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Zuerst hält Asakawa das alles für kompletten Unsinn. Aber dann beschleicht ihn doch die Angst. Was ist, wenn das Video wirklich Menschen den Tod bringen kann? Zusammen mit einem Freund will er den Ursprung des Videos und damit den Auftrag ergründen. Aber je mehr sie in Erfahrung bringen, desto größer wird seine Panik. Denn der Fluch scheint real, und Asakawas Zeit verstreicht.
Kurze Chronologie eines Erfolges: Aus dem Roman machte Regisseur Nakata Hideo einen Low-Budget-Horrorfilm, dessen phänomenale Einspielergebnisse in Japan mehrere Fortsetzungen zur Folge hatte. Jetzt gibt es wie so oft bei ausländischen Erfolgen das amerikanische Remake des ersten Films.
Kôji Suzuki hat Elemente wie Psycho-Horror, Grenzwissenschaften und die gute alte Rache aus dem Jenseits genommen und daraus eine Mischung aus Detektivgeschichte, Thriller und urbanem Mythos geschaffen: Das Video, das den Tod bringt.
Der kühle, distanzierte Stil des Autors ist anfangs etwas gewöhnungsbedürftig. Aber er sorgt für eine beklemmende Atmosphäre voller Spannung. Dazu kommen viele Ideen, die zwar auf den ersten Blick so konventionell erscheinen, dann aber erstaunlich bizarre Wendungen nehmen. Und das Ende ist eine echte und effektive Überraschung. Das ist leiser Horror, der sich hauptsächlich im Kopf des Lesers abspielt, und darum so gut funktioniert. --Andreas Decker
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Intelligenter Horror auf Japanisch.,
Von
Rezension bezieht sich auf: The Ring (Taschenbuch)
Warum wird ein Schriftsteller, der einen Schocker herausbringt, sofort mit einem Fließbandautoren wie King verglichen? Muss es denn dieselbe Schiene sein, die dieser Schriftsteller schreibt?In diesem Fall ist es nämlich nicht so.
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28 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Geniale Spannung mit einfachen Mitteln - SUPER,
Von
Rezension bezieht sich auf: The Ring (Taschenbuch)
Zufällig entdeckte ich dieses Buch in einer Buchhandlung. Story klang ganz vielversprechend und da ich wußte, dass große Ereignisse ihre Schatten voraus werfen (Gore Verbinskis Horro-Schocker im Kino) habe ich es mir angetan:Damit habe ich das schlichtweg beste Stück Psycho-Horror der letzten Jahre gelesen! Suzuki baut die Story mit geheimnisvollen Andeutungen immer spannender auf, obwohl er eigentlich nur die Arbeit eines Tokioer Journalisten beschreibt. Inhalt: Nach dem mysteriösen Tod von vier Jugendlichen kommt ein Reporter auf die Spur eines geheimnisvollen Videobandes, das seine Betrachter exakt 7 Tage nach dessen Ansicht sterben lässt. Natürlich sieht sich der Mann das Band auch an und ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt, denn er muss herausfinden, wie er den Fluch aufhalten kann... Was den Leser erwartet ist psychologische Spannung, wie ich sie in noch keinem Krimi gelesen habe. Dass das Thema mysteriös bleibt und sich nicht gleich nach 100 Seiten eine Auflösung des Falles bietet, ist ein zusätzlicher Pluspunkt. Fazit: Für alle Freunde von dämonischen Schockern a la Stephen King (um den Verlag zu zitieren), versehen mit einer ausgefeilten Story (die King ja leider selten bieten kann) eine echte Empfehlung! Schade, dass erst ein amerikanischer Film produziert werden musste, um dieses Buch, geschrieben bereits 1990, erst jetzt in Deutschland zu veröffentlichen. Einen japanischen Film gibt es nämlich auch schon lange. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
300 Seiten für 3 Tage Spannung pur,
Von
Rezension bezieht sich auf: The Ring (Taschenbuch)
Ich habe das Buch gestern ausgelesen und kann es nur jedem empfehlen, der auf Gänsehaut unter der Bettdecke steht. In diesem wirklich guten Thriller erfährt der Leser immer nur soviel von der Geschichte um das Video, wie der Protagonist selbst. Und das ist gerade der positive Unterschied zu vielen anderen Autoren dieses Genres. Sie ergötzen sich als allwissender Erzähler geradezu an der Ängstlichkeit und der Dummheit ihrer auftretenden Personen. Suzuki schreibt es anders. Der Leser steht nicht allwissend über allem, sondern fiebert Seite für Seite mit, immer auf der gleichen Wissensstufe mit dem Reporter. Suzuki beschreibt meist die Handlungen der Personen, die direkte Rede hält er zurück (tut der Spannung aber damit keinen Abbruch). Um ein wenig Abwechslung in die Erzählstruktur zu bekommen, läßt er manche Nebencharaktere ihre Erfahrungen mit dem Mädchen, um das es geht, in der Ich-Person erzählen, dies tun sie manchmal mehrere Seiten lang, so daß immer ein bisschen Abwechslung herrscht. Ich fand diesen Roman jedenfalls tausendmal besser als das letzte Werk von King, daß ich gelesen habe (Das dunkle Haus), obwohl es noch nicht einmal halb so dick ist. Hoffentlich erscheinen die beiden Fortsetzungen bald auf Deutsch.
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