11,6 x 1,9 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (12 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 161.608 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Thea Dorn
Entdecken Sie Bücher, lesen Sie über Autoren und mehr

Besuchen Sie die Seite von Thea Dorn auf Amazon

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Thea Dorn ist gerade 29 und so hellwach selbstbewusst, dass die heute ja schnell verhängte Kennmarke 'Kultfigur' nicht als Hype erscheint." Süddeutsche Zeitung

Kurzbeschreibung

Die Frankfurter Oper steht in Flammen und mit ihr Wagners Untergangsepos vom „Ring des Nibelungen“. Jahre später wagt man einen Neubeginn mit dem Ensemble von damals. Doch den engagierten Regisseur Alexander Raven und die kühle Dramaturgin Cora Sterneck verbindet mehr als die gemeinsame Arbeit. Aus ihrer einst flammenden Leidenschaft ist eine schwelende Ruine geworden, die erneut ihre Opfer fordert.




Welche anderen Artikel kaufen Kunden, nachdem sie diesen Artikel angesehen haben?


Vorgeschlagene Tags zu ähnlichen Produkten

 (Was ist das?)
Setzen Sie den ersten relevanten Tag hinzu (ein Schlüsselwort, das mit diesem Produkt in engem Zusammenhang steht).
 

 

Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Ring frei für Wagner! 2. Oktober 2004
Format:Taschenbuch
Es beginnt mit dem Brand der Alten Oper in Frankfurt am Main. 1987 gab es diesen Brand tatsächlich, aber der Rest des Buches ist fiktiv. Fiktiv, aber sehr lebendig geschrieben.

Der Titel „Ringkampf" ist etwas verwirrend, weil man ihn nicht sofort mit Richard Wagners Ring der Nibelungen in Verbindung bringt. Tatsächlich ist das zentrale Thema dieses Buches aber die Inszenierung dieses Epos. Eine Vision des Regisseurs Alexander Raven und seiner Dramaturgin Cora Starneck die kurz vor Ihrer Vollendung stand, als das Feuer (gleich dem Weltenbrand) die Oper und damit die Aufführung vernichtete.

Für jemanden wie mich, der mit Richard Wagner und ganz speziell auch dem Ring bislang keine Berührung hatte fällt der Einstieg nicht gerade leicht. Ich wusste zwar, dass der Ring der Nibelungen ein durchaus vieldiskutiertes Stück Musikgeschichte ist und das eine oder andere über das große aber auch tragische Genie des Richard Wagner ist mir auch zu Ohren gekommen. Gerade als ich dann über die Hingabe las, über den Eifer, über diese fiebrige Anspannung, die den Beteiligten der Inszenierung zu eigen war, sind mir wieder Schilderungen über die Einzigartigkeit des Rings in Erinnerung gekommen. In mir kam die Frage auf, inwieweit das eine Art Legende ist und inwieweit einen wirklich der Wahn packen kann, wenn man sich allzu sehr in dieses Werk sinken lässt.

Im Buch werden Starneck und Raven einige Jahre später für die Wiedereröffnung der Oper um einen zweiten Versuch gebeten. Im selben Team starten Regisseur und Dramaturgin wieder durch. Nach und nach wird aber klar, dass es damals zwischen Ihnen eine Affäre gab, die sich zum Teil mit der Arbeit und dem Wahn vermischte, eine starke und unkontrollierbare Emotionsmasse, aus der sich die Inszenierung wie von selbst entlud. Der mittlerweile verheiratete Raven und der eiskalte Engel Starneck entdecken aber, dass die Kraft des Ringes bei dieser Inszenierung nicht auf dieselben Rahmenbedingungen trifft und so nimmt alles einen unheilvollen Lauf. Die mit Eitelkeit und Leidenschaft stark ausgeprägten Charaktere peitschen sich in diesem Roman und mehr und mehr wird man selbst als Wagner-Laie von der Macht des Rings gepackt.

Gerade das Ende von Dorns Roman ist wunderbar herausgearbeitet und hat mir sehr gut gefallen. Die Geschichte ist schnell gelesen und Thea Dorn bringt viel von der Begeisterung für den Ring der Nibelungen rüber. Ich könnte mich nun fast dazu hinreißen lassen, mir dieses Stück doch noch anzusehen...

