Nachdem mich der erste Teil dieser Reihe noch nicht wirklich von sich überzeugen konnte, muss ich doch sagen, dass dieses Buch hier besser ist.
Einige Dinge, die mich am ersten Band gestört hatten, treten zwar immer noch auf, aber ich empfand sie nicht mehr als ganz so extrem.
Die Ereignisse spielen kurze Zeit nach dem ersten Band. Noch immer versucht die AfAR hinter das Geheimnis der Genforscher zu kommen und schon wieder findet sich Riley in einer wie es scheint aussichtslosen Situation wieder.
Ohne Ahnung, wie sie an den diesen Ort gekommen ist, wacht sie in einer Gasse, neben einem toten Mann, auf und wird von unheimlichen Bärenartigen Wesen bedroht.
Riley ist schnell klar, dass dies kein normaler Ort ist, als sie dann auch noch in einem Stall auf Pferdewandler stößt, scheint dies bestätigt. Unter den Wandlern ist der Hengst Kade. Und Kade ist ein Hengst im wahrsten Sinne des Wortes. Nicht nur, dass die Zwei zusammen fliehen können, nein es knistert auch ganz gewaltig.
Quinn tritt ebenfalls wieder in ihr Leben und dann ist da auch noch der Alpha Kellen. Partner hat sie genügend zur Verfügung.
Gemeinsam mit ihrem Bruder Rhoan und Jack geht es also wieder auf die Jagd. Riley ist zwar immer noch keine Jägerin doch wird sie nach wie vor aktiv eingesetzt. Vor allem nachdem sie schon wieder entführt wurden ist und alle paar Minuten Mordanschläge auf sie verübt werden.
Was mir nach wie vor nicht so gut gefällt ist die Tatsache, dass Riley sich quasi zwecks ihrer Arbeit prostituiert. Zumindest kommt es so rüber und das finde ich ein wenig störend.
Ansonsten hat mir "Wächterin des Mondes" allerdings gut gefallen. Das Buch finde ich spannender als das erste und es hat mich auch mehr fesseln können.
Auch die Tatsache, dass es die Autorin immer wieder versteht ihre Leser zu überraschen und ungeahnte Wendungen mit einfließen zu lassen, ist spitze.
Teil 1 hat von mir 3 Sterne bekommen, dieser Teil ist besser, aber auch noch immer steigerungswürdig, deshalb hier 4 von 5 möglichen Sternen.