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Rilke: Überzähliges Dasein
 
 

Rilke: Überzähliges Dasein [Kindle Edition]

Fritz J. Raddatz
4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)

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Kurzbeschreibung

"Wer war dieser Mann? Die Antwort: Geck, Gaukler und Genie." Fritz J. Raddatz über Rilke Fritz J. Raddatz, einer der profiliertesten Publizisten Deutschlands, entwirft ein grandioses Porträt des weltberühmten Dichters, das in seiner feinsinnigen Art, Leben und Werk aufeinander zu beziehen, seinesgleichen sucht.

Rainer Maria Rilke ist der nach Goethe meistgelesene deutschsprachige Dichter weltweit. Zeitgenossen priesen und höhnten ihn; und bis heute tönt das Echo auf Rilke und sein Werk gebrochen. Wer war dieser Mann? Ein "überschminktes Frauenzimmer", wie Georg Heym ihn verspottete, die "Dichtung selbst oder das, woraus die Dichtung entsteht", wie Marina Zwetajewa einmal voller Hingabe schrieb? In den ersten Lebensjahren erzogen als Mädchen, später der frömmelnden Bigotterie der Mutter ausgeliefert, entwickelte Rilke ein höchst ambivalentes Bild vom weiblichen Geschlecht. Frauen verdankt der rastlos von Ort zu Ort Ziehende lebenslange Förderung und Unterstützung; sie verdanken ihm die schönsten Gedichte und Widmungen. Und doch bleibt Weib wie Welt der Feind, umschwärmt in der Entfernung, gefürchtet als Gefahr in unmittelbarer Nähe ...

Fritz J. Raddatz gelingt es, nicht nur die Existenz bestimmenden Prägungen Rilkes auf furiose und auch bewegende Art zu beschreiben, sondern den Einfluss dieser emotionalen Quellen auf das Werk des Dichters eindrücklich darzustellen.

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Fritz J. Raddatz, geboren 1931 in Berlin. 1960-69 stellvertretender Leiter des Rowohlt Verlages, 1977-85 Feuilletonchef der ZEIT, seit 1969 Vorsitzender der Kurt-Tucholsky-Stiftung, Herausgeber von Tucholskys Gesammelten Werken, Autor in viele Sprachen übersetzter Romane und eines umfangreichen essayistisch-biographischen Werks, zuletzt einer höchst geachteten Benn-Biographie. 2003 erschien seine eindrucksvolle Autobiographie Unruhestifter. Erinnerungen.

Produktinformation

  • Format: Kindle Edition
  • Dateigröße: 507 KB
  • Seitenzahl der Print-Ausgabe: 224 Seiten
  • Verlag: Arche Literatur Verlag (1. September 2011)
  • Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
  • Sprache: Deutsch
  • ASIN: B00AMO38FS
  • X-Ray:
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
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Kundenrezensionen

4.2 von 5 Sternen
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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kein überzähliges Buch 28. Juni 2010
Von F. Bötel
Format:Gebundene Ausgabe
Das gerasterte Portrait Rilkes auf dem Cover bleibt unscharf. Nur Konturen sind zu erkennen und einige wenige Einzelheiten. Diese Gestaltung wurde sicher mit Bedacht gewählt, denn "den Menschen Rilke" zwischen zwei Buchdeckeln zu beschreiben, mag ein zu großes Unterfangen sein.

Der Autor hat hier wichtige Schlaglichter gesetzt: Rilkes Bild Gottes - fern aber gleichgültig. Rilkes Bild der Liebe - je weniger nah, desto besser. Rilkes sonderbares Dichterleben - "er will ungetröstet bleiben auf der Suche nach Trost", heißt es. Und beinahe scheint der Dichter zu sekundieren, wenn er bekennt: "Ich müsste zugeben, dass ich nicht lebe." Ein "überzähliges Dasein"?