War diese Rezension für Sie hilfreich?
7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Ungewöhnlicher Kunst-Krimi 4. September 2001
Von Ein Kunde
Format:Broschiert
Dies ist deshalb ein Kunst-Krimi, weil er vom Entstehen einer Opernproduktion handelt. "Der Ring des Nibelungen" von Richard Wagner soll im zweiten Anlauf uraufgeführt werden, nachdem das Frankfurter Opernhaus vor Jahren kurz vor der Premiere abgebrannt war (der Brand übrigens authentisch). Den engagierten, aber labilen Regisseur Alexander Raven und die kühle Dramaturgin Cora Starneck verbindet nicht nur die gemeinsame Arbeit am alten und nun am neuen "Ring", sondern zudem eine Liebschaft, die Raven jedoch, just in der Brandnacht, beendete. Cora genießt spöttisch Ravens Abhängigkeit von ihrer Mitarbeit ("Auf die weißen Flecken in seinem Gedächtnis konnte sie sich verlassen.", S. 36). Zu Streit zwischen beiden kommt es in künstlerischen Fragen ("Cora: "Aus der hohen Kunst ist ein Fesselballon geworden", S. 68), aber auch wegen einiger seltsamen Vorfälle um die Opernvorbereitungen: Eine Walküre stürzt ab, Champagner wird mit Gift gepanscht, ein Ehering wandert anonym vor eine Haustür - mit dem Kommentar: "Verflucht sei dieser Ring ... bis in meiner Hand den Geliebten wieder ich halte"...

Wer vor längeren kunsttheoretischen Vorträgen zurückschreckt, wird an "Ringkampf" womöglich wenig Freude finden. Allerdings haben diese vermutlich meist noch eine andere Dimension. Denn ein "Kunst-Krimi" ist dieses Buch auch noch in anderer Hinsicht: durch seine "künstlerische" Form. Vieles wirkt konstruiert- - oder besser: komponiert. Laut Klappentext ist "Ringkampf" auch "Paraphrase auf Wagners `Ring'". Ich hege den Verdacht, dass viele Stellen, auch komplizierte oben erwähnte künstlerische Äußerungen, in diese Richtung mehrdeutig sind, Bezüge zum Original-Ring - zu meiner Schande kann ich aber mangels Kenntnis dessen dazu wenig sagen. Aber es gibt genügend anderes formal Interessante: nämlich WIE geschrieben wird. Kostprobe: "Immer schneller schoß er auf den Klangwogen dahin. Klarinettengischt spritzte ihm ins Gesicht. Kontrabaßstrudel rissen ihn in die Tiefe. Schweißperlen glitzerten auf seiner Stirn. (...) Unbarmherzig riß ihn der Wagnersche Mahlstrom fort." (S. 72)

Spaß an solchen Sätzen? Interesse an einem ganz ungewöhnlich erzählten Krimi (Cora Starneck forscht scharfsinnig zu den wahren Ursachen jenes Opernbrandes), auch wenn dabei manchmal die Spannung etwas in den Hintergrund tritt (was ihn aber keineswegs langweilig macht)? Spaß an beißendem Spott (wie Hauptfigur Starneck ihn ständig versprüht) und einem überraschenden (zugegeben nicht gerade freundlichen oder versöhnlichen) Schluss? Vielleicht noch Wagner-Fan, der (anders als ich) die vermuteten Parallelen zum "Ring" zu würdigen weiß? Dann klare Empfehlung!!

War diese Rezension für Sie hilfreich?
4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
Der Roman knistert mindestens ebenso, wie es ein mittleres Feuer zu tun pflegt. Schon von den ersten Seiten an erfasst den Lesenden eine feurige Spannung, die ihn zunehmend gefangen hält und am Schicksal der Beteiligten fixiert. Sehr spannend, sehr unterhaltsam, leicht zu lesen und dennoch nicht trivial geschrieben, entwirft die Autorin hier ein Drama rund um das Theaterleben, das seines Gleichen sucht. Die oftmals als Klischee angesehenen und abgetanen Rivalitäten zwischen den Darstellern, die dem ungeübten Auge unzugänglichen Unzulänglichkeiten werden hier erbarmungs- und schonungslos hervorgeholt und kritisch wie auch zugleich belustigend aufgespiest. Das Buch lässt sich zwar flüssig und zügig durchlesen, doch will es auch an einem Stück gelesen werden, denn obgleich Kapitel und Abschnitte wohlüberlegt eingefügt sind, fällt es extrem schwer, den noch offenen Kampf um Ring und Theater, Oper und Einfluss vorzeitig aus der Hand zu geben.

