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Kommentar: 1.Aufl. Pappe Suhrkamp, 2008. 115 S. Als Mängelexemplar gekennzeichnet, Lagerspuren vorhanden
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Rimbaud der Sohn Gebundene Ausgabe – 20. Oktober 2008

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 115 Seiten
  • Verlag: Suhrkamp (20. Oktober 2008)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3518224379
  • ISBN-13: 978-3518224373
  • Originaltitel: Rimbaud le fils, 1991
  • Größe und/oder Gewicht: 11,6 x 1,5 x 18 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 778.149 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Über den Autor und weitere Mitwirkende

Pierre Michon wurde am 28. März 1945 im französischen Département Creuse (Massif Central), im Dorf Les Cards geboren, wo seine Eltern als Grundschullehrer arbeiteten. Zwei Jahre nach der Geburt des Sohnes verließ der Vater die Familie.
Später studierte Michon in Clermont-Ferrand Literatur. Nach langen Jahren der schriftstellerischen Selbstfindung gelang ihm 1984 mit 37 Jahren der Durchbruch: Für Vies minuscules (Leben der kleinen Toten) erhielt er 1984 den »Prix France Culture«, dem weitere Preise folgten. Heute gilt Pierre Michon als einer der bedeutendsten französischen Gegenwartsschriftsteller.
Übersetzungen seiner Werke erschienen in Deutschland, Italien, Spanien, den Niederlanden, Griechenland, Rumänien, den USA, Brasilien, Mexiko und Syrien. Pierre Michon lebt mit Frau und Tochter in Nantes.


Anne Weber wurde 1964 in Offenbach geboren. 1983 ging sie nach Paris und absolvierte das Studium der französischen Literatur sowie der vergleichenden Literaturwissenschaften an der Sorbonne. Von 1989 bis 1996 arbeitete sie in Lektoraten verschiedener französischer Verlage. Sie begann, deutsche Texte (u.a. von Hans Mayer, Jacob Burckhardt, Eleonore Frey, Sibylle Lewitscharoff, Birgit Vanderbeke und Wilhelm Genazino) ins Französische zu übersetzen. 1998 veröffentlichte sie bei Le Seuil die französische Originalfassung von Ida erfindet das Schießpulver. 1999 erschien das Buch auf deutsch im Suhrkamp Verlag, der im Herbst 2000 auch Im Anfang war veröffentlichte. 2004 erschien ihr viertes Buch Besuch bei Zerberus.


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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Jiri Rakoushan am 25. November 2008
Format: Gebundene Ausgabe
Pierre Michon
Rimbaud der Sohn
Aus dem Französischen von Anne Weber

2008
Suhrkamp Verlag
ISBN: 978-3-518-22437-3
116 Seiten
11,80.-

Den Widerspruch zwischen Poesie und Leben hat wohl kein anderer Dichter so sehr verinnerlicht wie Arthur Rimbaud. Er sah sich gezwungen, sich mit 21 für das eine oder das andere zu entscheiden und wählte letzteres, wofür er einen großen Preis zu zahlen hatte: mit 37 Jahren wurde er aus Afrika in sein verhasstes Charlesville, von dem er Zeit seines Lebens fliehen wollte, zurückgeschickt und starb einbeinig im Bett seiner bäuerlich unzulänglichen Mutter.

