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Der Ring ohne Worte

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Produktinformation

  • Komponist: Richard Wagner
  • Audio CD (1. Januar 1990)
  • SPARS-Code: DDD
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Telarc (in-akustik)
  • ASIN: B000003CUJ
  • Weitere Ausgaben: Audio CD  |  Hörkassette
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (24 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.544 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

 
1. So beginnen wir also in der "grünlichen" Dämmerung des Rheins
2. Treiben flussaufwärts zur Burg der Götter (Einzug der Götter in Walhall)
3. Sinken hinab zu den schmiedenden Zwergen
4. Schwingen mit Donners Hammerschlag.....
5. Im Klang-Kode "sehen" wir auch buchstäblich Sigmunds Blick auf Sieglinde
6. Der beiden Flucht
7. Wotans "furchtbare Wut"
8. Den Walkürenritt der Schwestern Brünnhildes (Walkürenritt)
9. Wotans schmerzlichen Abschied von seiner Lieblingstochter und Feuerzauber
10. Mimes angsterfülltes Zittern
11. Wir sehen wi Siegfried das magische Schwert schmiedet
12. Dem "Waldweben" lauscht (Waldweben)
13. Den Drachen erschlägt
14. Wir hören Fafners mattes Klagelied ("Wer bist du, kühner Knabe")
15. Wir sehen die Morgenröte wachsen um Siegfrieds und Brünnhildes Leidenschaft
16. Siegfrieds Rheinfahrt
17. Wie Hagen auf dem Stierhorn blasend seine Mannen herbeiruft ("Not ist da...")
18. Siegfried und die Rheintöchter
19. Seinen Tod, den Trauermarsch und schliessliech
20. Der Götter Ende im Feuerschein (Opfertat und Erlösung)

Produktbeschreibungen

Produktbeschreibungen

WAGNER, RING OHNE WORTE/MAAZEL

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Die Musik Richard Wagners spielt in der Biografie von Lorin Maazel eine wichtige Rolle: 1960 dirigierte er als erster Amerikaner erstmals in Bayreuth, und 1967 brachte er dort den gesamten Ring-Zyklus zur Aufführung. Mit des Meisters Enkel Wieland Wagner arbeitete Maazel häufig (nicht nur in Bayreuth) zusammen, und dieser war es, der ihn zuerst auf die umfassende eigenständige Aussagekraft der orchestralen Schicht in Wagners Opern aufmerksam machte. Bekanntlich ist in diesen Werken das Geschehen im Orchestergraben ein wesentlicher Träger der Handlung, indem die dichte Verflechtung des leitmotivischen Materials nicht nur am Erzählen der Handlung teilhat, sondern auch eigene Hinweise geben kann, die dem Hörer Handlungszusammenhänge erschließen.

Auf der vorliegenden, im Jahre 1988 produzierten CD präsentiert Lorin Maazel eine eigene Zusammenstellung orchestraler Passagen der vier Ringopern. Sein Projekt unterscheidet sich von anderen instrumentalen Ausschnitten aus Wagneropern, meist Ouvertüren oder "Isoldes Liebestod", dadurch, dass er sämtliche Ausschnitte zu einem durchgehenden Stück von fast siebzig Minuten Dauer verbindet. Es erklingen dabei nicht nur genuin orchestrale Passagen wie das Vorspiel zum Rheingold, die Schmiedeszene aus derselben Oper oder der Walkürenritt, sondern auch einige Abschnitte, die ursprünglich eine Gesangsstimme enthalten. Alles ist mehr oder weniger nahtlos miteinander verbunden, wobei Maazel nicht eine einzige Note selbst hinzugefügt, sondern nur Wagnersches Material verwendet hat. Im Booklet legt er Rechenschaft ab über die selbst gestellten Vorgaben beim Zusammensetzen der Ausschnitte.

