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Ride with the Devil - Die Teufelsreiter
 
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Ride with the Devil - Die Teufelsreiter

Skeet Ulrich , Tobey Maguire , Ang Lee    Freigegeben ab 12 Jahren   DVD
4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (23 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Darsteller: Skeet Ulrich, Tobey Maguire, Jewel
  • Regisseur(e): Ang Lee
  • Komponist: Mychael Danna
  • Format: Dolby, PAL, Surround Sound
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Englisch (Dolby Digital 5.1)
  • Untertitel: Englisch
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
  • Studio: Universum Film GmbH
  • Erscheinungstermin: 14. Januar 2002
  • Produktionsjahr: 1999
  • Spieldauer: 132 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (23 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B00005T62F
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 14.509 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Großen Geschichtsfilmen gelingt es, das Gefühl zu vermitteln, tatsächlich in eine andere Zeit einzutauchen. Man hört eine andere Sprache, saugt ein anderes Lebensgefühl ein und erhält einen Blick auf die jeweilige Zeit aus einer völlig neuen Perspektive. Ride With The Devil ist einer dieser besonderen Filme und man muss sich fragen, warum Zuschauer und Kritiker ihn nicht mehr gewürdigt haben. Der Film, klug und einfühlsam, zeigt ergreifend, wie einzelne Leben von der Geschichte überrollt werden und ist reif für eine Wiederentdeckung.

Den Bürgerkrieg der Schlachtfelder und Plantagen bekommt man hier nicht zu sehen. Stattdessen wird der Krieg als improvisierte, tölpelhafte und blutige Nachbarschaftsfehde an der Grenze des Staates Missouri dargestellt. In diesem ländlichen Krieg verfolgt der taiwanische Regisseur Ang Lee die Schicksale einiger junger Südstaatenguerillas, die Gewalt, Jahreszeiten und verschiedene Formen der Liebe erleben.

Skeet Ulrich hat die aristokratische Glamour-Rolle, wird jedoch übertroffen von Tobey Maguire als Amerikaner der ersten Generation und dem großartigen Jeffrey Wright als befreiter Sklave, der Seite an Seite mit seinem ehemaligen Master kämpft. Sängerin Jewel zeigt sich in ihrem Schauspieldebüt überaus natürlich als junge Witwe, die das Leben der oben genannten bereichert. Der Titel Birth Of A Nation war leider schon vergeben, aber am Ende dieses Films beschleicht einen das Gefühl, er hätte hier angewendet werden sollen. --Richard T. Jameson

Produktbeschreibungen

1862, Missouri zur Zeit des amerikanischen Bürgerkrieges: Eigentlich haben die Freunde Jack Bull Chiles, Nachkomme eines reichen Plantagenbesitzers, und Jake Roedel, Sohn eines armen deutschstämmigen Handwerkers, nichts mit den Kriegswirren zu tun. Doch eines nachts wird Jacks Vater von Guerilla-Kämpfern, die mit den Unionstruppen sympathisieren, ermordet. Nach Rache dürstend schließen sich die Freunde daraufhin einer Gruppe Bushhawkers an, die auf Seiten der Südstaatler kämpfen, ohne direkt der Konföderierten-Armee anzugehören.

Unter Leitung des charismatischen Black John reiten und töten sie von nun an Seite an Seite mit den unterschiedlichsten Männern wie dem sadistischen Pitt Mackeson, dem aristokratischen Schöngeist George Clyde und dem von Clyde befreiten Sklaven Daniel Holt. Bei Wintereinbruch suchen Jack Bull, Jake, George Clyde und Daniel Holt Unterschlupf in einem Bretterverschlag im Wald, wo sie von den Bewohnern einer nahegelegenen Farm versorgt werden. Besonders die schöne junge Witwe Sue Lee hat es den Männern dabei angetan. Zwischen ihr und Jack Bull entwickelt sich eine leidenschaftliche Liebesbeziehung. Doch schon bald bricht der Schrecken des Krieges auch in diese Idylle ein und die Männer müssen zurück in die Schlacht. Nur zwei von ihnen

