Produktinformation
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| 1. Ring Of Fire | |||
| 2. I Walk The Line | |||
| 3. Jackson | |||
| 4. Folsom Prison Blues | |||
| 5. A Boy Named Sue | |||
| 6. Big River | |||
| 7. Get Rhythm | |||
| 8. Cry, Cry, Cry | |||
| 9. Hey Porter | |||
| 10. A Thing Called Love | |||
| 11. Guess Things Happen That Way | |||
| 12. San Quentin (Live) | |||
| 13. Man In Black | |||
| 14. Highwayman | |||
| 15. The Wanderer | |||
| 16. I've Been Everywhere | |||
| 17. Rusty Cage | |||
| 18. Personal Jesus | |||
| 19. Give My Love To Rose | |||
| 20. One | |||
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Auch nach seinem Tod am 12. September 2003 lebt Johnny Cash durch seine Musik im Herzen seiner Fans unvermindert weiter. Doch wie begann eigentlich die Geschichte des späteren King of Country Music? Natürlich mit einer Abfuhr, wie es sich für eine echte Legende gehört. Cash rannte nämlich im Jahr 1955 keineswegs offene Türen ein, als er sich dem Chef von Sun-Records als Gospelsänger vorstellte. Doch Cash blieb beharrlich und erhielt wenig später seine erste Chance bei der Plattenfirma Sun, deren Aufnahmen sich jetzt neben jenen späteren von Columbia, Island und American Recordings erstmals gemeinsam auf ein und derselben CD wiederfinden. Die 50er-Jahre sind mit Cashs erster Single "Hey Porter", "Cry! Cry! Cry!", "Folsom Prison Blues" und "Big River" auf Ring of Fire vertreten. Alle der insgesamt 21 Songs auf dieser CD sind in punkto künstlerischer Qualität über jegliche Kritik erhaben, lediglich über die Auswahlkriterien ließe sich trefflich streiten, wäre da nicht die Ahnung, dass eine Beschränkung auf die Spielzeit einer CD immer auch die Qual der Wahl bedeutet. Keine leichte Aufgabe also, die Jahre von 1955 bis 2003 innerhalb einer guten Stunde Revue passieren zu lassen. Letztlich ist die Absicht gelungen, den musikalisch-biographischen Bogen von Anfang bis Ende eines der größten Country-Sänger aller Zeiten zu spannen. Frühere Songs wie "A Boy Named Sue" und "Man in Black" sind ebenso vertreten, wie das Duett mit U2 aus den 80er Jahren "The Wanderer". Und auch Stücke aus der Zeit seines spektakulären Comebacks, aus der unter anderem grandiose Interpretationen von Stücken der Bands U2 ("One") und Depeche Mode ("Personal Jesus") hervorgingen, dürfen hier nicht fehlen.
Ring of Fire ist kein Soundtrack-Album im herkömmlichen Sinne, denn es funktioniert auch bestens ohne Film. Für all jene aber, die sich dem Phänomen Johnny Cash über den Film angenähert haben werden die Songs eindrucksvolle Gedächtnisstütze seiner wichtigsten Stationen sein. Nach Walk the Line wird man Ring of Fire mit anderen Ohren hören und ganz sicherlich Lust bekommen, Johnny Cashs Original-Alben anzuhören. Andreas Schultz
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
48 von 51 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Griffiger Querschnitt über das Lebenswerk des "Man in Black",
Von
Rezension bezieht sich auf: Ring of Fire: The Legend of Johnny Cash (Audio CD)