Es macht Freude dieses Buch zu lesen, und zumindest ein wenig verständiger. Einziges Manko: Derselbe Autor, der sich über den französischen Sprachchauvinismus mokiert, zitiert ganze Absätze aus französischen Briefen, ohne auch nur den Hauch einer Übersetzung anzubieten. Das ist weniger unfreiwillig komisch als schade. Schließlich geht es um das "Innenleben" eines großen Dichters und nicht um die Bestellung eines café au lait mit croissant. Trotzdem ein wirklich gutes Buch.
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26 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Geck, Gaukler und Genie 31. März 2009
Von Günter Nawe "Herodot" TOP 500 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Ist es ertaunlich, dass Rainer Maria Rilke nach Goethe der meistgelesene Dichter deutscher Sprache ist? Und trotzdem war das Verhältnis zu Rilke stets ein gebrochenes, schwankend zwischen hymnischer Zuneigung und witzelnder Ablehnung. Wer oder was alao war der Dichter der "Duineser Elegien" und der "Sonette an Orpheus"?

"Geck, Gaukler und Genie?", so die Fragestellung, mit der der Publizist Fritz J. Raddatz sein Buch über Rainer Maria Rilke einleitet. Es ist ein sehr feinsinniges Bild, das der Autor von dem "engelgleichen" Dichter zeichnet. Raddatz' Ansatz: "Zu den Abenteuern des Biografen gehört auch, dass selbst das Äußere seines Helden...widersprüchlich dargestellt wird."

Und so sind es nicht nur die "dunkel glühenden Augen", die fasziniert haben. Das Psychogramm, wie Raddatz es gezeichnet hat, zeigt den "ungeschminkten" Rilke, den Menschen, den Dichter mit so unzählig vielen Facetten. Er zeigt die Entwicklung von dem als Mädchen gehaltenen Kind zum empfindsamen Dichter. Fehlurteile der Vergangenheit werden aufgehoben. Zuschreibungen und Querverweise herangezogen. Und die wunderbaren Gedichte zitiert.

Fritz J. Raddatz bezieht Leben und Werk aufeinander - und macht das so anders als alle vor ihm - und er macht es nicht nur grandios. Das Buch ist auch ein kleines stilistisches Meisterwerk.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Leider kein großer Wurf 26. Mai 2012
Von sky pilot
Format:Gebundene Ausgabe|Verifizierter Kauf
Ich hatte das Buch erworben, weil ich noch keine Rilke-Biographie besaß und mir verwertbare Aufschlüsse über die Persönlichkeit des Dichters erhoffte. Nun kann man dem Autor gewiß nicht vorwerfen, kein akribisches Quellenstudium betrieben zu haben. Ein umfangreicher Anhang dokumentiert Quellen und Lebenslauf und ist womöglich hilfreicher als einige Thesen des Autors. Allein die Überschrift "Rilke und Rodin - eine homoerotische Ehe" hat eher Boulevard-Qualität, denn mit dem, was man heutzutage darunter versteht, hatte die komplizierte Beziehung zwischen Rilke und Rodin, die ja auch eine Arbeitgeber-Sekretär-Beziehung war, nun wahrlich gar nichts zu tun. Gleiches gilt für das plakative "Ich hasse dieses Volk" als Zwischenüberschrift, das durch einige wenige kritische oder verzweifelte Sentenzen "gestützt" wird, die man aber vermutlich bei fast allen ernstzunehmenden Dichtern des katastrophenreichen 20. Jahrhunderts finden dürfte, wobei sich zudem noch die Frage stellt, ob der Dichter, der ja zumeist in den sogenannten "höheren Kreisen" unterwegs war, das "Volk" überhaupt kannte. Man sollte derlei Einlassungen schon etwas kritischer hinterfragen, bevor man sie zur Kernthese erhebt. Viel zu kurz kommt auch die lebenslange Suche Rilkes nach Gott, der Wandel seiner religiösen Anschauungen, seine "Engelslyrik", die z. B. von Günther Schiwy sachkundig beschrieben wurden. Kurzum, weniger ideologisches Wunschdenken und Sendungsbewußtsein (wozu auch die unsägliche Gleichsetzung von Coventry und Dresden gehört, die erstens nichts mit Rilke zu tun hat und zweitens sachlich falsch ist) hätte dem Werk etwas mehr Seriosität und Glaubwürdigkeit verliehen. So bleibt ein schaler Nachgeschmack, der sich durch die typographische Gleichmacherei des Umschlags (Raddatz ebenso groß wie Rilke gesetzt) noch verstärkt.
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