Gebraucht kaufen
EUR 14,49
+ EUR 3,00 Versandkosten
Gebraucht: Gut | Details
Verkauft von MEDIMOPS
Zustand: Gebraucht: Gut
Kommentar: medimops: schnell, sicher und zuverlässig
Ihren Artikel jetzt
eintauschen und
EUR 7,59 Gutschein erhalten.
Möchten Sie verkaufen?
Zur Rückseite klappen Zur Vorderseite klappen
Anhören Wird wiedergegeben... Angehalten   Sie hören eine Probe der Audible-Audioausgabe.
Weitere Informationen
Dieses Bild anzeigen

Die Ringe des Saturn. Eine englische Wallfahrt Gebundene Ausgabe – Januar 1995

7 Kundenrezensionen

Alle 6 Formate und Ausgaben anzeigen Andere Formate und Ausgaben ausblenden
Amazon-Preis Neu ab Gebraucht ab
Gebundene Ausgabe
"Bitte wiederholen"
EUR 14,49
Unbekannter Einband
"Bitte wiederholen"
6 gebraucht ab EUR 14,49 1 Sammlerstück ab EUR 484,95
-- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Hinweise und Aktionen

  • Sie suchen preisreduzierte Fachbücher von Amazon Warehouse Deals? Hier klicken.

  • Große Hörbuch-Sommeraktion: Entdecken Sie unsere bunte Auswahl an reduzierten Hörbüchern für den Sommer. Hier klicken.

Jeder kann Kindle Bücher lesen — selbst ohne ein Kindle-Gerät — mit der KOSTENFREIEN Kindle App für Smartphones, Tablets und Computer.



Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 371 Seiten
  • Verlag: Eichborn Verlag Ag (Januar 1995)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3821844485
  • ISBN-13: 978-3821844480
  • Größe und/oder Gewicht: 20,8 x 13 x 4,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 448.869 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Entdecken Sie Bücher, lesen Sie über Autoren und mehr

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

W.G. Sebald, geboren 1944 in Wertach, ging nach dem Studium in die Schweiz und dann nach England. Seit 1970 lebt er als Dozent in Norwich. Zu seinen wichtigsten Büchern zählen: Schwindel, Gefühle (1990), Die Ausgewanderten (1992), Die Ringe des Saturn (1995) und Luftkrieg und Literatur (Hanser, 1999).

Welche anderen Artikel kaufen Kunden, nachdem sie diesen Artikel angesehen haben?

Kundenrezensionen

4.4 von 5 Sternen
5 Sterne
6
4 Sterne
0
3 Sterne
0
2 Sterne
0
1 Sterne
1
Alle 7 Kundenrezensionen anzeigen
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