Wenn mich jemand nach meinem Lieblingssänger fragt, dann fällt mir schnell mall "The Boss" (Bruce Springsteen) ein, oder der Country Star der Neunziger, Garth Brooks. Das ist eigentlich schade, weil bei eingehender Überlegung "The Man in Black", Johnny Cash, für mich ein viel beeindruckenderes Idol ist.Rückblickend gesehen bin ich mit seiner und Elvis' Musik aufgewachsen. Irgendwo dazwischen gab es noch einige andere heutzutage eher als Dinosaurier angesehene Stars, doch Johnny Cash war für mich immer etwas Besonderes. Heute darf ich das wieder einigermaßen ungestraft sagen ("Ich bin Country Fan"). In den Achziger und Neunziger Jahren kam das gesellschaftlichem Suizid gleich. Da habe ich alle Cash Alben und Brooks CDs nur für mich im Kämmerchen gehört und wars zufrieden so. Es gibt unzählige Kassetten die ich mir vor Urzeiten aufgenommen habe oder die ich meinen etwas älteren Onkels 'entwendet' habe. Wie lange ich "A Boy named Sue" schon kenne, weiß ich nicht einmal genau; was habe ich gelacht, als ich des Englischen irgendwann mächtig war. "Ring Of Fire" kenne sicher noch länger - das ist ja beinahe der Inbegriff des Country-Songs. Das "Highwaymen"-Album (Cash, Nelson, Jennings, Kristofferson) habe ich in meinem Leben sicher schon drei Mal gekauft. Es verschwindet immer wieder ... Was seine Texte anbelangt, - mir klang das alles seit ich (mit)hören und verstehen kann immer sehr autobiographisch, selbstkritisch und manchmal (besonders die neueren Songs) arg melancholisch. "Hurt" darf ich mir nicht anhören, wenn ich sowieso schon down bin ... das hat ungefähr die gleiche Wirkung wie ein ganzes Album von Tom Waits. So habe ich mir über die Jahre (m)ein Bild von Johnny Cash aufgebaut; und so läuft beim Anhören dieses Albums in vielen Momenten Film für Film im Kopf ab. Das ist etwas, was man nicht von vielen Alben behaupten kann, macht aber genau darum dieses hier zu etwas Besonderem. (Eigentlich kenne ich alle Songs auf dieser neu erschienenen Compilation schon, dennoch finde ich die Auswahl bemerkenswert gut getroffen.) Fans die schon mehrere von den ganz alten Alben (Sun Records) und von den neueren Alben (American Recordings) haben, sollten sich der Tatsache, dass es sich hier um das x-te "Bes Of Johnny Cash" - Album handelt bewußt sein. Wer das Geld für das Album aber gerne ausgibt, wird vermutlich keine Enttäuschung erleben. Für ganz neu hinzugekomme Fans (durch den Film "Walk the Line") ist das Album sicher auch empfehlenswert, da es - wie erwähnt - einen guten Querschnitt von Cashs Songs enthält! In dem Sinne ... Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
21 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Dem Phänomen Johnny Cash auf der Spur,
Rezension bezieht sich auf: Ring of Fire: The Legend of Johnny Cash (Audio CD)
Preisfrage: Wie bringt man den repräsentativen Querschnitt eines Musikerlebens auf einer einzigen CD unter, wenn dieser Musiker ein halbes Jahrhundert lang Hits en masse herausbrachte, immer wieder neue Wege ging, sich dabei hartnäckig der Verschubladung verweigerte und seine Abräumer Legion sind? "Das Phänomen Johnny Cash" drängt sich als Schlagwort auf, kaum dass man die Trackliste gelesen hat.Bei "mercury" hat sich jemand an die Herakles-Aufgabe gemacht, das Aller-Allerwichtigste von "Cry, Cry, Cry" bis "Hurt" zusammenzustellen, und dieser Jemand hat das Problem ganz ordentlich gelöst: "Ring of Fire" lässt einen Johnny Cashs Werdegang nachvollziehen; drei Schwerpunkte sind klar erkennbar: Seine ersten Hits bei Sun Records (Ring of Fire, I Walk The Line, Get Rhythm, Cry Cry Cry, Hey Porter), sodann Highlights aus den beiden unsterblichen Knast-Alben (At Folsom Prison, At San Quentin); schließlich Cashs fulminantes Comeback mit den vier zu seinen Lebzeiten veröffentlichten "American"-Alben. Dazu kommt erstklassiges Füllmaterial, das viel mehr ist als "Füllmaterial" und unübersehbar andeutet, dass Cash auch jenseits seiner Meilensteine Handverlesenes zu bieten hatte: unter anderem ein Abräumer-Duett mit June Carter (Jackson), eine kleine Prise Highwaymen (Highwayman), eine Zusammenarbeit