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The Ring
 
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The Ring [Taschenbuch]

Kôji Suzuki
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (79 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 301 Seiten
  • Verlag: Heyne Verlag; Auflage: 4. Auflage. (1. Februar 2003)
  • Sprache: Japanisch
  • ISBN-10: 3453866797
  • ISBN-13: 978-3453866799
  • Größe und/oder Gewicht: 15 x 10,8 x 1,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (79 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 235.454 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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K?ji Suzuki
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Aus der Amazon.de-Redaktion

Asakawa ist Journalist. Zuerst ist der Tod seiner jungen Nichte nur eine Familientragödie. Dann erfährt er, dass in derselben Nacht drei ihrer Bekannten ebenfalls an Herzstillstand gestorben sind, und seine Neugier ist geweckt. Seine Recherchen führen ihn zu einem Video, das die vier gesehen haben. Es handelt sich um eine mysteriöse Montage beklemmender Bilder, an deren Ende eine klare Aussage steht: Wenn der Betrachter nicht einen bestimmten Auftrag erfüllt, wird er eine Woche später sterben. Dummerweise ist ausgerechnet dieser Auftrag auf dem Band überspielt worden.

Zuerst hält Asakawa das alles für kompletten Unsinn. Aber dann beschleicht ihn doch die Angst. Was ist, wenn das Video wirklich Menschen den Tod bringen kann? Zusammen mit einem Freund will er den Ursprung des Videos und damit den Auftrag ergründen. Aber je mehr sie in Erfahrung bringen, desto größer wird seine Panik. Denn der Fluch scheint real, und Asakawas Zeit verstreicht.

Kurze Chronologie eines Erfolges: Aus dem Roman machte Regisseur Nakata Hideo einen Low-Budget-Horrorfilm, dessen phänomenale Einspielergebnisse in Japan mehrere Fortsetzungen zur Folge hatte. Jetzt gibt es wie so oft bei ausländischen Erfolgen das amerikanische Remake des ersten Films.

Kôji Suzuki hat Elemente wie Psycho-Horror, Grenzwissenschaften und die gute alte Rache aus dem Jenseits genommen und daraus eine Mischung aus Detektivgeschichte, Thriller und urbanem Mythos geschaffen: Das Video, das den Tod bringt.

Der kühle, distanzierte Stil des Autors ist anfangs etwas gewöhnungsbedürftig. Aber er sorgt für eine beklemmende Atmosphäre voller Spannung. Dazu kommen viele Ideen, die zwar auf den ersten Blick so konventionell erscheinen, dann aber erstaunlich bizarre Wendungen nehmen. Und das Ende ist eine echte und effektive Überraschung. Das ist leiser Horror, der sich hauptsächlich im Kopf des Lesers abspielt, und darum so gut funktioniert. --Andreas Decker

Kurzbeschreibung

Der neue Meister der Spannung - Japans Antwort auf Stephen King.

Der Auftakt einer atemberaubenden Psycho-Horror-Saga für Fans von Siixth Sense, Blair Witch Project oder der Scream-Trilogie, die den Autor in seiner Heimat auf eine Stufe mit Stephen King gestellt hat.

Eine große DreamWorks-Verfilmung unter der Regie von Gore Verbinski ist bereits in Arbeit.


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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Intelligenter Horror auf Japanisch., 2. März 2003
Rezension bezieht sich auf: The Ring (Taschenbuch)
Warum wird ein Schriftsteller, der einen Schocker herausbringt, sofort mit einem Fließbandautoren wie King verglichen? Muss es denn dieselbe Schiene sein, die dieser Schriftsteller schreibt?
In diesem Fall ist es nämlich nicht so.


Koji Suzukis Roman ist japanisch geprägt und hat wenig mit amerikanischen Abonnementautoren wie eben King wenig zu tun. Der Einfluss der japanischen Kultur und Denkweise in "The Ring" ist unübersehbar. So gibt es einen Schocker zu lesen, der ganz ohne Splatter, grobe Gewalt und massentauglichem Sex auskommt. Dieser baut seine Spannung fast allein durch die bedrückende Atmosphäre aus, durch den Zeitdruck unter welchem der Protagonist leidet. Die Spannung steigert Suzuki kontinuierlich, jedoch nicht unbedingt immer im positiven Sinne. Seine Geschichte kommt zwar gut voran, ist an einigen Stellen jedoch zu schnell erzählt und hätte eine weitere Spannungsverschärfung erfahren können.


