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Sadako. Ein verschlosenes Mädchen, welches durch den Selbstmord ihrer Mutter alleine in der Welt zurückgelassen wurde. Sie sucht nach Geborgenheit, einen Platz in der Gesellschaft und schliest sich deshalb einer Theatergruppe an. Doch von ihren Kollegen wird sie nur teilweise oder gar nicht akzeptiert, den meisten ist Sadokos Vergangenheit bekannt, aber weiß keiner was sich wirklich hinter der Fassade der schüchternden jungen Frau steckt. Die Lage verschlimmert sich, als man den unerklärlichen Tod einer Schauspielerin meldet. Was geht hier vor? Was hat dieses Mädchen damit zu tun? Und... was bedeudet dieser Traum vom Brunnen?
"Ring Null". Wie alles begann. Dieser Film spielt 20 Jahre vor den Ereignissen aus "Ringu". Überzeugen kann dieses Sequel vor allem mit der unglaublich dichten Atmosphäre, die bei "Ringu" stellenweise ins Stocken geriet und bei "Ring 2" oft ganz fehlte. Zudem ist die Synchronisation deutlich besser gelungen als bei den "Vorgängern".
Vor allem kann dieser Film mit der originellen Story punkten. Zwar werden nicht alle Fragen, die uns schon seit einiger Zeit beschäftigen, beantwortet, dennnoch erfährt man einiges rund um Sadako, das kleine Mädchen mit den langen schwarzen Haaren. Die Spannung ist gut aufgebaut und hat einige Höhepunkte, sackt aber so gut wie nie ein. Der Ton und Soundtrack dieses Filmes ist auch bemerkenswert und fügt viel zu dem Thrill hinzu.
Trotzdem sollte man sich jetzt auf keinen Hollywoodschocker freuen, den hierbei handelt es sich eher um einen Mysterythriller im Stil von "The Sixth Sense". Keine Schockeffekte, keine aufbrausende Musik, keine hektischen Schnitte, nur düsterer, kontinuirlicher Thrill der die Hande des Zuschauers angespannt in den Sessel greifen lässt. Wer sich schon bei "Ringu" fürchtete, wird nach diesem Film nie mehr schlafen können. Und wenn dann letzendlich wieder der Fluch überhand gewinnt, grenzt das schon an schockierenden Horror.
Dieser Film ist brillant, besser, düsterer, furchteinflösender als seine japanischen Vorgänger, kann zwar mit dem amerikanischen "Ring" in punkto Spannung und Schrecken nicht ganz mithalten, bleibt jedoch auch nicht ganz auf der Strecke. Besonders zu empfehlen für wagemutige Gruselfans mit einem gute Gedächnis, welches exotische Namen anbelangt.
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