Das Ergebnis ist eine reizvolle Reise durch die vier Opernabende, während der fast alle bekannten Motive des Werks anklingen. Dem Ring-Liebhaber bietet die CD eine unterhaltsame Reminiszenz an erlebte Opernabende; dem Wagner-Neuling ersetzt sie selbstverständlich nicht die Auseinandersetzung mit der zu Grunde liegenden Handlung, wenn auch eine von Maazel verfasste Synopsis im Booklet enthalten ist. Ein ausgesprochen positiver Effekt der Aufnahme ist, dass sie die Aufmerksamkeit des Hörers auf die Qualität des Wagnerschen Orchestersatzes lenkt. Die Berliner Philharmoniker spielen unter Maazels kompetenter Leitung solide und klanglich ausgewogen; störend sind allenfalls gelegentliche Unsauberkeiten vor allem bei den Blechbläsern. --Michael Wersin


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Kundenrezensionen

4.6 von 5 Sternen

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22 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Yakari's horse am 16. Dezember 2002
Format: Audio CD
Für Alle, die zu 'romantischem' Gesangsstil im Allgemeinen, und einer in diesem Stil gesungene Oper im Besonderen, eine Abwechslung oder Alternative suchen, gibt es seit 1988 endlich die Nachricht: Zumindest Wagners "Ring"-Opus ist - in hervorragend zusammengefügten Ausschnitten - in reiner Orchesterfassung zu hören, noch dazu in einer musikalisch wie klanglich-technischen brillanten Qualität. Fast 70 Minuten sagenhafte, berauschende Musik.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Nikolaus Neugrodda am 26. Mai 2010
Format: Audio CD
Medleys von berühmten Werken der Musikgeschichte sind in der heutigen symphonischen Musik Gan und Gäbe Musikvereine spielen beispielsweise ein Medley Hokonzert mit Johann Strauss, in dem ein Arrangeur populäre Stücke der Walzerdymastie verarbeitet. Warum gibt es nicht auch so etwas mit Richard Wagner dachte sich Lorin Maazel in den 80 er Jahren. Maazel ein beredter Interpret des Bayreuther Meisters, er war gat auf dem Bayreuhter Hügel. Er verwendete die bekanntsten Melodien aus der Ring Tetralogie und komponierte daraus ein durchkomponiertes Medley, das nur aus Wagnerischem materialbesteht. Die Berliner Philharmoniker spielen perfekt. Ich kann keine Unsauberkeiten im Blech feststellen. Ich muss dem Amazon kritiker widersprechen. Einzig die Orchestersitzordnung stört ein wenig Maazel lässt das Orchester in der amerikanischen Sitzordnung spielen. Hier hätte ich die deutsche Sitzordnung ,die James Levine in den Meistersingern verwendet benutzt., um den Wagnerischen Mischklang noch überzeugender zu bekommen.
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24 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 8. Dezember 2000
Format: Audio CD
Lorin Maazel ist es in dieser Aufnahme gelungen, eine Kurzreise durch den "Ring des Nibelungen" zu machen. Das bemerkenswerte ist, dass alles aus einem Guss ist ohne dass etwas dazu komponiert wurde. "Der Ring ohne Worte" enthält alle wichtigen Themen der Tetralogie und ist ganz gewiss ein guter Einstieg für Wagner-Neulinge. Auch Wagner-Liebhaber werden diese CD schätzen, da sie ganz ihrem Titel entsprechend nur dem Orchester gewidmet ist.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von R. Stephan am 26. September 2010
Format: Audio CD Verifizierter Kauf
Über Wagner kann und darf man gern diskutieren, über den "Ring" sowieso, aber wenn man große Musik für großes Kopfkino während langer nächtlicher Autobahnfahrten zweimal in der Woche sucht, kann man ohne größere ideologische Bauchschmerzen zugreifen: " ... Berliner Philharmoniker (...) unter Maazels kompetenter Leitung solide und klanglich ausgewogen ..." trifft es genau.
Wer mehr erwartet, muss eben Karajans oder Boulez' vollständige Fassungen nehmen und im Maybach auf die Piste gehen ;)