mit U2 (The Wanderer)... Gegen dieses Konzept ist nicht viel einzuwenden, denn die drei Schwerpunkte dieser CD ragen tatsächlich aus dem Cash-Gebirgsmassiv als Achttausender heraus; allerdings wäre es sinnvoller gewesen, die Songs chronologisch anzuordnen. Auch die Auswahl ist insgesamt nachvollziehbar, wenngleich nicht unanfechtbar: Songs wie "A Thing Called Love" oder "I've Been Everywhere" (auch "The Wanderer" ist zwar ein feiner Song, aber feine Songs sind bei Cash schließlich Standard) hätte ich zugunsten anderer Songs draußen gelassen; z.B. ist das 1994er Album "American Recordings" auf dieser CD überhaupt nicht vertreten. Aber das ist kein Kriterium; ein endgültiges Best-of von Cashs Gesamtwerk ist ebensowenig auf einer CD zu erfassen wie z.B. eines von Bob Dylan, den Rolling Stones, den Beatles oder Van Morrison. Insgesamt bietet "Ring of Fire" einen gelungenen Überblick über ein halbes Jahrhundert Johnny Cash; deswegen unterscheidet sich dieses Album auch deutlich von vielen auf die Schnelle zusammengestoppelten Reibach-Best-ofs. Dennoch sei die Frage erlaubt: Welche Zielgruppe hatte man hier im Auge? Wer Johnny Cash erst mit den "American"-Alben entdeckte, hat diese nämlich mit ziemlicher Sicherheit im Regal versammelt, und wer Cash schon immer liebte, ist mit "Belegstücken" aus dessen Frühzeit bei Sun Records bestimmt ebenso gut bestückt; das gilt erst recht für die absoluten Knaller "At Folsom Prison" und "At San Quentin". Wer seine Bestände ergänzen will, ist mit anderen Samplern also besser bedient: Bei kompletten oder fast kompletten "American"-Beständen empfehlen sich zum Erkunden des "Was bisher geschah" z.B. eher die Doppel-CD "I Walk the Line" oder die Zusammenstellung "Legendary Sun Recordings" (wenn man sich nicht gleich die Knast-Alben zulegt -- eine Anschaffung fürs Leben). Umgekehrt gilt: Wer Johnny Cashs fulminantes Comeback irgendwie verpasst haben sollte, wird über keines der "American"-Alben enttäuscht sein; den stärksten Eindruck dürften "American Recordings" (1994) und "Solitary Man" (2000) hinterlassen -- Vorsicht! Das war jetzt eine sehr subjektive Feststellung! "Ring of Fire" ist als zwangsläufig grobgerasterter Überblick über Cashs Werk sicher gut gelungen, aber man sollte sich vor Augen halten, dass das Vorhaben, knapp 50 Jahre Meilenstein-Musik auf einer CD unterzubringen, scheitern muss. Als Ergänzung bereits vorhandener Cash-Bestände ist "Ring of Fire" nur bedingt geeignet, aber wer nach einer CD sucht, die so repräsentativ wie möglich Johnny Cashs gesamte Karriere abdeckt, kann hier zugreifen. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Johnny Cash für Einsteiger,
Von
Rezension bezieht sich auf: Ring of Fire: The Legend of Johnny Cash (Audio CD)
Endlich eine Best of-CD des Man in Black, auf der auch die Highlights aus seiner Zusammenarbeit mit Rick Rubin drauf sind. Wer noch kein Cash-Fan ist, kann es nach dieser CD werden! Einziger Nachteil der CD ist, dass hier kein Ordnungsprinzip erkennbar ist. Dafür bietet die CD einen guten Überblick über mehr als 45 Jahre aus dem Wirken Cashs. Das Booklet enthält eine Kurzbiographie und sehr schöne Fotos.Anspieltipps: - San Quentin: Live-Mitschnitt aus dem Konzert im Zuchthaus. Wenn die Sträflinge im Hintergrund nach der Zeile >>San Quentin, may you rot and burn in hell<< aufheulen, denkt man, San Quentin stürzt im nächsten Moment ein - Hurt: Cashs letzter Hit, der von der Kritik zu Recht mit Lob überhäuft wurde Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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