62 von 63 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Laszlo Carreidas am 29. März 2005
Format: Taschenbuch
W.G. Sebalds im Hochsommer durch den Nordosten Englands streifender Erzähler hebt am Wegesrand gefundene Geschichten von Menschen, Bauwerken und Landstrichen auf und betrachtet sie mit einer fast krankhaften Detailgenauigkeit und Schonungslosigkeit. Fast alle handeln sie von enttäuschten Hoffnungen, von Zerstörung, von monumentalem Irsinn. In Sebalds bedächtiger Sprache, die sich mit beeindruckender Unbeirrbarkeit jeglicher Laxheit, Verkürzung und Schnoddrigkeit enthält, durchwirkt er geschichtlich Verbürgtes mit Erdachtem oder nachfühlender Spekulation, streut Abbildungen und alte Photographien in den Text, knüpft Assoziationen an Fundstücke, so als spiegelte sich alles in allem. Die Wirkung ist unbeschreiblich. Die auch dem Leser in Bruchstücken bekannten geschichtlichen Fakten werden so magisch verwandelt und erhalten bekommen eine irreal-mythische Tiefe, die Fiktion hingegen bekommt den Anschein von Geschichte.
Hinter dieser Methode, den Leser durch das Changieren zwischen den Ebenen zu verunsichern, verbirgt sich natürlich Humor, aber er tritt eben nur auf diese sehr textferne Weise, in der Wechselbeziehung zwischen Autor und Leser auf. Aus dem Text selbst spricht ein tiefes Pathos. Das vehemente Erinnern, das Aufheben und Behalten von Geschichten, ist hier eine wütende Rebellion gegen das menschliche Vergessen und gegen die Zerstörung, ist auch Trauer über die Flüchtigkeit menschlicher Illusionen und Träume, ist der Schmerz über so viel sinnlosen Schmerz. Dieses Buch ist also schwere Kost, und die ganze Stimmung findet sich im Bild des verlassenen Küstenortes, auf dessen Amüsiermeile sich niemand mehr amüsiert, der in der flirrenden, schwülen Hitze steht und schweigt.
W.G.
Lesen Sie weiter... ›
Kommentar War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback. Wenn diese Rezension unangemessen ist, informieren Sie uns bitte darüber.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen
63 von 67 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von ulrichm15 am 17. Dezember 2001
Format: Taschenbuch
W. G. Sebald wandert durch Ostengland und berichtet von seinen Begegnungen und Gedanken. Er betreibt intensive Spurensuche: alte Ortschaften, Landsitze, literarische Spuren, lebende und verstorbene Menschen. Sein Blick verengt sich oft auf wichtige Momente und das sprechende Detail. Ebensooft weitet sich sein Blick auf weite Zeiträume und großräumige Zusammenhänge. Durch diesen extremen Zoomeffekt und Sebalds unnachahmliche Sprache, die oft mehr andeutet als direkt ausspricht, entsteht ein Sog, der den Leser tief in seine Welt hineinzieht.
Sebalds Liebe gehört der Tapferkeit und Beharrlichkeit, mit der Menschen ihr Leben leben, auch wenn sie nach oberflächlichen Kriterien gescheitert sind. Auf lange Sicht scheitert ohnehin alles, was dem Vergessen anheimfällt. Für Sebald ist es aber entscheidend wichtig, den Spuren des Vergangenen nachzugehen und das Leben von vergessenen und verkannten Menschen für einen Moment in seinen Büchern aufleuchten zu lassen.
Heute habe ich in der Zeitung gelesen, dass W. G. Sebald bei einem Unfall ums Leben gekommen ist. Jetzt liegt es an uns, die Erinnerung an ihn wachzuhalten, seine Bücher zu lesen und dabei zu lernen, was es heißt, Mensch zu sein.
Kommentar War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback. Wenn diese Rezension unangemessen ist, informieren Sie uns bitte darüber.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen
8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Diethelm Thom VINE-PRODUKTTESTER am 22. Mai 2012
Format: Taschenbuch
Es zieht den Sprecher/Autor nach Suffolk in England, nach seiner Beschreibung einem gottverlassenen, einsamen Stück Erde, das er durchwandert. Hier findet er offenbar die landschaftlichen Entsprechungen für sein Lebensgefühl und seine Auffassung von der Geschichte der Menschen. Die besteht nämlich für ihn in erster Linie aus "Kalamitäten" (350), die rastlose Tätigkeit der Menschen sieht er regelmäßig enden in Katastrophen, unvorstellbarer Grausamkeit und Zerstörung. So wird das Wandern in der Heide von Dunwich zu einem Herumirren, das "beängstigend und grauenvoll" (205) ist. Er trifft andere einsame Einzelne, Sonderlinge. Die Schilderungen geraten immer wieder ins Surrealistische, Unheimliche. Sebalds Menschen sitzen seit Ewigkeiten als Fischer in primitiven Schutzzelten am Strand, wortlos, kommunikationslos und starren aufs Meer oder ebenso als alte Seefahrer regungslos im "Reading Room" von Southwold mit Blick aufs Meer oder als die letzten Überlebenden des unglücklichen Adelsgeschlechts der FitzGeralds, die sich wie Schlafwandler in ihren dick verstaubten Interieurs bewegen. Die Orte und die Zeiten verwirbeln sich, die Gegend bei Dunwich kommt dem Wanderer so leer und einsam vor, dass "er kaum zu sagen vermöchte, ob er an der Küste der Nordsee sich befindet oder nicht vielleicht am Ufer des Kaspischen Meers oder am Golf von Lian-tung." (187). Die Vergangenheit existiert "bloß als Erinnerung", die Zukunft nur als "Furcht und Hoffnung" (186). Und während er sich mehr im Vergangenen als im Gegenwärtigen bewegt, ergeben sich für ihn immer wieder die rätselhaftesten Zusammenhänge, Korrespondenzen, die ihn faszinieren, aber auch verwirren.Lesen Sie weiter... ›
Kommentar War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback. Wenn diese Rezension unangemessen ist, informieren Sie uns bitte darüber.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Rolf Busch am 14. Januar 2013
Format: Taschenbuch
Eher ein Wunderbuch. Man muss staunen, welche Themen sich zwanglos und durchaus sinnträchtig verknüpfen lassen. Auf mehr als 350 Seiten schreitet Sebald durch das englische Suffolk und lässt anlässlich der Begegnung mit Stränden, Kaianlagen, Fischernetzen, Herrenhäusern und Parks unzählige Geschichten vor uns auferstehen. Aber auch Personen tauchen auf, die Anlass zum Abschweifen bieten in Lebens- und Familienerzählungen voller Zeitgeschichte, oft verbunden mit tragischen Niedergängen, Todesfällen und Unglücken, nicht nur in Suffolk, England, sondern überall. Vielleicht ist zum Beispiel die Geschichte des Heringsfangs in der Nordsee unnützer Wissensballast, aber interessant fand ich das dennoch. Nur selten gönnt Sebald dem Leser Heiterkeit. Ein Ton der Melancholie liegt über allem. Trotzdem hat mir die Lektüre Spaß gemacht. Stilistisch ist Sebald fast perfekt. Es liest sich wie geschnitten Brot, wenn man sich darauf einlassen mag.
Kommentar War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback. Wenn diese Rezension unangemessen ist, informieren Sie uns bitte darüber.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen