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Riding Giants
 
 

Riding Giants

Dick Brewer , Sam George , Stacy Peralta    Freigegeben ohne Altersbeschränkung   DVD
4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (11 Kundenrezensionen)
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Rezensionen

Movieman.de

Mit "Riding Giants" schuf Surf- und Skatelegende Stacy Peralta gleichermaßen eine Filmlegende des Surfsports. Schon mit "Dogtown and Z-Boys" zeigte er, wie ernsthaft und hintergründig eine Auseinandersetzung mit der Geschichte einer heutigen Trendsportart ausfallen kann. Die Dokumentation "Riding Giants" ist äußerst hintergründig recherchiert und dabei nicht weniger unterhaltsam wie spannend aufgebaut. Nicht zuletzt hat sich Peralta als Person ja selbst schon in die Geschichte des Sports eingeschrieben. Wer also könnte sie besser dokumentieren? Dabei beginnt Peralta aber nicht erst in seiner Jugend, sondern rollt die Ursprünge des Brettsports ganz von vorne auf: etwa vor 1000 Jahren auf Hawaii. So findet mit dem Film nicht nur die Surfergemeinde, sondern auch jeder Laie oder einfach nur Interessierte leichten Zugang in die faszinierende Welt des legendären Wassersports. Fazit: Für alle Fans des Surfsports unabdingbar und für den Rest ebenso sehenswert.

Moviemans Kommentar zur DVD: Das Bildmaterial fällt aufgrund seines dokumentarischen Charakters genau wie das Tonmaterial sehr schwankend aus. Die Wertungen müssen also as Mischwertung begriffen werden. Gerade das Homevideo- und historische Material hat stark mit Dropouts und Rauschen zu kämpfen, während die Interviews teilweise ein klares Bild bieten. Akustisch sind vor allem die Tiefen zu loben, die zu Beginn des Filmes unter den grollenden Riesenwellen liegen. Die Extras sind spärlich aber mit dem Feature über Laird Hamilton immerhin eine Erweiterung des Filmmaterials.

Bild: Da der dokumentarisch angelegte Film aus historischen Aufnahmen (Wellenreiter, 00:03:03), Bildcollagen (00:02:14), Interviews, Meeresbildern, etc. besteht, ist es schwierig, das Bild als Konstante zu bewerten. Aufrund der stark schwankenden Bildqualität erfolgt deshalb eine Mischwertung. Die historischen Aufnahmen sind z.B. geprägt von heftigen Dropouts und schwachen farben, während die Meeresbilder von den Riesenwellen teilweise in hoher Auflösung vorliegen (Welle, 00:18:34). Auch die Interviews sind mal von Rauschen überschattet (00:18:32) und mal bildlich sehr klar (Interview, 00:27:17). Insgesamt sind die Bilder von schlechter Qualität vorherrschend. Dennoch kann man im Fall einer Dokumentation ja durchaus loben, dass so viel interessantes, authentisches Material zusammengetragen wurde.

Ton: Schon zu Beginn des Filmes brechen berstend riesige Wellen durch alle Kanäle. Auch der Subwoofer wird dabei durchgehend und äußerst voluminös bemüht, ohne das dabei Authentizität abhanden gehen würde. Später mischt sich harmonisch Musik in Form von himmlischen Chören ins Soundgeschehen ein. Die Kulisse wurde neben der Musik eindrucksvoll gestaltet, hält sich aber zunehmend zurück. In punkto Interviewkommentare, welche neben den Sprecherstimmen einen Großteil des Sprachmaterials ausmachen, bietet sich auch akustisch recht schwankendes Material, das sich in der deutschen Synchronisation aber nur durch die synchronisierten Sprecherstimmen unterscheidet, da die restlichen Kommentare untertitelt vorliegen. Dabei sind alle Kommentare gut verständlich und kommen direkt aus dem Center auf den Zuhörer zu. Wirklich brillante Deutlichkeit sollte aber nicht erwartet werden, da es sich um eine Dokumentation und nicht um einen Spielfilm handelt. Die Effekte des in Stereo vorliegenden Originals fallen durch den einsetzenden Dolby Decoder ebenfalls sehr kraftvoll, dabei aber ungleich plastischer aus.

