Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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10 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen
Oh Gott..., 29. Januar 2009
...ich habe es getan. Ich habe mir die CD aus reiner Neugier angehört, man will ja wissen, wo der (vermeintliche) Erfolg von LaFee kommt.
Nun, die Musik ist es nicht.
Die Texte sind auf dem Niveau von 12-jährigen Rütli-Schülern, seichte Metaphern, schlechte Reime. Klasse. Klar, sie kommt damit bei den "kaufwilligen" 10-14-jährigen an, aber das wars dann auch schon.
Möchtegern Gothik-Anleihen, etwas klauen bei Subway to Sally und In Extremo, bisschen Sound von Rammstein, fertig. Für die Mülltonne.
Zugegeben, einige Melodien gehen ins Ohr, aber das reicht nicht. So sehe ich LaFee als ein Kunstobjekt auf Mittelschulniveau, tongewordende Peinlichkeiten.
Sie sollte sich überlegen, ob sie 1. Gesangsunterricht nimmt und 2. mit Blick auf ihr zunehmendes Alter doch mal die musikalische Schiene wechseln sollte. Denn, mit einem erwachsenen Songwriter und etwas Unterricht sehe ich schon Potential für eine gute Karriere.
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18 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen
Kaum zu glauben!, 11. Januar 2009
War schon Album Nummer 2 kaum zum Aushalten, legt Lafee noch einen drauf:
Auf "Ring frei" beweist sie endültig ihr Antitalent. Da hat sie auch ihre Texte selber geschrieben und das merkt man leider: Das sind peinliche Ergüsse einer knapp Minderjährigen, die dann in Textzeilen münden wie :
"Du willst in eine Villa mit Pool / Dann treibst du's mit dem Gärtner, der Chauffeur sieht zu / Und kommt der reiche Sack doch mal früher nach Haus / Gehst Du dafür auf die Knie und bläst die Kerze aus."
Das ist keine Satire, das ist todernst interpretiert.
Und so gehts die ganze CD lang:
Eine gequieckte und verzerrte Stimme, die abgestandene Pseudoweisheiten von sich gibt, worin (andere) Mädels notgeile, zu allem bereite Gören (Textauszug: "Ihre Röcke sind kurz, ihr Gehabe ist billig / Ihre Absätze hoch, sie ist blöd, aber willig.") und Jungs schlicht pimmelgesteuerte Dödels sind(Weiterer Textauszug gefällig? "Ihr alle wollt doch immer nur das Eine, ihr wollt unsere Berge endlich sehn. Ihr alle wollt doch immer nur das Eine, ihr wollt möglichst schnell zum Gipfel gehen. Ihr alle wollt doch nur das Eine, ihr wollt nur an unser Elfenbein").
Schade, dass Lafee mit zarten 18 schon derart stehen geblieben ist und nicht mehr als dieses aufgesetzte Genöle zu bieten hat.
Diese CD wurde übrigens von Bob Arnz produziert, der auch Granaten wie Zlatko & Jürgen gemacht hat. (Muss man dazu noch was sagen?)
Sorry, Lafee, aber das reicht nicht zu Punkten, der eine steht nur da, weil Nuller hier nicht möglich sind...
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12 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Stillstand, 4. Januar 2009
Schon beim letzten Album hatte Frau Klein etwas vollbracht (oder vollbringen lassen), was nur wenigen in dieser Branche vergönnt wird. Sie schaffte es vorbei am One-Hit-Wonder.
Doch hilft es einer Sängerin auch nicht, wenn nach dem zweiten Album dann doch genauso rapide Schluss ist. Deshalb erheben die Manager sie anscheinend erneut in den Ring. Mit wohl üblichen Reaktionen der Fans und ihrer Häscher.
Mit dem Anfang "Intro" bekommt man als Albenhörer suggeriert, dass sich durch diese Aneinanderreihung von Liedern ein roter Faden ziehen würde. Schade, dass ich ihn nicht fand, sondern wieder nur wild gemischte Tennie-Probleme fand.
Ebenfalls für den (nachdenklichen) Hörer verwirrend - Im Lied "Nur das Eine" scheltet sie noch das männliche Geschlecht als triebgesteuerte Taugenichtse, empört 'sich' zwei Songs später darüber, dass eine teils unattraktive Frau einen Mann 'abbekommt', den sie gern hätte, was das Ganze absolut obsolet macht!
Hier merkt man leider deutlich, dass sie einfach das nimmt und singt, was ihr vorgesetzt wird.
Meine Ohren sagten mir auch, dass sie einen neuen Musikproduzenten eingestellt haben, denn das Gesamtbild der Klänge weicht deutlich dem 'Syntie-Geschrammel' vorheriger Lieder.
Warum sie den auf dem Vokabular eines 6-Jährigen stehen gebliebenen Textproduzenten jedoch nicht ins Nirvana geschickt haben, ist mir immer noch unbegreiflich.
Und hier ist auch das größte Problem. Es hat sich letzten Endes nichts geändert. LaFee kann nur begrenzt (oder unter Zuhilfenahme von Tonanpassern) besser singen, die Texte sind immer noch furchtbar und die Thematik ausgelutscht. Wenn ich "Lieber Gott" hören will, pfeiff' ich mir immer noch lieber echte (subjektiv) Anprangerung à la "Abendland" von Subway to Sally rein.
Trotzdem höre (und spiele nach) ich die Melodien gerne und wenn Frau Klein noch ein wenig an ihrer Stimme feilt (oder ihr zuliebe auch mal Gesangsunterricht nimmt), dann gibt's nächstes Mal 4 Sterne.
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