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Easy Riders, Raging Bulls
 
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Easy Riders, Raging Bulls [Taschenbuch]

Peter Biskind
4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 847 Seiten
  • Verlag: Heyne (2004)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3453877853
  • ISBN-13: 978-3453877856
  • Größe und/oder Gewicht: 18,6 x 12,8 x 5,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 411.628 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

"Hätten wir Easy Rider nicht gemacht", sagte Dennis Hopper kürzlich in einem Interview, "dann wäre fünf Minuten später jemand anderes auf den gleichen Zug gesprungen. Hollywood war reif für diesen Film." Die 13 Jahre zwischen Arthur Penns Bonnie and Clyde (1967) und Michael Ciminos Heaven's Gate (1980), schreibt Peter Biskind, "waren die letzte Zeit, in der es aufregend war, in Hollywood Filme zu machen, in der Leute mit Recht stolz auf ihre Arbeit sein konnten und in der die Branche gute Arbeit ermutigte und das Publikum sie zu schätzen wusste".

Peter Biskinds Easy Riders, Raging Bulls erschien in den USA bereits 1998 und sorgte dort für große Furore. Während manche es zum besten Insider-Buch über Hollywood ausriefen, kritisierten andere, das Buch habe außer Klatsch und Tratsch wenig Analytisches zu bieten. Der Autor -- Reporter für das Branchenmagazin Premiere -- brüstete sich, mit fast allen Beteiligten selbst gesprochen und dafür hunderte von Interviews geführt zu haben. Dem gegenüber steht die Aussage etwa von Dennis Hopper, er habe nie mit Biskind gesprochen.

Wie auch immer, eines ist sicher: Das Buch liest sich spannend wie ein Krimi. Wer wissen will, wer mit wem, wann und warum ins Bett gegangen ist und wie viele Drogen dabei im Spiel gewesen sind, ist mit Biskinds Buch bestens bedient. Auch die gesellschaftlichen und branchenspezifischen Rahmenbedingungen, die den Aufstieg der neuen Hollywood-Rebellen überhaupt erst ermöglichten -- Studentenbewegung und Gegenkultur einerseits, Umsatzkrise der großen Studios andererseits -- weiß Biskind kenntnisreich zu beschreiben. Interessant auch, wie Francis Ford Coppola bei der Erfindung des Blockbusters buchstäblich Pate gestanden hat: Hier probten die Studios erstmals den flächendeckenden Einsatz von modernen Marketing-Methoden und brachten einen Film landesweit gleichzeitig in alle Kinos. Spielbergs Weißer Hai und Lucas' Krieg der Sterne entwickelten dieses Konzept weiter und läuteten damit zugleich den Anfang vom Ende des neuen Hollywood ein.

Easy Riders, Raging Bulls erzählt also die alten Geschichte vom Kampf des Neuen gegen das Alte und vom Aufstieg und letztlich auch vom Fall einer ganzen Generation. Insofern bietet das Buch ein faszinierendes Sittengemälde der späten 60er- und frühen 70er-Jahre in Hollywood. Zu den Filmen selbst erfährt man bei Biskind freilich wenig. Dass es bei allen Skandalen und Intrigen auch um ästhetische Fragen ging, kommt bei ihm zu kurz. Wer darüber mehr erfahren möchte, ist mit dem Band New Hollywood 1967-1976. Trouble in Wonderland besser bedient. --Axel Henrici

Kurzbeschreibung

Der große, voluminöse Klassiker über die Rebellen Hollywood und seine Schattenseiten jetzt erstmals im Taschenbuch. Mit Easy Rider begann 1969 eine neue Ära des Kinos. Junge Filmemacher wie Martin Scorsese, Francis Ford Coppola und Steven Spielberg und die Schauspieler Robert De Niro, Al Pacino oder Dennis Hopper räumten in Hollywood auf und veränderten die alte Traumfabrik von Grund auf. Ein ausschweifendes Sittengemälde über Aufstieg und Fall der Hollywood-Rebellen.

