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Ich werde allerdings auf den Unrated Directors Cut warten, der dann über fünf Minuten mehr hat und hoffentlich bald in Deutschland veröffentlicht wird.
Folgende Specials sind auf der amerikanischen Version:
- Riddick's Worlds (behind-the-scenes)
- Virtual Guide To The Chronicles Of Riddick
- Tomb's Chase Log
- Riddick Insider Facts On Demand
- and more...
Ich wills nicht zu lang machen: Sehr guter Popcorn Movie, die zwei Stunden vergehen wie im Fluge. Kritik gibts von mir nur für die Sonderausstattung: Kein Making Off, keine Interviews, nur enige "Quickies" wie Toombs Tagebuch (brauchts nicht wirklich). Deshalb auch vier statt fünf Sterne.
Empfehlung: Auf Directors Cut warten.
Die "Story" ist nicht die einfallsreichste, aber wie das Ganze umgesetzt ist, weiß dann umso besser zu unterhalten:
Eine übermächtig erscheinende Rasse will die ganze Galaxis unterwerfen und ein Mann stellt sich ihnen entgegen.
Besonders gefallen haben mir die Panoramaszenen, als Riddick zum Beispiel ganz am Anfang über eine Planetenoberfläche fliegt oder die Gestaltung des Gefängnisplaneten Crematoria. Es kommt richtig dreckige und trostlose Weltraumatmosphäre auf.
Und endlich hat Vin Diesel wieder seinen alten Synchronsprecher. Der von "xXx" passte nicht so wirklich.
Wäre Riddick Mitte der 80er im Kino gelaufen, wäre er neben Blade Runner, Star Wars und weiteren garantiert zum Kultfilm geworden, denn Elemente aus diesen Klassikern (Einzelkämpfer, übermächtiges Imperium) finden sich auch bei "Riddick" und haben vor 20 Jahren massenweise Leute in die Kinos gezogen.
Natürlich gibt es auch ein paar kleine Kritikpunkte:
Die teilweise gestelzt und schwülstig klingenden Dialoge sind manchmal anstrengend das One-liner-verwöhnte Action-Fan-Ohr. Dem wirkt Riddick mit solchen Sprüchen entgegen wie z.B. "Es gibt nur eine Geschwindigkeit - meine." - Uuuuuuuuuuuh...
Zweitens kommt das obercoole Riddick-Theme aus "Pitch Black" nicht mehr ganz so bombastisch rüber sondern ist nur manchmal im Hintergrund zu hören, ansonsten ist der Soundtrack 1 A.
Und auf dem Gefängnisplaneten gibt es einige langatmige Szenen, aber endlich erfährt man woher Riddick seine leuchtenden Augen hat.
Besonders viel Interaktion zwischen den Charakteren gibt es ebenfalls nicht. Der Film steht und fällt mit seinem Hauptcharakter Riddick, auf den der Film aber umso besser zugeschnitten ist. Um ein abgerundetes Bild zu kriegen, sollte man sich den Vorgänger "Pitch Black" vorher anschauen.
Fazit:
Endlich ist sie zurück! Stumpfe 80er-Jahre-Action! Nach "Welcome to the jungle" und "Walking tall" endlich mal wieder moral- und sinnfreie Actionkost! Ein großer Muskelmann, viel Geballer und ein fetter Endkampf - was will man mehr?! Hirn ausschalten und die genialen Effekte und Weltraumschlachten genießen. Wenn Sie Filme von The Rock, Dolph Lundgren, Arnold Schwarzenegger oder eben Vin Diesel mögen, werden Sie gut unterhalten werden.
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