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
42 von 45 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Zu realistisch gemacht? 28. März 2003
Von realkenai & family TOP 500 REZENSENT
Format:DVD
Handlung (ohne zu viel zu verraten, z. B. keine Nebenhandlungsstränge):
Vordergründig erzählt der Film die fiktive (Leidens)geschichte von vier Männern, die während des amerikanischen Bürgerkrieges auf Seiten der Südstaaten kämpfen. Hintergründig wird dem geneigten Zuschauer dabei historisch weitgehend korrekt viel Informatives zu damaligen Lebenseinstellungen, politischen Zusammenhängen, Lebensumständen, vor allem aber der Kampfweise der - von dem in den Südstaaten noch heute populären „"Bloody" Bill Anderson angeführten - "Bushwrackers" vermittelt.

State (rein als Film): Für Fans des knallharten Westerns ist dieser Streifen sicherlich nicht uneingeschränkt zu empfehlen. Zwar sehen wir etliche gut choreographierte Schießereien und Schlachten, doch dazwischen wird (zu) viel über Beweggründe und die erbärmlichen Lebensumstände der Protagonisten berichtet. Außerdem gibt es noch eine seltsam anmutende Liebesgeschichte, die nun wirklich nicht den hollywoodüblichen Klischees entspricht. Trotz diverser Längen und Unverständlichkeiten bleibt das Werk aber spannend - man will wissen ob und wer von den Vieren überlebt und ob schlussendlich die Liebe zu ihrem Recht kommt.
Unentschlossenen sei hier auch die hervorragende, historisch unvorbelastete Rezension beim dvd-center empfohlen.

State (Historisch gesehen): Lange habe ich damit gezögert mir diesen Streifen zuzulegen. Wie realistisch kann ein Western schon sein, wenn er von einem Regisseur mit dem uramerikanischen Namen Ang Lee gedreht wurde und dieser vorher im Wesentlichen mit einem Eastern namens "Tiger and Dragon" punkten konnte. ;-)
Mit gemischten Gefühlen wanderte die Scheibe also irgendwann in den Player -- und -- Surprise!!!
Neben "Gettysburg", "Long Riders", "Geronimo" und "The Broken Chain" (alle auf DVD erhältlich) ist "Ride with the Devil" der wohl am besten recherchierte Film zur amerikanischen Historie.
Wie nebenbei vermittelt Ang Lee auch dem historisch desinteressierten Zuschauer Hintergrundwissen zu Gründung, Aufstieg und ethischen Wandel der "Bushwrackers", die gegründet als reine Heimatverteidigung im Laufe des Krieges zu einer Mordbande mutierten.
So werden denn auch zwei der größten, aber beileibe nicht einzigen Schandtaten des Bürgerkriegs (1863 Levinston/Kansas und 1864 - Doppel-Massaker in/bei Centralia/Missouri) miteinander verknüpft. Die Szene, in der zwischen all dem Morden unsere "Helden" das Hotelpersonal vor den Kumpanen schützen ist historisch belegt. Der simple Wunsch nach einem warmen Kaffee rettete damals mehrere Leben. Bei beiden Massakern waren übrigens Mitglieder der James/Younger Bande (Long Riders) beteiligt (wird im Film nicht thematisiert). Auch andere Dinge, wie "Versteck im Winter", "Verlassen der Truppe" und die Erklärung warum sich Bloody Bill gerade Levinston aussuchte - musste er seine Miliz doch mehrere Tage durch Feindesland führen - sind korrekt dargestellt.

Die FSK- Einstufung ist angesichts der gezeigten Morde und einiger übler Nahaufnahmen m. E. nicht haltbar. Eltern sollten den Film wirklich erst mal allein anschauen, bevor sie ihn für den Nachwuchs freigeben.

