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Riding Alone for Thousands of Miles
 
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Riding Alone for Thousands of Miles

Ken Takakura , Zhang Yimou    Freigegeben ohne Altersbeschränkung   DVD
4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Darsteller: Ken Takakura
  • Regisseur(e): Zhang Yimou
  • Komponist: Guo Wenjing
  • Format: Dolby, PAL, Surround Sound
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Mandarin (Dolby Digital 5.1), Französisch (Dolby Digital 5.1)
  • Untertitel: Englisch, Arabisch, Türkisch, Deutsch
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • FSK: Ohne Altersbeschränkung
  • Studio: Sony Pictures Home Entertainment
  • Erscheinungstermin: 6. Februar 2007
  • Produktionsjahr: 2005
  • Spieldauer: 104 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B000LW9TIQ
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 56.208 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

VideoMarkt

Vor Jahren brach der japanische Fischer Takata im Zorn jeden Kontakt zu seinem erwachsenen Sohn ab. Jetzt, wo er von dessen schwerer Erkrankung erfährt, tut ihm die Sache leid, doch nun weigert sich der Sohn, ihn im Krankenhaus zu empfangen. Als Takata erfährt, dass sein Sohn an einer Dokumentation über die chinesische Oper arbeitete, bricht er selbst nach China auf, um das Werk in dessen Sinne zu vollenden. Das aber ist leichter gesagt als getan, zumal der Star des Films im Gefängnis schmort.

Produktbeschreibungen

Sony Pictures Riding Alone for Thousands of Miles, USK/FSK: oA VÃ--Datum: 06.02.07

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35 von 37 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Ein absolutes Meisterwerk - nun endlich auch in Deutschland erhältlich, 5. Februar 2007
Rezension bezieht sich auf: Riding Alone for Thousands of Miles (DVD)
Ohne dessen filmische Ausflüge ins Martial Arts Genre wie "Hero" oder "House Of Flying Daggers" hier in irgendeiner Weise abwerten oder gar kritisieren zu wollen, bin ich sehr froh, das Zhang Yimou mit diesem Film den genialen Stil seiner Anfangserfolge als Regisseur wie "The Road Home" (Heimweg) oder "Raise the red Lantern" (Rote Laterne) wieder aufgegriffen und mit dem hier vorliegenden Film eine wahre Krone aufgesetzt hat.

Der Film handelt davon, wie ein japanischer Vater nach China reist, um ein Versprechen seines sterbenskranken Sohnes einzulösen. Dabei prasseln die völlig verschiedenen Charaktere und Kulturen der einerseits hochtechnisierten aber in sich geschlossenen und ihre Gefühle in Worten und Gesten auszudrücken unfähigen japanischen Großstädter mit denen der einfachen aber gefühlsreichen und familiären chinesischen Landbewohner aufeinander. Ohne Kenntnis der chinesischen Sprache und Verständnis der chinesischen Traditionen und Politik macht der Hauptdarsteller hierbei die Erfahrung seines Lebens und nimmt uns auf eine Reise mit, die durch beeindruckende Bilder fesselt. Dieser Film erzählt auf einfache und wunderbare Weise davon, wie sich die Ziele im Leben manchmal ändern können und grundverschiedene Kulturen voneinander lernen können. Was Hollywood mit Filmen wie "Lost in Translation" versucht, aber bestenfalls bei eingefleischten Arthaus-Fans erreicht hat, schafft Zhang Yimou mit scheinbar spielerischer Leichtigkeit jedem Betrachter seiner Filme zu vermitteln. Dieser Film kann durchaus sowohl mit als auch ohne Popcorntüte in der Hand begeistern.

Meine Freude war riesengroß, als ich davon erfahren habe, dass dieser Film nun auch in Deutschland und sogar mit deutscher Tonspur als DVD rauskommt. Da ich den Film bisher nur im chinesischen Original und jeweils 2 Mal mit/ohne englische Untertitel gesehen habe, kann ich hier leider noch nicht die vorliegende DVD, sondern nur den Film an sich bewerten. Ich freue mich jedoch sehr darauf, diesen Film nun endlich auch in der deutschsprachigen Fassung noch mal erleben zu dürfen und bin gespannt darauf, wie die Herausforderung, dass in der Originalfassung je etwa zur Hälfte in japanisch und chinesisch gesprochen wird in der deutschsprachigen Synchronisation gemeistert wird.
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Lange Reise zu sich selbst, 1. Juli 2008
Rezension bezieht sich auf: Riding Alone for Thousands of Miles (DVD)
Da auf den Inhalt hier schon eingegangen wurde, und ich mich auch den Meinungen meiner Vorgänger weitgehend anschließen kann, werde ich nur meine persönlichen fünf Sterne begründen:

Ich muss sagen, dass ich, als ich den Film kaufte, nur Titel und Titelbild der DVD kannte und somit völlig "offen" den Film sehen konnte. Zuerst war es für mich ein bisschen schwierig, mich dem langsamen, nachdenklichem Tempo des Films anzupassen, aber sobald ich mich in die Welt eingedacht hatte, mochte ich dem Film mit jeder Minute mehr. Es ist aber sicher kein Film, den man einfach mal so zur Unterhaltung anschaut; man muss sich auf die Charaktere einlassen und mitdenken.

