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Riley - Die Geisterjägerin: Roman [Broschiert]

Alyson Noël , Ulrike Laszlo
3.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
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Kurzbeschreibung

23. Januar 2012
Wird Riley ihre Schwester Ever jemals wiedersehen?

Riley Bloom hat sich im Jenseits inzwischen einigermaßen eingelebt. Aber den Kontakt zu Ever vermisst sie immer noch sehr. Ihre geliebte Schwester muss auf der Erde als Unsterbliche ihre eigenen Probleme lösen. Als Riley erfährt, dass es einen Ort gibt, an dem man Träume erzeugen und an Menschen auf der Erde schicken kann, macht sie sich gleich auf den Weg. Ein Traum ist die einzige Möglichkeit, Ever eine Botschaft zu schicken und ihr zu zeigen, dass es ihr gut geht. Doch als sie am Ort der Träume ankommt, hat sich dort bereits ein Geisterjunge niedergelassen, der seit einiger Zeit Albträume auf die Erde schickt. Riley weiß, er ist gefährlich, und es erfordert all ihren Mut, sich ihm in den Weg zu stellen ...


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Riley - Die Geisterjägerin: Roman + Riley  - Die Geisterjägerin: Der erste Kuss - Roman + Riley - Im Schein der Finsternis -: Roman
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Produktinformation

Rileys Tagebucheintrag: Jetzt reinlesen [0kb PDF]|Leben im Jenseits: Jetzt reinlesen [0kb PDF]
  • Broschiert: 224 Seiten
  • Verlag: Page & Turner (23. Januar 2012)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3442203856
  • ISBN-13: 978-3442203857
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 10 - 12 Jahre
  • Originaltitel: Dreamland
  • Größe und/oder Gewicht: 20,6 x 13,4 x 2,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 150.124 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Über den Autor

Alyson Noël ist eine preisgekrönte Autorin, die bereits mehrere Romane veröffentlicht hat. Mit ihrer »Evermore«-Serie stürmte sie auf Anhieb nicht nur die internationalen, sondern auch die deutschen Bestsellerlisten und eroberte unzählige Leserinnenherzen. Die Übersetzungsrechte für ihre Bücher wurden bisher in 35 Länder verkauft und auch die Filmrechte schnell vergeben. Alyson Noël lebt in Laguna Beach, Kalifornien.

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Kundenrezensionen

3.0 von 5 Sternen
3.0 von 5 Sternen
Die hilfreichsten Kundenrezensionen
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Morgaine
Format:Broschiert
Rezension:

Riley ist tot, aber dennoch fühlt sie sich quicklebendig. Das liegt daran, weil ihre Seele im "Hier und Jetzt" weiterlebt. Dieser Ort mit dem kurriosen Namen, an dem auch Riley sich jetzt aufhält, ist eine Übergangsebene. Sie befindet sich zwischen der Erdebene, auf der man als Wesen mit einer Seele lebt und dem Jenseits, das das Ziel aller Seelen nach dem Ableben auf der Erde ist. Das heißt'Da wo alle Seelen eigentlich sein sollten.
Aber da gibt es viele Seelen, die keinesfalls ihre Bindung zur Erde verlieren wollen und sich weigern über die Brücke zu gehen oder sich auf ihrem Weg in's Jenseits verirrt haben. Deshalb muss es im "Hier und Jetzt" auch Geisterjäger geben. Tja, und Riley ist eine von ihnen, aber sie steckt noch mitten in ihrer Ausbildung. Außerdem sie hat 2 große Probleme... eins davon heißt Bodhi und ist ihr Geistführer, ihr Lehrer sozusagen. Bodhi ist kaum älter als sie, aber benimmt sich als wäre er Mr. Perfekt höchstpersönlich. Er verbietet ihr Sachen und hindert sie daran ihre auferlegten Missionen zum Seelenfang erfolgreich zu meistern. Das ist aber ganz wichtig, denn der Hohe Rat verleiht Riley nur bei einem erfolgreichem Abschluß die nächst höhere Stufe für ihr Glühen.
Das zweite Problem ist noch schlimmer, denn sie ist immer noch 12! Dabei gibt es nichts Wichtigeres als endlich 13 zu werden und damit offiziell ein Teenager zu sein. Aber NEIN! Sie musste ja kurz vor ihrem so wichtigen Geburtstag sterben und nun für alle Zeit flachbrüstig und zwölfjährig bleiben. Wie kann sie es nur anstellen älter zu werden?! Hilfe muss her. Wer wäre da besser geeignet als Ever, ihre ältere, geliebte, unsterbliche Schwester, die noch auf der Erdebene weilt? Riley hört vom Traumland, einem Ort an dem die Träume gemacht werden. Es heißt dort kann man während seine Lieben tief und fest schlafen, mit einem Traumsprung in deren Unterbewusstsein, einen Kontakt herstellen und sie besuchen. Also, macht sich Riley auf den Weg zu diesem geheimnisvollen Ort damit sie Ever um Hilfe bitten kann. Aber wie immer, wenn Riley etwas auf eigene Faust unternimmt, läuft auch hier nicht alles wie gehofft...