Preis-Leistungs-Verhältnis: Tadellos.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von S. Will am 24. November 2013
Format: Audio CD Verifizierter Kauf
Diese CD gibt die Möglichkeit 70 Minuten in die "Ring-Welt" von Wagner hineinschnuppern zu können, ohne sich im heimischen Umfeld gleich den vielstündigen Opern hingeben zu müssen. Lorin Maazel hat hierzu Orchesterpassagen der Ring-Tetralogie mit (aus dem Opernmaterial abgeleiteten) Übergängen versehen, damit ein homogenes Werk entsteht. Das Ganze erscheint mir gelungen und ich habe beim Hören nicht das Gefühl eines zusammengeschusterten Medleys oder eines abgehetzten Schnelldurchgangs, auch wenn die Musik - vergleichbar einem Soundtrack - nicht die Dramaturgie einer originären Tondichtung besitzt. Deutlich wird, dass Wagner, was den Umgang mit dem Orchester betrifft, ein (verführender) Klangmagier war; aber auch das hölzern-pathetische tritt als Gegenpol zutage.

Die Klangqualität der CD (Aufnahmedatum 1988) ist gut; ob diese Aufnahme klanglich Referenzcharakter besitzt, ist vor allem eine Frage des Geschmacks bezüglich des präferierten Gesamtklangbildes. Die Aufnahme setzt vorrangig auf Transparenz als auf fülligen Klangschwulst. Der Blick aufs Orchester ist hier der aus einer höheren Reihe und die Tonalität ist insgesamt eher auf der schlanken Seite. Vor allem die Streicher sind (Telarc-typisch) graziler als bei anderen Aufnahmen eingefangen.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Eibe am 27. Februar 2012
Format: Audio CD
Ich suchte den "Ring" ohne Worte und habe ihn mit dieser CD gefunden. Über die Auswahl, Zusammenstellung und Interpretation der Stücke kann man bestimmt (wie immer) streiten ... für mich ist sie perfekt. Die CD enthält meine (bisherige, wer weiss was alles noch kommt) Lieblingsinterpretation von Siegfrieds Trauermarsch. Auch nach Monaten fast täglichen Hörens noch anrührend! Klare Kaufempfehlung!
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14 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Alexander Arsov am 13. Februar 2010
Format: Audio CD
This CD could have been wonderful. But now it is just mediocre, to say the least.

The idea of Lorin Maazel to compress the four great music dramas of Richard Wagner that comprise 'The Ring' in one CD and without any singing is highly commendable. Such an idea certainly could, and probably did, win new fans for the whole cycle; 70 minutes without words is a great deal easier to listen to than 15 hours with hundreds of pages of text, after all. Maazel's conducting is excellent and the sound of Berliner Philharmoniker is glorious. The problem is elsewhere.

The problem indeed lies with Maazel's selection. He tried, perhaps, to include a bit too much of the story or too many of the leitmotivs, ending with absurd cuts: 'The Entry of the Gods in Valhalla' from 'Das Rheingold' is completely missing and 'Wotan's Farewell' is ridiculously shortened - it starts in the middle and finishes a way before the end with the famous 'Magic Fire Music'. Both of these excerpts are surely among the most beautiful in the whole 'Ring' and they are most likely to win new fans for the whole cycle - no insult intended, but such a concept as Maazel's is doubtless concerned more with people not so seriously interested in 'The Ring', or those who want to start with something lighter before turning to the original; both things are only too natural. Moreover, both 'The Entry' and the 'Farewell' are essential for the story. Not to mention that the famous 'Magic Fire Music', the astonishing finale of 'Die Walkuere', is completely missing from the CD despite what is written on the cover - the music stops abruptly just before Wotan's summoning of Loge, the demigod of fire. Such a cut is simply outrageous. Another great omission is the famous theme in the brass from the so called 'Forging Song' from 'Siegfried'.
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