Der zweite Teil von Tolkien's Herr der Ringe Trilogie gliedert sich in zwei Abschnitte: Zum einen wird über den weiteren Verlauf von Frodo's und Sam's gefährlicher Reise berichtet. Die beiden Hobbits sind nun, nachdem sich Frodo's Gefolgschaft von Ringgefährten mehr oder weniger aufgelöst hat, ganz auf sich allein gestellt und müssen auf ihrem Weg durch Mordor (dem Heimatland von Sauron) viele Gefahren bewältigen, um an ihr Ziel, den "Barad Dur" zu gelangen. Auf dem Weg nach Mordor stoßen sie dabei auf Smeagol, eine bösartige, kleine Kreatur, die früher im Besitz des "Master Rings" war (vgl. J.R.R Tolkien - "The Hobbit"). Smeagol ist immer noch von seinem "precious" (dem Ring) besessen, was ihn dazu veranlaßt, Frodo und Sam zu helfen, da er so in der Nähe seines geliebten Ringes bleiben kann. Allzu leichtgläubig vertraut Frodo diesem Wesen und begibt sich sowie auch seinen Begleiter Sam in höchste Gefahr... Zum anderen erfährt der Leser etwas über den Verbleib der restlichen Ringgefährten. Hierbei steht deren Kampf gegen Saruman, einem verschlagenen und bösartigen Zauberer, im Mittelpunkt. Dieser erhofft sich durch die Machenschaften des teuflischen Sauron selbst an Einfluß zu gewinnen....Ebenso spannend wie der erste Teil aufhörte, gelingt es Tolkien, wie keinem anderen, die Geschichte fortzuführen. Mit jeder Seite die man liest fällt es schwerer das Buch wieder hinzulegen! Man trifft wieder auf die "alten Bekannten" des vorangegangen Teils, und auf neue faszinierende Charaktere. Wenn man "Die Gefährten (The Fellowship of the Ring)" gelesen hat, ist der zweite Teil einfach ein Muß! (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)