Mein Fazit:

Eine neue Geschichte von Riley Bloom! Schon wenn man dieses zarte und dennoch kraftvolle Design vom Cover sieht und in der Hand hält, wird man sofort schwach und möchte das Buch einfach nur haben. In Natura sieht es noch viel schöner aus, weil die rote Lillie sich erhaben absetzt und mit Glitter verziert ist, der auf meinem eingefügten Cover leider so nicht zur Geltung kommt. Dann muss ich auch gestehen, dass ich eingefleischter Fan der Evermore Serie bin und daher musste ich natürlich auch alle Riley Bücher lesen. Riley war eigentlich NICHT als eigene Reihe geplant und ist daher thematisch auch an die Buchserie um Evermore angelehnt. Es handelt sich hier um den 3. Band und ich empfehle es weniger, die Bücher einzeln zu lesen, da die Geschichte um Riley's Leben nach ihrem Tod fortlaufend über alle 4 Bücher erzählt wird. Immer wieder wird auf Begegebenheiten aus Teil 1 & 2 Bezug genommen.
Alyson Noël hat mit "Riley-Die Geisterjägerin" wieder einmal ihre Fantasie zum ernsten Thema "Was passiert mit unseren Seelen nach dem Tod?" spielerisch, witzig und altersgerecht verpackt. Trotz der ergreifenden Thematik gelingt es der Autorin, mit ihrer lockeren Erzählweise aus der Sicht von Riley ' einem frechen und aufgeweckten Mädchen, das leider viel zu früh aus dem Leben scheiden musste und an der Schwelle zum Teenagersein steht, dem Leser eine Beschwingtheit und viele Momente des Schmunzeln beim lesen zu bescheren. Natürlich gibt es auch in diesem Buch ernste Probleme, Auseinandersetzung und Stresssituation zu bewältigen, die jeder Teenager (und auch Erwachsene im Rückblick) gut nachvollziehen können und die gezielt Emotionen auslösen. Aber genau diese Art zu schreiben und die gelungene Kombination der Gefühlskulisse ist es, die mir persönlich so gut bei Alyson Noël gefällt. Es ist wirklich ein entspanntes Leseerlebnis und Humor in sämtlichen Facetten zieht sich durch all ihre Teile dieser Serie. Das Buch vermag einen sicher nicht zu fesseln wie ein Krimi, weil ihm ganz einfach die Spannungskomponente fehlt. Aber es unterhält auf eine wunderbar leichte Weise und nimmt einen mit in eine "Zwischen-Welt", die junge oder junggebliebene Leser mit Faible für Paranormales ansprechen sollte. Öffnet euren Horizont und lasst den Blick ein wenig schweifen, auf das was da kommen mag nach dem Tod.