Die längste Zeit über hatte ich ein sehr beklemmendes Gefühl in der Brust, dasselbe Gefühl der Hilflosigkeit, das auch der japanische Protagonist gehabt haben muss - vor allem angesichts des Bürokratiedschungels, dem er in einem Land gegenübersteht, dessen Sprache er nicht versteht. Der Zuschauer kann sich nur zu gut in den verzweifelten Japaner hineinfühlen, vor allem, wenn er immer wieder fragen muss: "Was sagt er denn da? Was sagt er da?", oder wenn er, wie so oft, immer wieder ganz von vorne beginnen muss.

Somit würde ich sagen, es handelt sich die meiste Zeit über nicht um einen angenehmen Film.

Fast bin ich auch versucht zu sagen, der Film sei sehr wortkarg, obwohl die ganze Zeit über viel hin und her diskutiert, telefoniert und gestritten wird. Denn das Eigentliche, worum es im Kern geht, kann der Protagonist einfach nicht aussprechen oder in Worte fassen. Die ganze Zeit über hängt diese riesige, unausgesprochene Wahrheit wie ein Damoklesschwert über ihm - und dem Zuschauer, und lässt alles andere Gesagte nichtig und ziellos erscheinen. Überhaupt dachte ich oft: "Wieso tut er denn das alles?! Er könnte auch viel einfacher zu seinem Ziel gelangen." Irgendwann wurde mir aber klar, dass er diesen "einfacheren" weg zu gehen nicht fähig ist, und diese lange Reise die einzige Möglichkeit für ihn ist, die Wahrheit in sich selbst zu finden. Leider aber zu spät.

Das ist erneut ein Punkt in dem Film (einer von vielen), wo man sich fühlt, als falle man in ein schwarzes Loch, wenn man sieht, wie die ganze Arbeit wie ein Kartenhaus in sich zusammenfällt, und der erste Gedanke ist: Alles umsonst. Man muss länger darüber nachdenken, um zu bemerken, dass doch alles einen Sinn hatte. Das Ende wird immerhin noch gerettet durch den Brief des Sohnes, den der Japaner vorgelesen bekommt.

Und ich muss ehrlich sagen, die letzte halbe Stunde lang hab ich nur noch geheult, obwohl ich eher nicht der Typ bin, der bei Filmen in Tränen ausbricht. Ich habe noch lange über den Film nachgedacht, und er hat sicherlich mein Denken bereichet.
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11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Eine Lektion in Hoffnung, 31. März 2008
Von 
Rezension bezieht sich auf: Riding Alone for Thousands of Miles (DVD)
Eine chinesische Antwort auf "Lost in Translation" von Sophia Coppola. Statt der gepflegten Langeweile vom amerikanischen Film ergibt "Riding Alone" einen Sinn. Der Vater sucht nach einem Kontakt zu seinem todkranken Sohn, der sich weigert. Der Japaner läßt sich nicht entmutigen, sondern folgt seine Intuition und sucht nach einem Weg im fernen China.

Chinesen, Vietnamesen, Koreaner, Japaner... habe ich oft unbewußt in die chinesische Schublade getan Und war dementsprechend überrascht, als ich erlebte, daß der Japaner in China weder Sprache noch Schrift versteht. Er ist aber auf die Hilfe von all diesen Fremden angewiesen. Und bittet dmütig aber hartnäckig drum. Das Zögern oder das heftige Diskutieren der Angesprochenen habe ich zuerst als ablehnend oder gar feindselig empfunden. Denn nur die japanischen Dialoge werden synchronisiert, Chinesisch bleibt Fremdsprache. Die Fremden lassen sich aber von dem Vorhaben und der Not des Japaners berühren. Sie helfen ihm.

Wenn er schon keinen Zugang zu seinem eigenen Sohn findet, versucht der Japaner, einem chinesischer Vater zu helfen, der durch das Gefängnis von seinem Kind getrennt ist. Der Japaner sucht nach dem Kind, es ist eine zusätzliche weite Reise. Er findet es. Als er versteht, daß das Kind nicht mitkommen möchte, respektiert er seinen Wunsch und geht. Beim Gehen spürt er, daß er einen Kontakt zum Kleinen hergestellt hat, kehrt zurück und zeigt ihm seine Zuneigung. Genau in der Zeit, wo in Japan sein eigener Sohn stirbt.

Rührend ist auch die Szene, wo das ganze Dorf des Kindes ein Festessen zur Ehren des Japaners veranstaltet. Lustig die Szene, wo die Honorationen des Dorfes den Japaner auf der Suche nach Empfang für sein Handy auf eine Dachterrasse folgen.

Jenseits des Todes findet der Vater doch den ersehnten Kontakt zum Sohn.

Der Regisseur nimmt sich Zeit und verharrt lange Minuten bei einer Aufnahme, wo uns ein westlicher Regisseur mit sekundenlangen Einstellungen bombardieren würde. Wir lernen die Langsamkeit. Wir haben Zeit, uns mit dem Japaner in China fremd und verloren und trotzdem von der eigenen Hoffnung gelenkt zu fühlen.

Einzig der japanische Vater wird von einem Schauspieler gespielt. Die Chinesen sind Laien und spielen ihre eigene Person mit einer erfrischenden Innigkeit.
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