Extras: Die Disc enthält als Extras den deutschen Kinotrailer (1:30 Min.) sowie ein Feature über den Profi Laird Hamilton (7:44 Min.), welches zwar weniger sprachliche Infos als spannende Surfbilder bringt aber dennoch erfreuen kann. Leider sind die Kommentare zum Sport, der Kindheit Hamiltons, den Riesenwellen, etc. nicht untertitelt. Neben diesen beiden Extras gibt´s noch eine obligatorische Trailershow mit drei Programmtipps. Ein nicht gerade umwerfendes Aufgebot an Boni aber immerhin mit noch mehr Sportaufnahmen. --movieman.de

VideoMarkt

1777 wird der britische Entdecker Kapitän James Cook erster westlicher Augenzeuge des hemmungslosen Surf-Vergnügens der Polynesier. Die calvinistischen Missionare verbieten in der Folge den doch recht gefährlichen Spaß, bis in den 40er Jahren des letzten Jahrhunderts die Jungs und ein paar Mädels an der US-Westküste das Surfen zum Lifestyle machen. Die 50er Jahre stehen im Zeichen von Brett-Heroen wie Greg Noll, die den Sport endgültig salonfähig machen. In den Neunzigern erreicht der Extremsport schließlich das offene Meer.

Video.de

Mit seiner famosen Dokumentation gibt Stacy Peralta, der zuletzt mit der Skateboard-Doku "Dogtown Boys" auf sich aufmerksam machte, einen faszinierenden Abriss über die Entwicklung des Surfens. Seine chronologische Abhandlung strotzt nur so von sensationellen Archivaufnahmen, die sich mit Kommentaren von Newcomern und Veteranen abwechseln. Schnell wird klar, dass dieser Sport, den eine eigene Subkultur umgibt, süchtig macht, wenn man sich einmal darauf eingelassen hat. Ein Bilderrausch für harte, urlaubsreife Männer.

Blickpunkt: Film

Einem Extremsport, in dem monofixierte Athleten ihr Leben nach der größten Welle ausrichten, widmet Dokumentarfilmer Stacy Peralta ein kongeniales Monument, das man guten Gewissens The Big One nennen darf. Am Spielplatz der Götter, den Küstenregionen von Kalifornien, Hawaii und Tahiti, folgt 'Riding Giants' der Entwicklung des Big-Wave-Surfens und den Spuren, die die besten Bretterartisten ihrer Zeit hinterlassen haben. Die Bilder- und Seelenverwandtschaft mit großartigen Konkurrenzdokus wie 'Step Into Liquid' ist sichtbar, aber dies ist das Mutterschiff, das Brandungsjunkies wie auch sehnsüchtige Passivsurfer auf jeden Fall betreten sollten.

