„Neue Deutsche Härte“ – das verkörpern Riefenstahl! Ehrliche Texte und harte Musik, nicht nur für harte Kerle. Die Band um den charismatischen Sänger Jens Esch „Centurio“ weiß, wo sie hin will. Nach einigen Jahren Pause gewinnt er, zusammen mit seinen Bandkollegen, Carlos Perón als Produzenten für ihr nächstes Album. Mit neuem Selbstbewusstsein präsentieren sie jetzt das Ergebnis, das ihre harte Arbeit widerspiegelt und den Neubeginn für sie bedeutet: TRIUMPH
Riefenstahl wissen zu polarisieren. Während sie sich im Großen den metallischen Klängen der Musik widmen, haben sie sich mit einer Kombination aus Hardrock, Alternative, Industrial, Metal und sogar Blues einen ganz eigenen Sound erarbeitet. Mit „Triumph“ präsentieren Riefenstahl nun ihr neuestes Werk, das über Membran (NEO/Sony Music) veröffentlicht wird.
Nach ihren Alben „Seelenschmerz“ (2004) und „Instinkt“ (2007) wollen sie für ihr neues Album mehr. Um die Vorstellung von ihrem Werk Wirklichkeit werden zu lassen, nehmen sie Kontakt zu Carlos Perón auf. Perón, Mitbegründer der Band Yello und erfolgreicher Produzent, ist ein Liebhaber harter und innovativer Musik und steigt umgehend in das vielversprechende Unternehmen Riefenstahl ein.
Der Perfektionist an den Reglern teilt die künstlerische Vision der Band und bringt sie voran. Sein Know-How und die Arbeit mit Bands wie Wolfsheim, Stalin, Remo Park, Mandylion oder Schöngeist schlägt sich in einem amtlichen Ergebnis nieder, für das sich das Warten gelohnt hat.
Bei den Aufnahmen zu ihrem neuen Album wird Tiago „Shade“ Saldanha an den Drums als festes Mitglied verpflichtet. Der brasilianische Neuzugang ist mit seinen erst zwanzig Jahren bereits ein einzigartiges Ausnahmetalent, der den Stil der Band maßgeblich beeinflusst, außerdem ist er einer der weltbesten Doublebass-Player, nur vergleichbar mit einem Ronaldo oder Messi im Fussball.
Vier Jahre nach ihrem letzten Album melden sich Riefenstahl jetzt mit ihrem dritten Album „Triumph“ zurück. In sechzehn neuen Nummern mit über 70 Minuten Spielzeit zeigt sich das gereifte Songwriting der Band.
Die deutschen Texte sind kritisch und auf den Punkt verfasst und, wenn nicht ohne Pathos, so doch mit ehrlicher Sehnsucht nach einer besseren Welt und dem Wunsch, die Missstände der heutigen Gesellschaft aufzuzeigen und zu ändern.
So auch die erste Singleauskopplung „Sieben Sünden für den Fraß“, die mit fetten Riffs gleich in die Vollen geht: „Was wollt ihr tun, kommt / Rettet euch in Brot und Spiele“.
Die martiale Mischung aus Alice in Chains, Black Sabbath, Böhse Onkelz und Rammstein plus einer Giftspritze Blues bringt jeden zur Strecke.
Neben Einflüssen der „Neuen Deutschen Härte“, die knüppelnd daherkommen, kommen aber auch
immer wieder spanische Rhythmen oder ausgefeilte Themen zum Tragen, die das Album so vielfältig machen.
Songs wie „Hier und Jetzt“ beweisen, dass Riefenstahl auch eine ruhige Seite haben. Das epische „Triumphus“ rundet das Album gelungen ab. „Triumph“ ist das Werk einer Band, die ihre Richtung konsequent verfolgt, und das doch erst den Anfang darstellt. Untermalt wird das Ganze von einem aufwändigen Artwork, das mit großen Bildern aus anderen Welten aufwartet. Man darf gespannt sein, Riefenstahl im Herbst live auf deutschen Bühnen zu erleben.
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