Darsteller: Agieren durch die Bank gut bis hervorragend. Vor allem Jewel Kilcher als desillusionierte vom Pech verfolgte Kriegswitwe hat mir gut gefallen. Tobey Maguire aber hätte für die Darstellung des in vielen Dingen unerfahrenen, weitgehend emotionslosen, lange sinnlos seinen Idealen folgenden Youngsters vielleicht nicht den Oscar, aber zumindest einen der "kleineren" Preise verdient. Top auch seine "deutsche Stimme". M. W. wurde der gedehnte Südstaatenslang noch nie so gut in unsere Sprache transferiert.

Die DVD: Das Bild ist leider für einen so "jungen" Film nicht akzeptabel, weist in Hinblick auf Kontrast und Bildschärfe leichte Mängel auf. Der Ton dagegen ist - zumindest in Hinsicht auf die Soundkulisse - auf einem 5.1 System Referenz. Die Extras sind leider nicht der Rede wert. B-Roll und Featurette sind zu kurz geraten, die Bios ein Witz, Infos zur Historie nicht vorhanden - da kann auch der Trailer nichts mehr retten.

Fazit: Für Hobbyhistoriker ist dieser Film ein "Muss". 5 Sterne
Es wird wohl niemand "Ride with the Devil" als Totalausfall ansehen, trotzdem sollten sich alle anderen vor dem Kauf die DVD ggfs. erst mal ausleihen. 3 starke Sterne

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19 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Reifer Spätwestern 11. Juli 2006
Format:DVD
Es wird wohl kein Zufall sein, dass einer der besten Spätwestern von einem Nicht-Amerikaner gedreht wurde, der augenscheinlich den meisten Verlockungen dieses Genres widerstehen konnte. Früher oder später wird fast jeder amerikanische Western pathetisch - dieser nie. Auch in den gefühlvollsten Momenten bleibt der Film ruhig, fast nüchtern und folgt seinen Protagonisten mit teilnahmsvollem und distanziertem Blick und läßt ihnen so in all ihrer Widersprüchlichkeit und Gebrochenheit die Würde. Der Regisseur Ang Lee zeigt hier die Stärken des asiatischen Kinos: Eine präzise Erzählstruktur, handwerkliche Perfektion und emotionale Zurückhaltung. Die Geschichte: Der Film verfolgt die Schicksale einiger junger Männer zur Zeit des amerikanischen Bürgerkriegs, die sich den südstaatlichen Guerilla-Truppen in Missouri anschließen und sich einen unbarmherzigen Kleinkrieg mit den Sympathisanten und Truppen der Nordstaaten liefern. Hier wird die Perversion des Bürgerkriegs gezeigt: Nachbar kämpft gegen Nachbar, eine Gesellschaft ist tief gepalten. Ein deutschstämmiger Einwanderer, Jake Roedel, ist die Hauptfigur. Seine Motive für seine Wahl, auf Seiten der Südstatten zu kämpfen, bleiben unklar, vielleicht folgt er einfach seinem besten Freund, Jack Bull Chiles, einem echten Südstaatler. Dieser wird im Laufe des Films tödlich verwundet und Jake Roedel findet einen neuen Freund in Daniel Holt, einem ehemaligem Sklaven. Einige Rezensenten beklagen diesen frühen Ausfall eines Hauptcharakters - sie scheinen zu übersehen, dass die aufkeimende Beziehung zwichen Roedel und Holt viel bedeutsamer für die Entwicklung der Geschichte und der Charaktere ist. Beide, Roedel und Holt, kämpfen für eine Sache, die nicht die ihre ist, die nicht ihre Interessen vertritt, beide bleiben trotz aller Anerkennung Außenseiter, beide lassen letztlich den Krieg und das Morden hinter sich. Roedel ist adäquat besetzt durch Tobey Maguire, dessen gefrorenes Jungengesicht die Zerstörungen des Krieges widerspiegelt, Holt wird in stiller Würde von dem renommierten Schauspieler Jeffrey Wright gespielt. Auch die Nebenrollen sind gut besetzt. Fazit: Dieser Film ist weder trocken noch langweilig sondern angenehm distanziert und die Schlußszene ist wunderbar emotional und berührend - vielleicht sollten häufiger Nicht-Amerikaner einen Western drehen.
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Meggie TOP 500 REZENSENT
Regisseur Ang Lee läßt seine Protagonisten den Krieg abseits der Schlachtfelder, Plantagen,Ruhm und Ehre darstellen.