Auch wenn Peralta in einer ernsten Zäsur dem Tod seinen Platz einräumt, blendet auch sein Film die Opfer aus, die viele Surfer, vor allem wohl aber ihre Familien bringen müssen. Wie die Athleten ihre suchtmäßige Leidenschaft für die Welle mit ihrem privaten Umfeld koordinieren, ob sie funktionierende Beziehungen haben oder ihre Prioritäten teuer bezahlen müssen, erfährt man nicht. Der Film konzentriert sich auf den für sie wichtigsten Aspekt ihres Lebens und dies, im Unterschied zu anderen Dokumentationen, streng chronologisch. In einem witzigen, visuell kreativen Prolog erzählt Peralta von den polynesischen Ursprüngen des Surfens, spannt dann den Bogen zu frühen absurden 'Jackass'-Exzessen, in denen Kindsköpfe in NS-Klamotten auf Brettern durch Röhren rauschen und damit dem legendären Tromahit 'Surf Nazis Must Die' ungeahnte Authentizität verleihen.
Von da an streift 'Riding Giants' durch die Dekaden. Interviews mit Brandungsveteranen und wunderbare Archivaufnahmen bringen Greg Noll, den Surfhelden der Fifties, in Erinnerung, gefolgt von Crash-Paraden am Waimea Bay auf Hawaii 1957. Herausgearbeitet wird die Veränderung der Szene, die Explosion vom Insider- zum Massensport, ausgelöst durch neue Bretter und Sandra Dees Strandklassiker 'April entdeckt die Männer'. Nach eindrucksvollen Bildern von den vermeintlich größten vor Hawaii gesichteten Wellen (1969) widmet sich der Film dem kühleren Frostsurfing in Nordkalifornien und seinem Pionier Jeff Clark, der fast 15 Jahre dieses unbekannte und der Felsen wegen extrem gefährliche Terrain allein surfte. Die letzten Akte, die bis in die Gegenwart führen, gehören schließlich Laird Hamilton, der den Sport mit dem Tow-In-Surfing revolutionierte. Das Schleppen durch Jet-Skis machte das mühselige Paddeln obsolet und ermöglichte die Erschließung neuer küstenferner Reviere, in denen man noch mächtigere Wellenberge bezwingen konnte.
Bei all diesen spektakulären optischen Eindrücken sucht man eine kritische Distanz vergeblich, ist schwärmerische Heldenverehrung sicht- und im Kommentar auch hörbar. Aber hier geht es um Euphorie - und wer sieht, wie Hamilton am Ende ein Wellenmonster vor Tahiti an die Leine legt, ist so berauscht und fasziniert, dass ihn Ernüchterung auch nicht interessiert. kob.

Blickpunkt: Film Kurzinfo

Faszinierende Dokumentation über die Geschichte des Big-Wave-Surfens.

Kurzbeschreibung

Die Geschichte des Surfens beginnt vor ca. 1.500 Jahren in Polynesien. Hier war das Wellenreiten ein religiöses und spirituelles Ritual, das von Missionaren im 19. Jahrhundert verboten wurde. Erst Mitte des 20. Jahrhunderts entdeckten es junge Amerikaner für sich als neuen Sport. Es folgten die sogenannten Flegeljahre der Surf-Kultur entlang der südkalifornischen Küste in den 40ern, das Meistern und Durchfahren der ersten "Big Waves" in den späten 50er- und frühen 60er Jahren auf Hawaii. Und dann kam schließlich Laird Hamilton, die Personifikation des Extremsportlers, der die athletischen Aspekte des Surfens immer weiter nach oben definierte. Der Sport wurde sein Lebensinhalt, das Wellenreiten zur Obsession. Keiner gibt sich diesem Sport so hin und keiner durchfährt die monumentalsten Wellen so gekonnt wie er.

Produktbeschreibungen

Peraltas Dokumentarfilm zeigt das Leben und die Leidenschaft weltbekannter Surfer, die sich den großen Wellen verschrieben haben. Er dreht sich um den legendären kalifornischen Surfer Greg Noll, der sich in den fünfziger Jahren als einer der ersten in die riesigen Wellen vor der Küste von Hawaii wagte.

Nach Dogtown und Z-Boys präsentiert Stacey Peralta eine atemberaubende Dokumentation über die Geschichte und die Kultur des Wellenreitens in Amerika. Der Film ist die perfekte Verschmelzung von Archivmaterial und Interviewmaterial von Zeitzeugen. Surflegenden wie Greg Noll, Jeff Clark oder Laird Hamilton, deren pure Surf-Leidenschaft den Grundstein für einen Industriezweig gelegt hat, der heute Millionen begeistert.

Die persönlichen Eindrücke und Geschichten dieser Legenden geben dem Film die Wärme und Einzigartigkeit. Greg Noll erzählt, wie er an der Nordküste von Hawaii 50 Fuß hohe Wellen bezwungen hat und Jeff Clark berichtet von den gefährlichen Brandungen an der Nordküste Kaliforniens, auch die Erfolgsgeschichte von Laird Hamilton fasziniert.

Riding Giants zollt nicht nur diesen außergewöhnlichen Sportlern Tribut, er bietet einfach viel mehr. Für die, die in den sechziger Jahren nicht in Kalifornien gelebt haben zeigt er den Einfluss, den das Surfen auf die amerikanische Pop Kultur hatte. Gleichzeitig bietet uns Stacey Peralta einen Einblick in die besonderen und
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