Der Autor des vorliegenden Buches will sich Rimbaud unter einem ganz bestimmten Aspekt annähern und benutzt dazu eine ebenso poetische Sprache, wie sie wohl der Dichter selbst benutzt hätte, würde er noch leben und eine Abhandlung über sich selbst schreiben. Rimbaud, der Sohn, ist die Geschichte eines vaterlosen Provinzlers, dem die Einfachheit seiner Mutter und seiner ländlichen Umgebung so zuwider ist, dass er sich vorerst nur in die Poesie flüchten kann. Doch die Poesie, die ihn in Zeiten der Not vor dem Schlimmsten bewahrte, wird später auch von ihm selbst verraten, wohl weil sie Teil der Welt ist, die er stets verlassen wollte. Vitalie Rimbaud, geborene Cuif, die Mutter mit dem Dezembergesicht mitten im Juli"(Michon) hätte ihrem Sohn gerne Trost geschenkt, schreibt Michon, doch die Poesie will den Trost nicht, er macht sie verstummen" und deswegen lehnte Rimbaud diesen Trost ab. Pierre Michon setzt fort mit den Lehrern und Epigonen Rimbauds, Izambard, Banville u. a.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von kpoac TOP 1000 REZENSENT am 19. Februar 2012
Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
"Nein, - ich bin, der ich bin! Und was sie finden
In mir als Schuld, ist ihrer Schuld Bericht.
Vielleicht bin ich der Sehende, sie die Blinden,
Nach ihrem Sinn bemisst mein Tun sich nicht!
(William Shakespeare, Sonett CXXI, Die Sonette)

Wir wachsen, Kierkegaard hat es immer betont, im Verhältnis zur Größe, gegen die wir ankämpfen, gleichviel, ob diese Größe einem Menschen, einer Idee, einem System oder einem Gedicht anhaftet. Und zu den Einsichten Kierkegaards zählen wir auch, dass Jugend dazugehört, um zu hoffen, Jugend dazu, um sich zu erinnern, aber es gehört Mut dazu, die Wiederholung zu wollen. Die Wiederholung als die Wirklichkeit und den Ernst im Dasein.

Rimbaud (1854-1891) als Sohn wird hier vom französischen Schriftsteller Pierre Michon (1945- ) auf das Vortrefflichste ins Licht gerückt. Mit Nietzsches aphoristischem Zugeständnis: "Wenn man keinen guten Vater hatte, so soll man sich einen anschaffen" an die Sache heranzugehen, verfehlt den weiten Sprung. "Wer aber arbeitet, gebiert seinen eigenen Vater" in der Kierkegaard Denke kommt dem Werke hier viel näher, zumal Rimbaud selbst beteuert: "Ich werde ein Arbeiter sein." Denn in der Tat ist Rimbaud vaterlos aufgewachsen, seine Mutter war von emotionaler Dürftigkeit und über-religiöser Gebundenheit ("Euch sagt's das Herz; [...], / Im Haus ist keine Mutter mehr! - der Vater weit! ..."; Rimbaud) und in seinem kleinen Ardennen-Ort Charleville widmete er sich Gedichten, mit deren Hilfe er sich selbst entfalten und der Enge entfliehen wollte ("Alles steigt und will sich weiten!", Rimbaud).
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Günter Nawe "Herodot" TOP 500 REZENSENT am 27. Februar 2009
Format: Gebundene Ausgabe
Schon "Das Leben der kleinen Toten" gehört zu den Büchern, die man einfach nicht hergeben möchte. Und jetzt kommt ein weiteres hnzu: "Rimbaud der Sohn". Ein Dichter schreibt über einen Dichter - Michon schreibt über Rimbaud. Michon schreibt über das Wesen der Poesie und über den, der es wie kaum ein anderer verinnerlicht, umgesetzt hat in Literatur. Dies aber war letztlich auch der Widerspruch, den sein Leben aushalten musste - und nicht ausgehalten hat.

Mit 37 Jahren starb starb Rimbaud. Vaterlos war er, die Mutter konnte ihn nicht halten. Das Leben in der Provinz ist ihm höchst zuwider. Bleibt die Flucht in die Poesie. Das Leben aber gerät ihm aus den Fugen. Er säuft, versucht seinen Freund Verlaine zu erschießen, er sucht das Abenteuer, verrät die Literatur und stirbt erbärmlich.

Es gehört in das Reich der Psychologie, dass Rimbaud unbewusst auf der Suche nach dem Vater war. Hier geht es um Literatur. Und Pierre Michon hat das so seltene Kunststück geschafft, in wunderbarer Prosa von Rimbaud dem Sohn zu erzählen. Auf unnachahmliche Weise erfahren wir Geschichte um Geschichte, sind fasziniert, begeistert und neugierig, am Werk Rimbauds den Michon zu prüfen. Eine Prüfung, die er glänzend besteht.
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