Zusammenfassend gesagt: Ein tiefgründiges Thema wurde hier spielerisch-leicht verpackt und ist die beste Umschreibung zu den Büchern um die kleine, freche Riley Bloom.
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2.0 von 5 Sternen Eine vergebliche Suche nach der "alten" Riley 4. August 2012
Von Leselurch
Format:Broschiert
*Worum geht's?*
Nach ihrem bedenklichen, eigenwilligen Handeln während ihres letzten Auftrags kommt Riley noch einmal mit einem blauen Auge davon und bekommt sogar Urlaub, um sich von den Strapazen zu erholen. Der Rat des Hier und Jetzt ist der Meinung, Riley solle mal wieder etwas mehr Zeit mit ihrer Familie und ihren Freunden verbringen. So ein Unsinn! Die junge Seelenfängerin braucht keine Erholung - sie braucht neue Aufgaben! Aber nun hat sie eben Ferien, die sie irgendwie hinter sich bringen muss. Und wie könnte sie diese freie Zeit besser nutzen als endlich herauszufinden, ob es ihr im Hier und Jetzt möglich ist, doch noch dreizehn Jahre alt zu werden? Wenn sie bloß mit ihrer Schwester Ever reden könnte! Aber dafür müsste sie ihr eine Botschaft schicken - und die einzige Möglichkeit, mit jemanden auf der Erde in Kontakt zu treten, ist, ihm in einem Traum zu begegnen. Im mysteriösen Traumland soll so etwas möglich sein, aber Rileys Mentor Bodhi hat ihr strengstens verboten, dorthin zu gehen. Noch ein Grund mehr, sich auf die Suche zu machen! Und ehe Riley sie sich versieht, steckt sie mal wieder in gefährlichen Schwierigkeiten...

*Kaufgrund:*
Die ersten beiden Bände der "Riley"-Reihe haben mich leider nicht überzeugen können, trotzdem wollte ich wissen, wie es mit Evers kleiner Schwester weitergeht. Wenn man einmal eine Serie angefangen hat, möchte man schließlich auch wissen, wie sie endet!

*Meine Meinung:*
Nach dem ärgerlichen Cliffhanger des Vorgängers, "Riley - Im Schein der Finsternis", habe ich mich tatsächlich auf den dritten Band der Serie gefreut. Endlich sollte Riley zu spüren bekommen, was es bedeutet, für ihre Taten einzustehen und Verantwortung zu übernehmen. Endlich sollte sie lernen, dass sie nicht immer nur ihrem eigenen Kopf nachgehen, nicht nur ihrem eigenen Willen folgen kann. Nach ihrem eigenmächtigen Handeln im letzten Teil hat der Rat des Hier und Jetzt beschlossen, Riley eine Lektion zu erteilen. Als ich das Buch in die Hand nahm, verspürte ich doch tatsächlich eine gewisse Genugtuung und war gespannt darauf, welche Folgen Riley erwarten würden.

Die Handlung von "Riley - Die Geisterjägerin" beginnt genau dort, wo "Im Schein der Finsternis" aufgehört hat, und setzt die Geschichte nahtlos fort: Riley muss ihre Taten vor dem Rat rechtfertigen und die Konsequenzen für ihre getroffenen Entscheidungen tragen. Während Riley auf ihre "Anhörung" wartet, bibbert und bangt, ist sie noch immer der felsenfesten Überzeugung, das Richtige getan zu haben. Sie ist sich zwar darüber im Klaren, dass sie sich unzähligen Anordnungen widersetzt hat, aber das interessiert sie nicht. Getreu dem Motto "Hauptsache, das Ergebnis kann sich sehen lassen" lässt Riley die Entscheidung des Rates über sich ergehen - und wird tatsächlich beglückwünscht. Ich konnte kaum glauben, was ich dort las. Statt Riley beizubringen, ein gewisses Verantwortungsbewusstsein zu entwickeln, und sie auf den Weg des Erwachsenwerdens zu lenken, wird sie von den mächtigsten Personen im Hier und Jetzt für ihre Leistung mit einem "wohlverdienten" Urlaub belohnt. Kaum waren die ersten Seiten gelesen, hätte ich dieses Buch am liebsten in die Ecke geschmissen!