Der Krieg, den sie führen ist Guerilla-Krieg im Grenzgebiet Kansas/Missouri. D.h. "dreckiger Krieg ohne Fronten; auftauchen, zuschlagen, verstecken.....

Die Fronten gehen teiweise duch Familien wie beim Immigrantensohn Jake Roedel, der zum Süden, oder besser gesagt zu seinem Freund Jack Bull Chiles hält, sein deutscher Vater ist Föderalist, d.h. er will die Union bewahren.

Jake und Jack schließen sich den "Bushwrackers an, der Südstaatenmiliz. Ihr Feind sind die Jayhawkers. Der Eine ist nicht besser als der Andere; beide Seiten kämpfen einen Kampf, der keine Gewinner kennt......

Mitunter heftige Kämpfe, amouröse Verwicklungen, Langeweile in der Etappe, Verlust des Freundes usw...; der Film zeigt wie Krieg ist und was er aus den Menschen machen kann.
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Überzeugendes Plädoyer gegen den Krieg
Schon das Entstehungsjahr 1999 und der Name des Regisseurs Ang Lee, aber auch Ort und Zeit des Geschehens lassen ahnen, dass sich dieser Film, den die Redaktion kreativ mal... Lesen Sie weiter...
Vor 15 Tagen von jury veröffentlicht
Ein Juwel mit Jewel
Kein Bürgerkriegsepos hat mich so gefesselt wie 'Ride with the devil'.
Während ich mich bei Schlachtengemälden wie z. B. Lesen Sie weiter...
Vor 5 Monaten von Jochen Meyn veröffentlicht
Aus Sky gesehen und jetzt auf dem Einkaufszettel
Der Film ist unheimich authentisch. Er zeigt die Geschichte von 4 Männern die auf Seiten der Südstatten kämpfen. Lesen Sie weiter...
Vor 6 Monaten von Jens Schumacher veröffentlicht
Freundschaft, bis das der Tod uns scheidet....
Bushwhacker waren Guerillakrieger, die während des Sezessionskrieges in den Grenzstaaten zwischen Norden und Süden in Aktion traten. Lesen Sie weiter...
Vor 11 Monaten von Ray veröffentlicht
Civil War
Dieser Film ist eine historische und authentische Zeitreise in den Amerikanischen Bürgerkrieg im Jahre 1862. Aber es ist nicht der Krieg wie wir ihn kennen. Lesen Sie weiter...
Vor 13 Monaten von Westernfan veröffentlicht
besonders wertvoll
einer hat nur einen Punkt bzw.Stern abgegeben,natürlich anonym Herr zopmars! Es gibt Verstandesmenschen, kühl und
ohne Gefühl. Lesen Sie weiter...
Vor 23 Monaten von Josef Weidegger veröffentlicht
Kein Western der "normalen" Art
Wer diesen Film anschaut und dabei einen Western erwartet wird sicherlich enttäuscht sein. Auch wer einen Kriegsfilm über den Bürgerkrieg mit Glorie und Heldentum... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 28. März 2009 von Bonny
Einer kommt durch
Der Krieg wird als ein sinnloses Massengemetzel dargestellt, wobei die Grenzen zwischen Freund und Feind fließend sind. Es wird wild drauf los geballert und heftig gestorben. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 26. März 2009 von zopmar
leider gar nicht gut
ich habe mir den film mit positiven erwartungen angeschaut und bin wirklich entäuscht. irgendwie stirbt dieser film mit seinen merkwürdigen charakteren sowie der kaum... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 9. November 2008 von koch
Großartiger Jonathan Rhys-Meyers
Die Rezensenten haben schon alles gesagt.

Abgesehen davon, daß Ang Lee`s Schwertkampffilm gleichzeitig lief, war ich doch froh in "Ride with the devil" gegangen zu... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 12. Dezember 2006 von Filmfreund
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