Obgleich ich das Buch während einer meiner „Streifzüge" durch die örtlichen Buchhandlungen als im Preis deutlich vergünstigtes Remittendenexemplar erworben habe, glaube ich sagen zu können, dass es auch bei „vollem" Taschenbuchpreis sein Geld mehr als nur wert gewesen wäre. Das Werk bietet eine sehr lebendige und unterhaltsame Geschichte, die einerseits kriminalistisch komplex und undurchsichtig ist, zum anderen aber auch wunderbar pointiert und witzig die beteiligten Akteure darstellt und die unterschiedlichen Charaktere, in denen man sich möglicherweise als Leser auch ab und an selbst zu erkennen scheint, vorführt. Gelesen habe ich den insoweit glücklicherweise nicht auffällig umfangreichen Roman innerhalb eines (längeren) Abends, wobei es mir sicherlich extrem schwer gefallen wäre, das Buch einfach so mittendrin wegzulegen und ohne das Ende zu kennn ins Bett zu gehen. Begeistert hat mich neben der Lebendigkeit der Erzählung auch der tödliche Witz, mit dem die Charaktere dargestellt und „verrissen" werden.

Wer Kriminalromane mag, ohne erst bei Seitenzahlen jenseits von 500 so richtig in Fahrt zu kommen, wird „Ringkampf" von Thea Dorn lieben. Bücherwürmer werden dabei ebenso wie Gelegenheitsleser auf ihre Kosten kommen, Freunde des Theaters nicht minder begeistert sein wie diejenigen, die eine geistreiche und witzige Unterhaltungslektüre suchen, die dabei nicht auf der untersten Stufe der Unterhaltungsliteratur liegen geblieben ist. Romantik und Action sind hingegen nicht unbedingt die dominanten Faktoren des Buches, weshalb alle, die vornehmlich hierauf Wert legen, vielleicht doch besser nach etwas anderem Ausschau halten sollten.

War diese Rezension für Sie hilfreich?
Die neuesten Kundenrezensionen
Dann doch lieber den "Ring" anschauen.
Die Lobhudeleien auf dem Cover machen neugierig, aber leider konnte der Inhalt meine Erwartungen nicht erfüllen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 13. Juli 2007 von Phrasendrescher
Begeisternd verwirrender Opernhörkrimi
Regine Arem begeistert und verwirrt den Hörer mit ihrem ca. 1 stündigen Krimi in 24 Szenen zwischen Wagner - Musik und spannendem Kriminalplot. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 19. März 2005 von Dr. Matthias Korner
Total verwirrend!
Ich fand das Buch leider total schlecht. Völlig verwirrend. Für mich hat eindeutig der rote Faden gefehlt!! Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 3. November 2004 von B., Stefanie
Rheingold
Krimipreise hin oder her- Ringkampf von Thea Dorn fand ich durchaus in Ordnung. Interessant finde ich, dass es nicht um einen Mord und seine Aufklärung gut wie sonst so oft,... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 16. Juli 2004 von kultigone
Nicht wirklich ein Krimi
Wenn man "Ringkampf" von Thea Dorn als Krimi liest, dann wird man enttäuscht werden. Die Geschichte entwickelt sich nur langsam, alles sehr zähflüssig, Spannung... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 27. Juni 2004 von zueribueb
Es geht ...
Thea Dorn hat ein intelligentes Buch geschrieben mit originellen Regieeinfällen, denn Sie schafft, wie im Film oder im Theater raffinierte Settings in denen die Dialoge der... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 30. April 2003 von "mkoernich"
Wirklich gut
Das es sich bei dem Roman von Thea Ringkampf um einen außergewöhnlichen Krimi handelt, erkennt man schon daran, dass die Geschichte sich hierbei nicht um das... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 4. April 2003 von Marc Stoeber
Fegefeuer der Eitelkeiten
Die Dorn webt auf intellektuell vergnügliche Weise eine Krimistory rund um die Frankfurter Oper und Wagners Ring der Nibelungen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 29. Mai 2001 von Schaurich Volker
Intelligent, lustig und ansprechend
Mir hat dieses Buch sehr gut gefallen und auch Bekannten denen ich es weiterempfohlen habe. Es ist sehr intelligent und schön grausam geschrieben. Lesen Sie weiter...
Am 24. April 2000 veröffentlicht
Kundenrezensionen suchen
Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen

Kunden diskutieren

Das Forum zu diesem Produkt
Diskussion Antworten Jüngster Beitrag
Noch keine Diskussionen

Fragen stellen, Meinungen austauschen, Einblicke gewinnen
Neue Diskussion starten
Thema:
Erster Beitrag:
Eingabe des Log-ins
 


Aktive Diskussionen in ähnlichen Foren
Kundendiskussionen durchsuchen
Alle Amazon-Diskussionen durchsuchen
   
Ähnliche Foren


Lieblingslisten


Ähnliche Artikel finden


Anhand des Sachgebietes nach ähnlichen Produkten suchen:


Ihr Kommentar