Aber als bibliophiler Mensch tut man so etwas Grausames nicht mit seinen Büchern, also las ich bloß mit einer grimmigen Mimik im Gesicht und einem verstärkten Händedruck weiter. Immerhin flogen die Seiten dank Alyson Noëls flüssigem und lockerem Schreibstil schnell vorüber und ein neu aufkeimender Handlungsstrang konnte mein Interesse wecken, dem es schließlich mit seiner Magie und seiner Einzigartigkeit gelang, mich ein wenig von meinem Ärger abzulenken: das Traumland, jener Ort, an dem die Geister in die Träume der Lebenden "springen" können, um ihnen Botschaften zu übermitteln.

Aber wo Träume sind, da gibt es auch Albträume - und die spielen in "Riley - Die Geisterjägerin" eine große Rolle. Noël ist es leider trotz blutiger Beschreibungen nicht gelungen, eine düstere Atmosphäre aufzubauen, die einem einen Schauer über den Rücken laufen lassen würde. Darunter leiden nicht nur die vermeintlich gruseligen Szenen, sondern der gesamte Nervenkitzel der Geschichte.

Riley erzählt uns als Protagonistin auch im dritten Band der Serie die Handlung aus ihrer Sicht der Dinge und lässt uns an ihren Emotionen und Überlegungen teilhaben. Gewohnt egozentrisch, hochnäsig und altklug kommentiert sie alles und jeden mit ihrer herablassenden Art und zeigt damit deutlich, dass sie sich selbst für etwas besseres hält. Sie tut, was sie will, und nimmt dabei keine Rücksicht auf andere. Ihr ist nur wichtig, dass sie ihren Willen bekommt; koste es, was es wolle. Wieso sollte sie auch auf Regeln achten, wenn sie für einen Verstoß sogar noch honoriert wird? Mit ihrem leichtsinnigen, naiven und kindischen Charakter, der niemals hält, was er verspricht, kann Riley als Protagonistin schlichtweg nicht überzeugen.

In zwei, drei sehr kurzen Momenten konnte mich Riley diesmal jedoch tatsächlich berühren. Ihr Gefühl, irgendwo festzustecken, hat Noël so gefühlvoll beschrieben, dass man absolut nachvollziehen kann, wie schrecklich sich Riley fühlen muss. Man entwickelt beinahe schon Mitgefühl für sie, da zerstört Riley die emotionalen Augenblicke durch eine unpassende Bemerkung in typischer Riley-Manier wieder selbst.

Bodhi und Buttercup, Rileys Mentor und ihr Hund, haben sich in den ersten zwei Teilen zu einem Highlight der Buchreihe entwickelt. Der aufrichtige, ausgeglichene Seelenfänger und der sympathische Vierbeiner haben mir stets sehr gut gefallen und mir die Abenteuer mit der zwölfjährigen Protagonistin wahrlich versüßen können. In "Riley - Die Geisterjägerin" spielen Rileys Begleiter allerdings kaum eine Rolle. Noël erwähnt sie nur beiläufig und gönnt ihnen nur sehr kleine und kurze Auftritte, in denen sie sich nicht entfalten können. Wirklich schade!

Zum Schluss gibt es noch das erste Kapitel des letzten Bandes, "Riley - Der erste Kuss", als Leseprobe. Ein tolles Extra - besonders für diejenigen, die den Abschluss der Tetralogie nicht mehr abwarten können.

*Cover:*
Die Cover der "Riley"-Reihe sind für mich immer ein kleines Trostpflaster gewesen. Zwar konnte die Geschichte mich nicht überzeugen, aber die wunderschönen Blumen haben trotzdem einen vorderen Platz im Bücherregal verdient. Nun ziert allerdings nicht nur eine Blüte, sondern auch ein langweiliges Mädchengesicht das Titelbild. Wie schade, dass nicht einmal diese Buchreihe von dem Trend verschont bleibt.