»Dieses Werk ersetzt eine halbe Filmbibliothek.«
SÜDDEUTSCHE ZEITUNG

»Der meistdiskutierte Lesestoff der Stadt.«
NEW YORK TIMES



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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
Was kann es Schöneres geben für einen Filmfreund, als eine richtig schöne Schwarte, prall gefüllt mit Informationen und Geschichten aus einer Epoche, die noch nicht mit diversen Veröffentlichungen totgeritten ist und aus der ansonsten lediglich die hervorragenden filmischen Produkten lobgepriesen werden.
Peter Biskind erzählt in "Easy Riders..." Geschichte und Geschichten aus der Epoche des "New Hollywood". Ausgehend vom aus der Mode gekommenen alten Studiosystem kommen Mitte der 60er-Jahre langsam aber sicher die "wilden jungen Männer" in Hollywood auf, Schauspieler und Regisseure, die neue Arten von Filmen und Geschichten zu erzählen haben. Die ersten Beispiele für diese neue Art von Film, bei denen dem Regisseur bald eine Ausnahmestellung eingeräumt wird, weil sie bisweilen gleichzeitig Autor sind, werden "Bonnie und Clyde", "Die Reifeprüfung" oder "French Connection". Chronologisch behandelt der Autor die Jahre von 1967 bis 1980 und erzählt von Triumphen und Tragödien, von Mega-Erfolgen wie "Der Pate" oder "Der weiße Hai" und großen Flops, zeigt den Aufstieg und den Fall der Macher dieser filmhistorisch bedeutsamen Epoche wie Francis Ford Coppola, George Lucas, William Friedkin oder Warren Beatty.
Dabei erhebt das Buch nie den Anspruch ein faktisch genau belegtes Geschichtsbuch zu sein, sondern bietet mehr eine Mischung aus Fakten und Klatschgeschichten (Gossip), kennzeichnet jedoch eventuelle Fragwürdigkeiten in jedem Fall.

Die Kämpfe und Probleme rund um die Produktionen bieten den Rahmen für eine Reihe von Portraits, abgerundet durch in den Text eingearbeitete Biographien.
Am Ende geht alles den Bach runter, Größenwahn und Drogen bringen Studios zu Fall oder ruinieren Karrieren und mit "Krieg der Sterne" und Spielbergs Aufstieg dämmert das Zeitalter des modernen Popcornkinos heran.
Biskinds "Sudelbuch" ist ein Schmöker, dem man vielleicht nicht alles bedingungslos glauben sollte, der jedoch Einblicke in eine kaum gekannte Epoche bietet und der Lesevergnügen bietet, daß die Schwarte kracht. Ein Ehrenplatz in jeder Filmsammlung ist dabei schon Pflicht.

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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von T. Kunz
Format:Taschenbuch
Mit "Easy Riders, Raging Bulls" ist Peter Biskind in der Mitte der 90iger in Amerika ein Bestseller gelungen, der mit spektakulären Enthüllungen aus der "New Hollywood" Epoche aufwartet. Als New Hollywood werden die 60iger und 70iger Jahre bezeichnet, als Hollywood in einer Krise zu versinken drohte. Dies verhalf diversen jungen, wilden Schauspielern und Regisseuren zum Durchbruch und Hollywood zu neuem Glanz. Das Buch bietet eine beeindruckende Fülle an Details aus dieser Blütezeit. Der Untertitel des Buchs "How the Sex, Drugs and - Rock 'n' Roll Generation Saved Hollywood" fasst sehr treffend den Inhalt des Buches zusammen.

Das Buch ist ein absolutes MUSS für alle Fans die sich an Easy Rider, Hexenkessel, Tax Driver, American Graffiti, Nickelodeon, der Pate oder Chinatown nicht satt sehen können und für die, die schon immer mehr über die Wurzeln der Regisseure Francis F. Coppola, Martin Scorsese, Denis Hopper, Roman Polanski oder Peter Bogdanovich wissen wollten.

Zwei weitere empfehlenswerte Bücher aus dieser Zeit sind: "New Hollywood 1967-1976. Trouble in Wonderland" von Hans Helmut Prinzler und Gabriele Jatho (Bertz Verlag) und "The Last Great American Picture Show. New Hollywood 1967-1976 von Alexander Horwarth (Verlag Wespennest).

Wie alle amerikanischen Filme empfehle ich auch diese Bücher in der englischen Originalversion! Viel Spass!

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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Dieses Buch könnte eigentlich auch ‚Die Geschichte von Hollywood ;1960-1980'heißen, aber der deutsche Titel sagt gleich, um was es hier geht.
Peter Biskinds Buch ist wie eine Offenbarung der postmodernen Kinokunst. Hier wird darlegt wie die alte Ordnung des Old-Hollywood zusammenbricht, und aus den Trümmern, die neuen Rebellen von Easy Rider und Bonnie and Clyde entsteigen. Unerlässlich als Interpretationshilfe, gut zu lesen als Biographien der Kinobosse, Starregisseure und Drehbuchautoren. Nicht nur die Boulevardgeschichten, stehen im Fokus, (wie Dennis Hopper auf seinem Höhepunkt seine Eskapaden durchlebte und wie sich der neurotische Martin Scorsese die Birne wegkokste), sondern es zeigt auch die Abgründe auf, und die selbstzerrstörerische Schaffenskraft der Macher des New-Hollywoods. Ein Spagat zwischen Bildung und Kommerz, geschrieben für Kinofreunde und für diejenigen, die sich auch tiefer für die Geschichte des amerikanischen Kinos befassen möchten. Falls es nun jemanden interessiert, warum George Lukas von der ersten Szene in Star Wars an, den Sprung in den Hyperraum der Filmgeschichte schaffte, warum Francis Ford Coppola bei den Dreharbeiten zu `Apokalypse Now` psychische Schäden davontrug, und warum S.Spielberg in seiner Freizeit mit Spielzeughelikoptern spielt, sollte dieses von Kommentaren- und Zitaten gespickte Werk unbedingt lesen.
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