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Ride the Lightning (Deluxe Double Lp) [Vinyl LP] Maxi

109 Kundenrezensionen

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Produktinformation

  • Vinyl (23. Mai 2008)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 2
  • Format: Maxi
  • Label: Vertigo (Universal Music)
  • ASIN: B00186LGXA
  • Weitere Ausgaben: Audio CD  |  Hörkassette  |  Vinyl  |  MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (109 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 89.546 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

Disk: 1
1. Fight Fire With Fire
2. Ride The Lightning
3. For Whom The Bell Tolls
4. Fade To Black
Disk: 2
1. Trapped Under Ice
2. Escape
3. Creeping Death
4. The Call Of Ktulu

Produktbeschreibungen

Auf dem Weg vom harten Thrash Metal zur gefühlvollen Rockballade haben diese Halbgötter des Metal einen langen Weg hinter sich. Über 100 Millionen verkaufter Alben sprechen da eine deutliche Sprache. Kaum eine andere Heavy-Metal-Band hatte wohl jemals eine derartige gesellschaftliche Präsenz wie Metallica. Seit ihrem einfach mit Metallica betitelten, schwarzen Erfolgsalbum gehörten lange Haare, eine Double-Bass-Drum und ohrenbetäubende Gitarrensoli plötzlich zum guten Ton.

Zum 25. Jubiläum des ersten Albums von Metallica Kill 'Em All gibt es die ersten drei Geniestreiche, Kill 'Em All, Ride the Lighthning und Master of Puppets, auf Vinyl in audiophiler Qualität. Die Doppel-Vinyl Deluxe Edition (180 Gr., 45 rpm.) wurde dabei mit Hilfe der original Analogaufnahmen von den Mobile Fidelity Studios im "halftime"-Verfahren neu gemastered. Das Ergebnis ist ein Klang, der die gesamte Rohheit und Power der ersten drei Metallica-Alben in einer noch nie gehörten Klarheit in Ihr Wohnzimmer bringt.


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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

19 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von wa-tec am 22. August 2003
Format: Audio CD
Um es vorneweg zu nehmen, Metallica fällt nicht nach dem ersten Album in ein Loch und ruscht qualitativ ab, im Gegenteil. Sie nehmen das Rohe und Ungeschliffene von Kill'Em All weg, was aber keinesfalls negativ zu sehen ist, denn sie fügen etwas anderes hinzu: Melodie, Struktur, Experimentierfreude. Und es gelingt ihnen meisterhaft. Metallica schaffen es auf einzigartige Weise ihren musikalischen Horizont zu erweitern ohne etwas ihrer Kraft einzubüßen. Darin zeigt sich wahre Größe, ihr unvergleichlicher Sinn für Musik, deren Wirkung, und deren natürlichen Fluss.
"Fight Fire With Fire" legt nach dem irreführenden Intro so los, wie es auf Kill'Em All aufhörte: Laut und schnell, aber trotzdem mehr als nur das. Der Titeltrack führt die Richtung weiter, die mit "The Four Horsemen" eingeschlagen wurde, nämlich einer längeren komplexeren Komposition mit einem genialen Solo in der Mitte. Aber danach geht es erst richtig los. "For Whom The Bell Tolls" ist an Einfachheit kaum zu übertreffen, aber genauso wenig an Mächtigkeit. Bis heute ein Fixpunkt der Metallica Live-Shows beweist dieser absolute Metal-Klassiker, dass man mit genug Talent auch mit wenig komplizierten Strukturen zu Erfolg kommt. Hier zeigen Metallica ihr natürliches Gespür für Musik und die Art und Weise wie sie rüberkommt wie keine andere Band. Das folgende "Fade To Black" ist wohl das Highlight des Albums und steht unter den Metallica Songs ganz weit oben. Hier haben wir erstmals balladenhafte Teile, wunderschöne Melodien, sowie einen für Metal damals ungewöhnlich ernsthaften genialen Text, während es gegen Ende immer härter wird und in einem wahnsinnigen Solo endet.
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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Chili Szabo am 1. Dezember 2006
Format: Audio CD
Keine Frage, Metallica hatten 1983 mit ihrem Debut mächtig Staub aufgewirbelt und den gesamten hartmetallischen Underground in Ekstase versetzt. Die Jungs erinnerten zu dieser Zeit an einen blutjungen Straßenboxer mit unglaublich viel Potential. Hart, schnell und brutal, aber zeitweise auch etwas zu ungestüm. Das reichte zwar für erste Achtungserfolge, aber für einen Stadionact oder, den Boxvergleich fortsetzend, Weltmeister aller Klassen, war es in einer Zeit, in der Metal-Größen wie Maiden, Priest, Accept oder Manowar nur Klassiker veröffentlichten, noch zu wenig. Nur Muskeln reicht eben nicht...

Das sollte sich aber schon mit ihrem zweiten Album "Ride the lightning" grundlegend ändern.

Dieses Album hatte einfach alles, was ein Metal-Klassiker benötigt: Schnelle Nackenbrecher, schwere Riffmonster und eine göttliche Halbballade. Und das alles auf einem Niveau, das bis zu diesem Zeitpunkt nur Iron Maiden erreicht hatten. DAS war der Durchbruch auf der gesamten Linie.

Während der Vorgänger bis heute hauptsächlich den Geschwindigkeitsfanatiker mit der Zunge schnalzen läßt, war dieses Album mit seinen überirdischen Krachern "For whom the bell tolls", "Fade to black" oder "Creeping death" einfach massenkompatibel. Nun konnte JEDER Metaller Metallica hören und vergöttern. Für die Fans der "Kill em all" gab's mit "Fight fire with fire" und "Trapped under ice" zwar noch sehr schnellen Stoff, aber richtig groß war und ist die Scheibe immer dann, wenn die Frisco Boys mit gebremsten Schaum zur Sache gehen.
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14 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 27. November 2001
Format: Audio CD
Nach dem wilden, wütenden und gnadenlos schnellen "Kill'em all" nehmen sich Metallica fast ein wenig zurück und bringen mit "Fade to Black" sogar eine absolut hammergeile Ballade auf ihrem Album unter. Generell ist dieses Album wesentlich abwechslungsreicher als "Kill'em all", da nicht nur gnadenlos Vollgas gegeben wir, sondern auch mal düstere, groovende Melodien und Rhythmen ("For whom the bell tolls", "The Cal of Ktulu") Vorrang haben. Jedoch kommt der Thrash-und Speedmaniac mit Songs wie "Fight Fire with Fire", "Ride the Lightning", oder dem legendären "Creeping Death" voll und ganz auf seine Kosten, diese Stücke sind teilweise schneller als Songs von Slayer. Ein weiterer Unterschied zu "Kill'em all" ist, dass James Hetfield auf dieser Platte wesentlich bessere Texte geschrieben hat. Waren es bei "Kill'em all" noch dunkle Götter, Zerstörung und wirre apokalyptische Szenarien, sind es hier Themen wie die Angst vor dem Tod oder verlorene Liebe. Das '84 erschienene Album wies den weteren Weg von Metallica: aus den wütenden Metalfreaks aus San Francisco, wurde nach und nach einer der größten Heavy-Rock-Acts aller Zeiten. Das, was sie auf "Ride the Lightning" andeuteten wurde mit mit "Master of Puppets" grandios fortgesetzt. Am besten man kauft sich sämtliche Metallica-Alben, das Metalohr wird aber schnell erkennen, dass die ersten vier Alben eben doch die besten sind.
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