*Fazit:*
"Riley - Die Geisterjägerin" bleibt auf dem Niveau der zwei Vorgänger. Eine Protagonistin, die sich partout nicht ändern will, und eine Handlung, die nicht die gewünschte Spannung aufbauen kann, können eben nicht überzeugen. Ich kann noch immer nicht nachvollziehen, wo die sympathische Riley geblieben ist, die mich in "Evermore" so sehr von sich begeistern konnte. Deshalb gibt es leider nur 2 Sterne.
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3.0 von 5 Sternen Mäßiger dritter Band der Reihe! 15. Mai 2012
Format:Broschiert
"Die Geisterjägerin" ist der dritte Band der "Riley" Tetralogie von Alyson Noel. Es fällt mir, zugegebenermaßen, etwas schwer eine Rezension über dieses Buch zu schreiben, was vorallem daran liegt das mir die Worte fehlen - was zuweilen recht selten vorkommt. Band 1 fand ich schon nicht über die Maßen berauschend, Band 2 war wieder deutlich besser, bekam in der Wertung sogar 5 Sterne. Und Band 3? Tja, der hat mich dann wieder vollends enttäuscht, was wie bei Band 1 auch schon vorallem daran lag, dass keine wirkliche Story vorhanden war.

Riley befindet sich immernoch im Hier & Jetzt und versucht ihrem Job als Geisterjägerin, Seelenfängerin, oder wie auch immer man ihren "Beruf" bezeichnen möchte, auszuüben. Hin und wieder baut sie etwas Mist, wofür sie sich dann vor dem "großen Rat" rechtfertigen muss und immernoch versucht sie mit allen Mitteln endlich 13 zu werden. Sie scheint aus keiner Erfahrung großartig zu lernen und jegliche "Moral", die in den vorhergegangenen 2 Büchern durchzusickern scheinte kam irgendwie nicht bei ihr an. Glaubte man in Band 2 noch an Besserung, so enttäuschte sie in Band 3 wieder mit egoistischem und kindischem Verhalten und dachte bei ihrem Handeln nie wirklich daran anderen etwas gutes zu tun (z.B. den Seelen zu helfen), sondern war nur auf ihren eigenen Vorteil bedacht: Durch ihr angeblich "selbstloses" Handeln endlich zu altern. Das ganze Buch über scheint sie an nichts anderes zu denken als endlich ins Teenageralter zu kommen, was dem Leser dann irgendwann gehörig auf die Nerven geht.

Der rote Faden, der die Geschichte markiert, fehlt hier völlig. Zwar will Riley ihrer Schwester Ever eine Nachricht auf die Erde senden und sucht dafür den Ort der Träume auf, doch wirklich passieren will hier auch nichts so recht. Die Geschichte wird hier zwar zeitweilig ganz interessant, da sich die Autorin scheinbar viele Gedanken über die Entstehung und das Eindringen von und in Träume gemacht hat, leider spinnt sie diesen Faden jedoch nicht zur Zufriedenheit des Lesers weiter und der Einblick in die Traum- und später Alptraumwelt bleibt kurz und flüchtig. Sehr schade, wie ich finde, hier wurde einiges an Potenzial verschenkt!

Die "berühmte Moral", wie ich sie in bisher jedem Riley Buch irgendwie finden konnte durfte hier natürlich wieder nicht fehlen (einen Ausschnitt findet ihr bei den Zitaten), dies konnte die Wertung des Buches immerhin etwas heben, denn die Moral kam - zumindest beim Leser - durchaus an, lässt nachdenken und verfolgt einen vielleicht sogar noch bis zum Schließen des Buches und darüber hinaus.

Eher enttäuscht schloss ich letztendlich das Buch ab und gehe mit gemischten Gefühlen an den Gedanken heran, dass in den kommenden Tagen der Abschlussroman der Reihe erscheinen soll. Lesen werde ich ihn auf alle Fälle, vorallem auch weil ich ihn als Rezensionsexemplar angefragt habe, etwas skeptisch bin ich aber trotzdem. Natürlich hoffe ich, dass die Autorin die Reihe zu einem würdigen Abschluss bringen konnte und eventuell überrascht mich dieser kommende Roman ja sogar positiv. Wir dürfen gespannt bleiben. "Die Geisterjägerin" bewerte ich nun folgendendermaßen:

Wertung: 3 von 5 Sternen!
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