Kommen wir aber wieder zu den japanischen Elementen in diesem Buch. Auch wichtig und gut gelungen ist die Umsetzung des typisch japanischen Glaubens an die Metaphysik, dass durch ein Video tatsächlich die Möglichkeit besteht, Menschen sterben zu lassen, allein weil sie das Tape sehen. Diese Schutzlosigkeit des einfachen Menschen gegenüber übernatürlichen Vorkommnissen verschärft den Horror weitreichend. Ein anderer Punkt in diesem Roman ist das offene Ende. Wieder einmal als japanisch ist der Ausgang der Geschichte zu werten, die ohne ein richtiges Ende auskommt, in dem es heißt "Ende gut, alles gut". Die Spannungskurve nimmt nicht mit dem Ende des Buches etwa ab, sondern bleibt konstant und steigert sich mit den letzten Seiten noch und hält den Leser gefangen. Man sehnt sich geradezu nach einem Nachfolger, der die Geschichte weiter erzählt, der alles aufklärt, doch die gibt es nicht. Der Leser muss sich die Geschichte selber vorstellen und wird bei dem Gedanken an eine potentielle Fortsetzung des Horrors nur noch mehr geschockt als er es eh schon ist.


Somit ist Suzuki das gelungen, was man zu einem Kultbuch des Genres braucht. Die Story ist verständlich, vielseitig und detailliert beobachtet geschrieben. Sein Stil ist einfach, aber das muss in dem Genre sein. Die Atmosphäre, die Suzuki durch die Umstände und die Handlungen des Hauptdarstellers ganz ohne Actionparts schafft, ist unerreicht. Wertmutstropfen bleibt leider die Übersetzung aus dem Englischen. Eine Übersetzung einer anderen ist immer so ein Wagnis und kann leicht den Originaltext verfälschen.
In Summa bleibt dem Leser ein richtiger Kracher für schlaflose Nächte.

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28 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Geniale Spannung mit einfachen Mitteln - SUPER, 31. Januar 2003
Rezension bezieht sich auf: The Ring (Taschenbuch)
Zufällig entdeckte ich dieses Buch in einer Buchhandlung. Story klang ganz vielversprechend und da ich wußte, dass große Ereignisse ihre Schatten voraus werfen (Gore Verbinskis Horro-Schocker im Kino) habe ich es mir angetan:
Damit habe ich das schlichtweg beste Stück Psycho-Horror der letzten Jahre gelesen!
Suzuki baut die Story mit geheimnisvollen Andeutungen immer spannender auf, obwohl er eigentlich nur die Arbeit eines Tokioer Journalisten beschreibt.
Inhalt: Nach dem mysteriösen Tod von vier Jugendlichen kommt ein Reporter auf die Spur eines geheimnisvollen Videobandes, das seine Betrachter exakt 7 Tage nach dessen Ansicht sterben lässt. Natürlich sieht sich der Mann das Band auch an und ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt, denn er muss herausfinden, wie er den Fluch aufhalten kann...
Was den Leser erwartet ist psychologische Spannung, wie ich sie in noch keinem Krimi gelesen habe. Dass das Thema mysteriös bleibt und sich nicht gleich nach 100 Seiten eine Auflösung des Falles bietet, ist ein zusätzlicher Pluspunkt.
Fazit: Für alle Freunde von dämonischen Schockern a la Stephen King (um den Verlag zu zitieren), versehen mit einer ausgefeilten Story (die King ja leider selten bieten kann) eine echte Empfehlung!
Schade, dass erst ein amerikanischer Film produziert werden musste, um dieses Buch, geschrieben bereits 1990, erst jetzt in Deutschland zu veröffentlichen. Einen japanischen Film gibt es nämlich auch schon lange.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen 300 Seiten für 3 Tage Spannung pur, 28. Februar 2003
Rezension bezieht sich auf: The Ring (Taschenbuch)
Ich habe das Buch gestern ausgelesen und kann es nur jedem empfehlen, der auf Gänsehaut unter der Bettdecke steht. In diesem wirklich guten Thriller erfährt der Leser immer nur soviel von der Geschichte um das Video, wie der Protagonist selbst. Und das ist gerade der positive Unterschied zu vielen anderen Autoren dieses Genres. Sie ergötzen sich als allwissender Erzähler geradezu an der Ängstlichkeit und der Dummheit ihrer auftretenden Personen. Suzuki schreibt es anders. Der Leser steht nicht allwissend über allem, sondern fiebert Seite für Seite mit, immer auf der gleichen Wissensstufe mit dem Reporter. Suzuki beschreibt meist die Handlungen der Personen, die direkte Rede hält er zurück (tut der Spannung aber damit keinen Abbruch). Um ein wenig Abwechslung in die Erzählstruktur zu bekommen, läßt er manche Nebencharaktere ihre Erfahrungen mit dem Mädchen, um das es geht, in der Ich-Person erzählen, dies tun sie manchmal mehrere Seiten lang, so daß immer ein bisschen Abwechslung herrscht. Ich fand diesen Roman jedenfalls tausendmal besser als das letzte Werk von King, daß ich gelesen habe (Das dunkle Haus), obwohl es noch nicht einmal halb so dick ist. Hoffentlich erscheinen die beiden Fortsetzungen bald auf Deutsch.
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